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Impotenz für etwa 50% aller Männer zwischen 30 un 70 Jahren

Vom Impotenz spricht man, wenn ein Mann keine genügend starke Erektion (Gliedversteifung) für einen Geschlechtsverkehr über einen Zeitraum von 3 Monaten beobachtet, die ein befriedigendes Sexualleben ermöglicht. Etwa 50% aller Männer im Alter zwische...
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Vom Impotenz spricht man, wenn ein Mann keine genügend starke Erektion (Gliedversteifung) für einen Geschlechtsverkehr über einen Zeitraum von 3 Monaten beobachtet, die ein befriedigendes Sexualleben ermöglicht. Etwa 50% aller Männer im Alter zwischen 30 und 70 Jahren weisen nach epidemiologischen Studien zumindest vorübergehend eine Potenzschwäche auf. Die Erektion ist ein komplexes Zusammenspiel des Blut- und Nervensystems im Penis. Diese Vorgänge werden auch durch hormonelle und biochemische Mechanismen beeinflusst. Ein Großteil der Erektionsstörungen ist durch interne Erkrankungen wie neurologische, hormonelle oder gefäßbedingte Veränderungen verursacht. Häufig treten Erektionsstörungen auch nach Einnahme von Medikamenten auf, die z.B. zur Behandlung eines hohen Blutdrucks oder wegen Herzrhythmusstörungen eingenommen werden müssen. In manchen Fällen sind auch psychische Ursachen wie Depressionen, Beziehungsprobleme oder Versagensängste für eine Potenzstörung verantwortlich. Es können aber auch Störungen der Erektion (Gliedversteifung) nach chirurgischen Eingriffen im Becken auftreten. Die Möglichkeiten der Therapie von Erektionsstörungen wurden in den letzten Jahren wesentlich verbessert, sodass eine erfolgreiche Behandlung in den meisten Fällen möglich ist.

Begrifflichkeit Impotenz

Unter Impotenz (Erektionsstörung, erektile Dysfunktion) versteht man die fehlende Gliedversteifung (Erektion) des Mannes. Dadurch kann der Mann keine ausreichende Erektion erlangen, die für eine zufriedenstellende sexuelle Befriedigung oder für einen Geschlechtsverkehr (Kohabitation) ausreicht. Erektionsstörungen können in allen Altersabschnitten auftreten und durch organische oder psychische Veränderungen verursacht werden. Häufig sind Erektionsstörungen das erste Symptom anderer
Erkrankungen wie z.B. Zuckerkrankheit, hoher Blutdruck, etc. Je früher Erektionsstörungen behandelt werden, desto besser sind die Erfolgschancen. Neue Medikamente zur Behandlung der Impotenz haben zu einer wesentlichen Verbesserung der Therapie geführt, wichtig ist dabei aber die richtige Einnahme des Medikamentes und die vorherige genaue Abklärung durch den Facharzt. Falls Tabletten nicht erfolgreich sein sollten, kann in den meisten Fällen durch Spritzen in den Schwellkörper mit einer sehr dünnen Nadel oder sog. Erektionspumpen (Vakuumpumpen) eine gute Gliedversteifung erzielt werden.

Schwellkörper

Damit der Penis bei sexueller Stimulation versteift (eregiert), braucht er die sog. Schwellkörper (Corpus cavernosum). Es gibt 2 Schwellkörper am Penis, die während Stimulation sich zunehmend mit Blut füllen und es gleichzeitig aber zu einer Verringerung des Blutabstroms aus den Schwellkörpern kommt. Dadurch schwillt der Schwellkörper an und der Penis richtet sich auf. Nach Ende der sexuellen Stimulation verringert sich der Blutzustrom und das Blut fließt aus dem Penis wieder ab, wodurch der Penis wieder weich und schlaff (flaccid) wird.

Folgen des Diabetes mellitus interdisziplinär bekämpfen

Die fachübergreifende Behandlung der Volkskrankheit Diabetes mellitus steht im Mittelpunkt eines interdisziplinären Symposiums am 20. September 2006 im Universitätsklinikum Jena. Zentrales Thema der wissenschaftlichen Veranstaltung ist dabei die Vorstellung ve...
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Die fachübergreifende Behandlung der Volkskrankheit Diabetes mellitus steht im Mittelpunkt eines interdisziplinären Symposiums am 20. September 2006 im Universitätsklinikum Jena. Zentrales Thema der wissenschaftlichen Veranstaltung ist dabei die Vorstellung verschiedener Kooperations-möglichkeiten von Internisten und Chirurgen bei der stationären Behandlung von Diabetes-Patienten.

„Für eine optimale Behandlung zuckerkranker Patienten spielt heute eine enge Zusammenarbeit ärztlicher Fachbereiche innerhalb spezialisierter Behandlungszentren eine entscheidende Rolle“, ist Prof. Utz Settmacher, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am UKJ, überzeugt. Denn Diabetes ist im Zuge der Alterung unserer Gesellschaft immer weiter auf dem Vormarsch: Nach Angaben der Deutschen Diabetes-Gesellschaft leiden etwa 10 Prozent der Deutschen an Diabetes mellitus. Jährlich steigt die Zahl der Betroffenen um etwa drei Prozent. Bereits ein Drittel der 55- bis 74jährigen sind heute zuckerkrank, und auch die Zahl der jungen Erkrankten steigt. Gleichzeitig leiden Diabetes-Patienten meist an einer Reihe schwerwiegender Folgeerkrankungen, vor allem der Gefäße. Insbesondere die diabetische Nephropathie, also eine Schädigung der Nieren durch die Zuckerkrankheit, ist längerfristig für erhebliche Komplikationen verantwortlich.

Die Therapie dieser Folgeerkrankungen erfordert interdisziplinäre Abstimmungen, um mit Blick auf die heute vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten des Diabetes und dessen Folgen die optimale, individuell angepasste Therapieform zu entwickeln. „In Jena sind mit dem Klinikumsneubau in Lobeda die notwendigen Fachbereiche – Internisten und Chirurgen - räumlich zusammengerückt, sodass eine zentrumsorientierte Behandlung der Patienten möglich geworden ist“, erklärt Dr. Torsten Überrück. Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie. „Ein weiterer Vorteil ist, dass es sich bei der internistischen Betreuung von Diabetikern in der Klinik für Innere Medizin III um ein durch die Deutsche Diabetesgesellschaft zertifiziertes Zentrum handelt, in dem Diabetologen und Nephrologen eng zusammenarbeiten“, ergänzt Prof. Gunter Wolf, Direktor der Klinik für Innere Medizin III. Inwieweit sich dadurch verbesserte Therapie-Möglichkeiten ergeben, wollen die Experten des UKJ nun auf dem ersten gemeinsamen Diabetes-Symposium der Internisten und Chirurgen vorstellen.

Wechseljahre und Hormonersatz-Behandlung

Im Vergleich zu früheren Zeiten haben die Wechseljahre einen hohen Stellenwert erlangt. Mit einer Lebenserwartung von rund 80 Jahren in industrialisierten Ländern darf die Frau heute nach den Wechseljahren mit über dreissig weiteren Lebensjahren rechnen. Die W...
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Im Vergleich zu früheren Zeiten haben die Wechseljahre einen hohen Stellenwert erlangt. Mit einer Lebenserwartung von rund 80 Jahren in industrialisierten Ländern darf die Frau heute nach den Wechseljahren mit über dreissig weiteren Lebensjahren rechnen. Die Wechseljahre sind ein wichtiger Abschnitt im Leben einer Frau und bedeuten das Ende der Fruchtbarkeit. Die meisten Frauen erleben diese hormonelle Umstellung zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr, wobei eine grosse individuelle Schwankungsbreite besteht. In diesem Zeitraum vermindern die Eierstöcke ihre Östrogenproduktion nach und nach, um sie dann ganz einzustellen.

Was kann ich von einer Hormonbehandlung erwarten?

Als erste spürbare Wirkung lindert eine Hormonersatz-Behandlung die unangenehmen Östrogenmangel-bedingten Wechseljahrbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Herzklopfen oder Herzjagen. Auch psychische Symptome wie Reizbarkeit, Konzentrationsmangel, Schlaflosigkeit, Nervosität, depressive Verstimmungen werden durch die Östrogene günstig beeinflusst. Ein Hormonersatz wirkt sich auch positiv auf dieTrockenheit der Scheide und die nach 60 häufig auftretende Blasenschwäche mit unwillkürlichem Harnverlust aus. Darüber hinaus ist ein belebender Effekt auf die Haut nachgewiesen, indem diese unter dem Östrogeneinfluss spürbar mehr Spannkraft und Feuchtigkeit behält.

Dazu kommt eine Reihe weiterer günstiger Effekte, die sich besonders bei länger dauernder Hormonbehandlung positiv auf die Gesundheit auswirken. So vermindert sich das Risiko für eine Osteoporose ('Knochenschwund') um 30 Prozent. Neuste Studien zeigen im weiteren, dass Östrogene das Risiko, frühzeitig an Alzheimer zu erkranken, halbieren. Und nicht zuletzt wird die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, besonders von Herzinfarkt als häufigster Todesursache bei Frauen nach den Wechseljahren, um 30 bis 50 Prozent gesenkt.

In welcher Form kann ich Hormone nehmen?

Östrogene werden am häufigsten in Form von Tabletten oder als Pflaster genommen. Das Hormonpflaster hat gegenüber Tabletten den Vorteil, dass es die Östrogene schrittweise transdermal (über die Haut) direkt an das Blut abgibt. Es schont dadurch Magen, Darm und Leber und muss im Gegensatz zu Tabletten nicht täglich genommen werden. Die meisten Frauen verwenden heute ein Hormonpflaster, das zweimal wöchentlich gewechselt werden kann. Für Ihre spezifischen Fragen zu den Wechseljahren und zu einer Hormonersatz-Therapie wenden Sie sich bitte an Ihre Frauenärztin / Ihren Frauenarzt oder Ihren Hausarzt.

Frauen und Wechseljahre: Neues Kombi-Pflaster zur Hormonersatz-Therapie

Kleines Kombi-Pflaster mit grosser Wirkung

Typische Beschwerden wie Hitzewallungen und Schlaflosigkeit sind bei Frauen in den Wechseljahren auf einen Mangel an Hormonen zurückzuführen. Mit einem kombinierten Hormonpflaster, welches körpereigenes Östrogen und Gestagen über die Haut abgibt, können diese Leiden gemildert werden. Neben der Wirksamkeit stehen für Frauen einfache Anwendung, gute Haftung, Hautverträglichkeit und kosmetische Aspekte bei der Wahl im Vordergrund. Diesbezüglich kommen die beiden Formen der hauchdünnen Hormonpflaster der Firma Janssen-Cilag AG den Wünschen der Frauen sehr entgegen.

Das neue kombinierte Hormonpflaster steht den Frauen in zwei verschiedenen Anwendungen zur Verfügung - je nachdem in welchem Stadium der Wechseljahre sich die Frau befindet und ob sie noch regelmässige monatliche Regelblutungen wünscht, oder nicht. Bei der sequentiellen Behandlung (Östrogen anschliessend Östrogen/Gestagen Kombination) treten monatliche Blutungen auf. Bei der kontinuierlichen Kombinationsbehandlung werden täglich Östrogene und Gestagene zusammen aufgenommen, was zum Verschwinden der Blutungen führt.

Eine neue Technologie ermöglicht hauchdünne Form

Die hauchdünnen Hormonpflaster bestehen aus einem transparenten Haftfilm, in welchem das Östrogen und das Gestagen gleichmässig verteilt sind. Es ist mit seiner 0.1 mm dünnen Form so gut wie unsichtbar. Aus den neuen Matrixpflastern werden die körpereigenen Östrogene und Gestagene schrittweise und schonend an den Körper abgegeben.

Das kombinierte Hormonpflaster bietet viele Vorteile

Gegenüber der Behandlung in Tablettenform wirkt das Hormonpflaster denn auch in rund 40 mal geringeren Dosen und belastet weder Magen noch Darm oder Leber. Für die erwünschte Hormonwirkung muss es nur zweimal wöchentlich und nicht täglich angewandt werden.

Sich frei bewegen

Dank seiner besonderen Matrix kann das Pflaster beim Sport, unter der Dusche oder in der Sauna getragen werden und ist kaum sichtbar. Es wird üblicherweise auf Hüfte oder Gesäss geklebt und nach drei bis vier Tagen ausgewechselt, weshalb es auch hygienisch und besonders hautfreundlich ist. Die neuartige Methode der kombinierten Hormonzufuhr über die Haut wird von der Baarer Hormonspezialistin Janssen-Cilag AG angeboten und ist ausschliesslich gegen Arztrezept erhältlich. Ein Gespräch mit dem Gynäkologen oder dem Hausarzt lohnt sich.

Versicherten präzisere Brustkrebs-Diagnostik

Brustkrebs ist der mit Abstand häufigste Tumor bei Frauen. Jede neunte Frau in Deutschland ist betroffen, rund 46.000 Neuerkrankungen werden pro Jahr festgestellt. In der Altersgruppe 35 bis 54 Jahre ist Brustkrebs sogar die häufigste Todesursache, da der Krebs bis...
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Brustkrebs ist der mit Abstand häufigste Tumor bei Frauen. Jede neunte Frau in Deutschland ist betroffen, rund 46.000 Neuerkrankungen werden pro Jahr festgestellt. In der Altersgruppe 35 bis 54 Jahre ist Brustkrebs sogar die häufigste Todesursache, da der Krebs bis zu seiner Feststellung bereits Metastasen gebildet haben kann. Früherkennung und eine exakte Diagnostik sind deshalb entscheidend für die Prognose der betroffenen Frauen.

Die Techniker Krankenkasse (TK) und das Universitätsklinikum Jena haben jetzt einen Vertrag über die verbesserte Diagnostik bei Patientinnen mit Brustkrebs mittels Magnetresonanz-Mammographie abgeschlossen. Diese Untersuchungsmethode wird unter bestimmten Voraussetzungen als Ergänzung bzw. Alternative zur konventionellen Röntgenmammographie angewandt.

Die Magnetresonanz-(MR)-Mammographie ist eine hochsensible Diagnose-Methode, mit der bereits 3mm-große Mammakarzinome nachgewiesen werden können. Die MR-Mammographie ist verglichen mit der Röntgenmammographie strahlungsfrei, sicherer, präziser. Mit ihr kann der Tumor nachgewiesen oder - und das ist für die Frauen noch wichtiger - mit einer 99-prozentigen Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

"Mit Hilfe dieses Verfahrens können nicht nur unnötige Brustoperationen und -amputationen verhindert werden", so Prof. Dr. Bernd Wiederanders, stellvertretender Medizinischer Vorstand des Jenaer Universitätsklinikums, "vielmehr sind wir in der Lage, betroffenen Frauen bereits zu einem sehr frühen Stadium zu helfen und damit den Krebs besser aufzuhalten." Die MR-Mammographie nutzt den Umstand, dass Tumorgewebe stärker als normales Gewebe mit Blut versorgt wird und weist die Gefäße nach, die den Tumor mit Nahrung versorgen. "Obwohl die MR-Mammographie bereits seit 20 Jahren klinisch erprobt und angewendet wird, gehört sie immer noch nicht zur Routinebehandlung. Sie ist zwar sehr genau, aber auch teuer und kompliziert", beschreibt Prof. Dr. Werner Alois Kaiser, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Jenaer Uni-Klinikum und ein Pionier der MR-Mammographie, die Anforderungen der Methode.

Prof. Kaiser begann 1983 mit der Entwicklung und Optimierung der Magnetresonanz-Mammographie ("MR-Mammographie"). Diese Untersuchungsmethode ist für die Patientin relativ einfach und angenehm.; sie liegt ca. 12 Minuten im Gerät und ist keiner Röntgenstrahlung ausgesetzt. Allerdings ist das Gerät sehr teuer und während der Untersuchung muß ein Kontrastmittel in einer speziellen Technik in die Armvene injiziert werden. Die Auswertung der zahlreichen Bilder ist methodisch sehr anspruchsvoll und die Bilder ist von Patientin zu Patientin verschieden, so dass eine große Erfahrung in der Bewertung der ca. 1000 Bilder pro Brust notwendig ist. Es ist daher wichtig, dass die Untersuchungen von ausgewiesenen Experten vorgenommen werden. "Wir verfügen in Jena über langjährige Erfahrungen bei dieser Methode, und freuen uns sehr, diese jetzt zusammen mit der Techniker Krankenkasse in den Dienst der Gesundheit möglichst vieler Frauen stellen zu können", betont Wiederanders.

Mit dem Vertragsabschluss bietet die Techniker Krankenkasse diese innovative Diagnosemethode am Jenaer Universitätsklinikum ihren Versicherten in allen 16 Bundesländern an. "Wir setzen auf die Spitzenmedizin aus Jena", so Guido Dressel, Leiter der TK-Landesvertretung Thüringen. "Das entspricht unserem Anspruch, alle wettbewerblichen Chancen zu nutzen, um die medizinische Versorgung besser zu machen. Wir suchen bundesweit Partner, die hochspezialisierte Leistungen nach höchsten Qualitätskriterien anbieten. Mit Prof. Kaiser sind wir in Jena fündig geworden."

Verhütung mit Hormone

Pille (Kombinationspille) Tägliche Einnahme einer Kombination von Hormonen (Oestrogen und Gestagen). So funktioniert diese Methode Um zu verstehen, wie die Pille wirkt, muss man wissen, wie es zu einer Schwangerschaft kommt. Das Eintreten einer Schwangerschaft h&au...
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Pille (Kombinationspille)

Tägliche Einnahme einer Kombination von Hormonen (Oestrogen und Gestagen).

So funktioniert diese Methode

Um zu verstehen, wie die Pille wirkt, muss man wissen, wie es zu einer Schwangerschaft kommt. Das Eintreten einer Schwangerschaft hängt von einer Reihe von Ereignissen ab.
  • In den Eierstöcken einer fruchtbaren Frau reift jeden Monat eine Eizelle heran.
  • Der Moment, in dem die Eizelle aus dem Eierstock freigesetzt wird, wird Eisprung genannt. Die Eizelle kann zu einem beliebigen Zeitpunkt während der folgenden 72 Stunden befruchtet werden.
  • In dieser Zeit wird das Eintreten einer Schwangerschaft durch eine Veränderung des Gebärmutterhals-Schleims erleichtert. Aus einer dicken, weisslichen, zähen Substanz wird ein glitschiger und klarer Schleim. Dieser ‘fruchtbare Schleim’ hält die Spermien am Leben und ermöglicht es ihnen, aufwärts in die Gebärmutter und durch die Eileiter zu schwimmen, um dort auf die Eizelle zu treffen.
  • Die Spermien treffen auf die Eizelle, während diese durch den Eileiter Richtung Gebärmutter wandert. Das schnellste Spermium befruchtet die Eizelle. Inzwischen hat sich die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung der befruchteten Eizelle vorbereitet.
  • Alle diese Ereignisse werden von natürlichen Hormonen reguliert.
Wenn Sie die Kombinationspille einnehmen, wird Ihr Zyklus von synthetischen Hormonen reguliert, die den Hormonen, die Ihr Körper bildet, sehr ähnlich sind. Die in der Pille enthaltenen Hormone bewirken drei wichtige Veränderungen.
  • Sie verhindern den Eisprung: es wird also keine Eizelle freigesetzt.
  • Die Gebärmutterschleimhaut wird nicht genügend auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vorbereitet.
  • Das Sekret des Gebärmutterhalses bleibt zähflüssig und für die Spermien undurchlässig.

Zuverlässigkeit

98 % - über 99 % (bei korrekter Anwendung)

Vorteile

  • Keine Beeinträchtigung der Spontaneität beim Sexualverkehr.
  • Nach dem Absetzen der Pille kehrt die Fruchtbarkeit in der Regel bald zurück.
  • Verringert das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen.
  • Führt meist zu kürzeren und weniger schmerzhaften Perioden.
  • Kann Akne verbessern.
  • Kann einen unregelmässigen Zyklus regulieren.

Nachteile

  • Es muss täglich an die Pilleneinnahme gedacht werden.
  • Durchfall, Erbrechen und Einnahme von anderen Medikamenten können die Zuverlässigkeit verringern.
  • Kann Nebenwirkungen verursachen.
  • Kein Schutz vor Geschlechtskrankheiten.

Minipille

Tägliche Einnahme eines Hormons (Gestagen).

So funktioniert diese Methode

  • Die Minipille ist ein reines Gestagenpräparat und sollte nicht mit der Kombinationspille verwechselt werden.
  • Die Hauptwirkung der Minipille besteht in einer Veränderung des Schleims am Gebärmuttereingang. Der Schleim wird dick und klebrig und hindert die Spermien daran, in die Gebärmutter einzudringen. Die Minipille verändert auch die Gebärmutterschleimhaut, so dass sich eine eventuell befruchtete Eizelle nicht einnisten kann.
  • Die neue, hochdosierte Minipille verhindert zusätzlich den Einsprung.

Zuverlässigkeit

96% - über 99 % (bei korrekter Anwendung)

Vorteile

  • Keine Beeinträchtigung der Spontaneität beim Sexualverkehr.
  • Nach dem Absetzen der Minipille kehrt die Fruchtbarkeit in der Regel bald zurück.
  • Verringert das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen.
  • Kann während des Stillens angewandt (und schon bald nach einer Geburt eingenommen) werden.

Nachteile

  • Es muss täglich an die Pilleneinnahme zur genau gleichen Zeit gedacht werden.
  • Durchfall, Erbrechen und Einnahme von anderen Medikamenten können die Zuverlässigkeit verringern.
  • Kann Nebenwirkungen verursachen (unregelmässige Blutungen, Gewichtszunahme, Akne).
  • Kein Schutz vor Geschlechtskrankheiten.

3-Monats-Spritze (Hormonspritze)

Die 3-Monats-Spritze enthält ein Gestagenhormon und wird alle 3 Monate intramuskulär verabreicht.

So funktioniert diese Methode

Das Gestagen gelangt über den Blutkreislauf zum Fortpflanzungssystem, wo es den Eisprung verhindert und den Schleim des Gebärmutterhalses verdickt, was die Spermien am Eintritt in die Gebärmutter hemmt. Zudem wird die Beweglichkeit der Spermien beeinträchtigt und die Gebärmutterschleimhaut bleibt dünn, so dass sich eine eventuell befruchtete Eizelle gar nicht einnisten kann.

Zuverlässigkeit

99 %

Vorteile

  • Keine Beeinträchtigung der Spontaneität beim Sexualverkehr.
  • Langfristige Verhütungsmethode (wenn alle 3 Monate erneuert).

Nachteile

  • Die Fruchtbarkeit kehrt erst 6 bis 24 Monate nach der letzten Spritze zurück.
  • Für jede Injektion ist ein Arztbesuch notwendig.
  • Dosis kann nicht angepasst werden.
  • Kann Nebenwirkungen verursachen (unregelmässige Blutungen, Gewichtszunahme, Akne).
  • Kann z. B. bei Nebenwirkungen nicht vorzeitig entfernt werden.
  • Kein Schutz vor Geschlechtskrankheiten.

Hormonimplantat

Das Hormonimplantat ist ein streichholzförmiges Stäbchen, das in die Innenseite des Oberarms implantiert wird (unter lokaler Betäubung).

So funktioniert diese Methode

Das Stäbchen setzt langsam kleine Dosen eines Gestagenhormons frei, das über den Blutkreislauf zum Fortpflanzungssystem gelangt. Dort verhindert es den Eisprung und verdickt den Schleim des Gebärmutterhalses, was die Spermien am Eintritt in die Gebärmutter hemmt. Zudem wird die Beweglichkeit der Spermien beeinträchtigt und die Gebärmutterschleimhaut bleibt dünn, so dass sich eine eventuell befruchtete Eizelle gar nicht einnisten kann.

Zuverlässigkeit

über 99 %

Vorteile

  • Keine Beeinträchtigung der Spontaneität beim Sexualverkehr.
  • Langfristige Verhütungsmethode (3 Jahre).
  • Die Fruchtbarkeit kehrt sofort nach dem Entfernen zurück.
  • Kann während des Stillens angewendet (und schon bald nach einer Geburt implantiert) werden.

Nachteile

  • Operativer Eingriff für Einlage und Entfernung notwendig.
  • Narbenbildung möglich.
  • Kann Nebenwirkungen verursachen (unregelmässige Blutungen, Gewichtszunahme, Akne).
  • Kein Schutz vor Geschlechtskrankheiten.

Hormonspirale

Die Hormonspirale ist ein T-förmiges System, das direkt in die Gebärmutter eingesetzt wird und dort winzige Dosen des Gestagenhormons Levonorgestrel freisetzt.

So funktioniert diese Methode

Das freigesetzte Gestagen verdickt den Schleim des Gebärmutterhalses, was die Spermien am Eintritt in die Gebärmutter hemmt. Zudem wird die Beweglichkeit der Spermien beeinträchtigt und die Gebärmutterschleimhaut bleibt dünn, so dass sich eine befruchtete Eizelle gar nicht einnisten könnte. Da die Hormonspirale direkt in der Gebärmutter liegt, ist die Wirkung vorwiegend lokal und die Hormonspirale kommt mit geringsten Hormondosen aus.

Zuverlässigkeit

über 99 %

Vorteile

  • Keine Beeinträchtigung der Spontaneität beim Sexualverkehr.
  • Langfristige Verhütungsmethode (5 Jahre).
  • Praktisch keine Beeinflussung des natürlichen Hormonzyklus (vorwiegend lokale Wirkung in der Gebärmutter).
  • Die Fruchtbarkeit kehrt sofort nach Entfernen der Hormonspirale zurück.
  • Kann während des Stillens angewandt (und schon bald nach einer Geburt eingesetzt) werden.
  • Nach Anfangsphase generell kürzere, schwächere und weniger schmerzhafte Blutungen.
  • Kann bei verlängerter und verstärkten Blutungen (Hypermenorrhoe) auch therapeutisch eingesetzt werden.

Nachteile

  • Kann v.a. in den ersten Monaten Nebenwirkungen verursachen (unregelmässige Blutungen, Krämpfe, selten Akne).
  • Kann ausgestossen werden.
  • Kein Schutz vor Geschlechtskrankheiten.

Ergonomisch arbeiten am Computer

Viele Menschen an Bildschirmarbeitsplätzen leiden unter Bewegungsschmerzen, dem so genannten „RSI-Syndrom“ (Repetitive Strain Injury). Diese auch als „Mausarm“ bezeichneten Beschwerden lassen sich durch die Ausstattung und den ergonomisch...
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Viele Menschen an Bildschirmarbeitsplätzen leiden unter Bewegungsschmerzen, dem so genannten „RSI-Syndrom“ (Repetitive Strain Injury). Diese auch als „Mausarm“ bezeichneten Beschwerden lassen sich durch die Ausstattung und den ergonomischen Aufbau des Arbeitsplatzes vermeiden bzw. reduzieren. Nachfolgend wird der richtige Einsatz eines Stifttabletts erläutert. Dabei kann der Stift als Eingabegerät nicht nur zum Malen und Zeichnen, sondern für alle allgemeinen Anwendungen wie beispielsweise zum präzisen Navigieren genutzt werden.

Ergonomische Grundhaltung

Eine ergonomische Grundhaltung Ihrer Arme erreichen Sie durch entspanntes Ablegen der Unterarme auf eine freie Tischplatte. Wenn Sie dann den Stift eines Tabletts zur Hand nehmen, ändert sich die Grundhaltung kaum. Greifen Sie aber zur Maus, müssen Sie Ihre Gelenke verdrehen. Ein ergonomischer Vorteil der Stift- gegenüber der Maus-Navigation resultiert aus diesem Unterschied.

Optimalposition des Tabletts

Entfernen Sie alle Gegenstände zwischen sich und dem Monitor und legen Sie dann Ihre Unterarme entspannt auf die Tischplatte. Nehmen Sie jetzt den Stift in die Gebrauchshand, so dass seine Spitze dicht über der Tablettoberfläche schwebt. Optimal ist, wenn das Tablett mittig direkt unter der Stiftspitze liegt. Größere Tabletts (A4, A3) werden etwas näher zum Monitor geschoben, damit das Ellbogengelenk nicht unter 90° abzuwinkeln ist, das Handgelenk nie nach unten abgeknickt werden muss und der vordere Teil des Unterarms aufliegen kann.

Kompromiss-Position bei Langtastaturen

Falls Sie als Rechtshänder eine Langtastatur mit angefügtem Zahlen-Block verwenden, müssen Sie einen Kompromiss zwischen Tastatur- und Tablett-Position finden. Schieben Sie mit der Tastatur das Tablett soweit nach rechts, dass bei Stift- und Tastenbedienung Ihre beiden Handgelenke möglichst wenig abgeknickt sind. Bei Linkshändigkeit sollte das Tablett direkt neben die Tastatur geschoben werden. Da in der deutschen Sprache die linke Hand zu 75% an der Schreibarbeit beteiligt ist, sollte der gewohnte Winkel im linken Handgelenk beibehalten werden und die Tastatur in der gewohnten Position bleiben.

Handhabung

Der Stift wird wie bei handschriftlichen Notizen mit Bleistift oder Kugelschreiber gehalten, leicht und locker. Die Handkante berührt das Tablett völlig druckfrei. Links-Schreiber sollten ihre Handhaltung überprüfen: Auf dem Tablett gibt es nichts zu lesen, das durch die Schreibhand verdeckt werden könnte. Linkshändige Rechtsschreiber sollten den Stift in der linken Hand halten, weil das Tablett am linken Rand von Lang-Tastaturen besser aufgehoben ist als am rechten.

Stifthaltung

Der Stift sollte gut in der Hand liegen; bei zu dünnen Stiften kann es leicht zu Verkrampfungen kommen, die eine nachträgliche Verdickung des Stiftes notwendig machen können. Die Stifte bekannter Hersteller sind in der Regel für einen großen Bereich an Handgrößen geformt und bedürfen selten Veränderungen. Sie bewirken wegen ihrer ergonomischen Formgebung einen günstigen Haltedruck. Fassen Sie den Stift eher „zu lang“ als „zu kurz“ und in Schräglage an, wie einen herkömmlichen Bleistift oder Kugelschreiber; das verhindert Verkrampfungen.

Antippen statt Andrücken

Drücken Sie nicht mit dem Stift aufs Tablett, eine leichte Berührung reicht für den Klick. Wenn nicht, sensitivieren Sie den Stift - falls dafür vorgesehen - in den Treibereinstellungen für ein schrägeres Halten.

Doppel-Klick

Der Doppel-Klick sollte über die Stifttaste (Seitenschalter) erfolgen. Dies reduziert das wiederholte Abknicken des Handgelenks. Einige Stifte haben Doppelseitenschalter, deren Funktionen programmierbar sind. Wenn Sie die Stifttaste mit dem Daumen bedienen, ist der ‘Doppel-Klick auf der Oberkante’ günstig. Verwenden Sie dafür lieber Ihren Zeigefinger, sollten Sie den Doppel-Klick auf die untere Tasten-Kante einstellen.

Stift-Bewegung

Der Stift wird (wie die Maus) bei der Grobnavigation aus dem ganzen Arm bewegt, nur beim Klicken bzw. Antippen aus dem Handgelenk. Bei der Feinnavigation wird der Stift mit den Fingern verstellt. Im Unterschied zur Navigation mit der Maus wird so die Gesamtbewegung gleichmäßig auf Arm und Finger verteilt, d. h. die Wiederholungsfrequenz der beanspruchten Gliedmaßen wird verringert. Dadurch haben die Muskeln mehr Zeit, neuen Sauerstoff zu ‘tanken’ und die Gefahr von Muskelkrämpfen und Faserverletzungen sinkt.

Ablage

Wenn immer möglich, wird der äußere Handballen kurzfristig auf eine Unterlage (Tablett, Tischkante) abgelegt. Wenn Sie die Tastatur benutzen, gehört der Stift in den Halter oder auf den Tisch, nicht in die Hand. Gönnen Sie Ihrem Arm diese kurze Ausgleichsgymnastik.

Platzhaltung

Anders als die Maus hat der Stift eine konstante Zuordnung von aktiver Tablettfläche und Monitor. Das präzisiert die Augen-Hand-Kontrolle, d. h. die Feinabstimmung zwischen Auge und Bewegung. Das umständliche Suchen des Cursors auf dem Monitor entfällt mit zunehmender Übung und auch ein Nachschieben, wie bei der Maus, ist nicht nötig. Daher ist es günstig, dem Tablett einen festen Platz zuzuweisen. Dann „weiß“ Ihre Hand - nach einiger Zeit - immer, wo sich der Cursor befindet.

Springmaus

Der Stift schwebt über der Fläche, Sie können damit auch reibungslose „Sprünge“ durchführen, z. B. zu Menüleisten und zurück. Schieben Sie den Stift nicht wie die Maus, sondern benutzen Sie ihn eher wie einen Zeigestock an der Tafel. Das schont nicht nur den Arm, sondern erhöht auch die Produktivität.

Blick-Tabu

Auch zu Beginn Ihrer Stift-Übungen ist das Tablett für Ihre Augen tabu - nur auf dem Bildschirm können Sie die zunehmende
Präzision Ihrer Stiftbewegungen ablesen. Die Augen-Hand-Koordination ist eine komplizierte Aufgabe des Gehirns. Durch
ständigen Blickwechsel würde sie unnötig erschwert.

Stift oder Maus

Jede einseitige repetitive Bewegung birgt die Gefahr von Gesundheitsstörungen im muskuloskeletalen System. Der Stift hat hier gegenüber der Maus einige Vorteile, die sich aus der günstigeren Grundhaltung, vielfältigeren Bewegungsmustern und der stabilen Augen-Hand-Zuordnung ergeben. Dennoch sollte bei sehr intensiver Stiftnutzung zum Ausgleich zeitweise auf die Maus oder andere Eingabegeräte umgestiegen werden; vor allem sobald Verkrampfungen in den Fingern auftreten. Letzteres sollte Anlass sein, die gesamte Handhabung des Stiftes neu zu überprüfen sowie durch kurze Denkpausen innere Spannungszustände abzubauen.

Der Zyklus der Frau

Der Zyklus der Frau Im Körper der Frau vollzieht sich in regelmässigen Zeitabständen immer der gleiche Vorgang: die Vorbereitung auf eine Schwangerschaft. Die Hirnanhangsdrüse (kleines Organ an der Unterseite des Gehirns) setzt Hormone frei, die auf dem...
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Der Zyklus der Frau

Im Körper der Frau vollzieht sich in regelmässigen Zeitabständen immer der gleiche Vorgang: die Vorbereitung auf eine Schwangerschaft. Die Hirnanhangsdrüse (kleines Organ an der Unterseite des Gehirns) setzt Hormone frei, die auf dem Blutweg zu den Eierstöcken gelangen. Unter dem Einfluss dieser Hormone reifen im Eierstock der geschlechtsreifen Frau monatlich Eizellen heran. Die Eizellen befinden sich in den Eibläschen. In der Mitte des Zyklus, also etwa 14 Tage nach Beginn der Monatsblutung, springt eines dieser Eibläschen und gibt eine befruchtungsfähige Eizelle in den Eileiter ab; diesen Vorgang nennt man Eisprung oder Ovulation.

Das wachsende Eibläschen bildet in der Phase vor dem Eisprung Östrogene, vor allem Estradiol. Diese Sexualhormone bewirken den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Zudem öffnet sich unter dem Einfluss der Östrogene der Gebärmutterhals, und das dort gebildete Sekret wird dünnflüssig, was den Samenzellen das Eindringen in die Gebärmutterhöhle erleichtert. In der Phase nach dem Eisprung wandelt sich das gesprungene Eibläschen zum Gelbkörper um, welcher nun zusätzlich zu den Östrogenen das Sexualhormon Progesteron bildet. Unter dem Einfluss von Progesteron wird die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vorbereitet, der Gebärmutterhals schliesst sich, und das Sekret wird zähflüssig, so dass es für die Samenzellen nicht mehr durchlässig ist.

Nach dem Eisprung durchwandert die Eizelle den Eileiter und gelangt nach ca. 5 Tagen in die Gebärmutterhöhle, wo sie sich im Falle einer vorangegangenen Befruchtung in die Gebärmutterschleimhaut einnistet. Findet keine Einnistung statt, so wird die Gebärmutterschleimhaut abgestossen. Mit diesem Ereignis, welches von der Frau als Monatsblutung wahrgenommen wird, beginnen die oben beschriebenen Abläufe von vorne – ein neuer Zyklus beginnt.

Schwangerschaft

Nach dem Geschlechtsverkehr gelangen Samenzellen durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutterhöhle. Die Samenzellen steigen dann weiter in den Eileiter auf, wo sie nach dem Eisprung eine Eizelle befruchten können. Während die Eizellen nur wenige Stunden befruchtungsfähig bleiben, können die Samenzellen im Körper der Frau mehrere Tage überleben. Demzufolge kann auch eine Befruchtung stattfinden, wenn der Geschlechtsverkehr Tage vor dem Eisprung stattgefunden hat. Aus der befruchteten Eizelle entwickelt sich ein Embryo, der innerhalb von 4–5 Tagen durch den Eileiter in die Gebärmutterhöhle gelangt, um sich dort in die Schleimhaut einzunisten.

Schmerzhaftes Mausarm-Syndrom bei Arbeit am Computer

Krefeld, 15. September 2006 - Zu langes und monotones Arbeiten am Computer ist ungesund und kann schmerzhafte Erkrankungen zur Folge haben. Erstmals hat nun das Verwaltungsgericht Göttingen den so genannten Mausarm auch als Berufskrankheit in einem Grundsatzurteil (Verw...
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Krefeld, 15. September 2006 - Zu langes und monotones Arbeiten am Computer ist ungesund und kann schmerzhafte Erkrankungen zur Folge haben. Erstmals hat nun das Verwaltungsgericht Göttingen den so genannten Mausarm auch als Berufskrankheit in einem Grundsatzurteil (Verwaltungsgericht Göttingen 3 A 38/05) anerkannt. Bei dem Mausarm-Syndrom handelt es sich um eine Sehnenscheidenentzündung. Sie entsteht durch die ungünstig abgewinkelte Stellung des Handgelenks bei der Bedienung einer Computermaus, wenn Bewegungen wie das Klicken mit der Maus häufig und über längere Zeit wiederholt werden müssen. Die Folge sind starke Schmerzen in der Hand sowie im Arm- und Schulterbereich.

Schutz vor dem Mausarm-Syndrom

Ähnlich wie bei Rückenproblemen gibt es aber auch beim Mausarm bestimmte Präventionsmaßnahmen, die jeder beachten kann, um eine Krankheit gar nicht erst entstehen zu lassen. Um häufig wiederholte Bewegungsabläufe zu vermeiden, empfehlen Experten wie Tone Petrelius von der schwedischen Arbeitsschutzorganisation TCO-Development kürzere Arbeitsphasen mit häufigen Pausen, eine Unterarmstütze sowie den Einsatz alternativer Eingabegeräte. "Ein gutes Beispiel für alternative Eingabegeräte sind die Stifttabletts von Wacom. Solche Lösungen beugen den beschriebenen Beschwerden auch bei längerer Nutzung vor, da sie abwechslungsreiche Bewegungsabläufe (Klicken und Drücken) unterstützen", so Tone Petrelius, Ergonomie-Expertin bei der TCO-Development. Wacom Stifttabletts gelten als besonders ergonomisch; ihr digitaler Stift übernimmt alle Funktionen einer herkömmlichen Computermaus wie Navigation, Drag and Drop oder Klicken.

Muskelspiele bei der Computerarbeit

Die kabel- und batterielosen Wacom Stifte ermöglichen eine entspannte Handhaltung und eine natürliche Stellung des Unterarms. Der Unterarm muss nicht verdreht werden, Muskeln und Sehnen werden nicht überlastet. Bei Benutzung eines Stifts werden die Muskeln in Fingern, Hand und Arm gleichmäßig beansprucht. Die Arbeit mit den meisten Mäusen hingegen beansprucht die Muskulatur in Fingern, Hand und Arm einseitig und zwingt sie, lange in der gleichen Position zu bleiben.

Wirksamkeit der Fußreflexzonentherapie bei Gonarthrose belegt

Die fachgerechte Behandlung der korrespondierenden Fußreflexzonen kann nachweislich Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen bei moderater Kniearthrose lindern. Das zeigt eine am Kompetenzzentrum Naturheilverfahren des Universitätsklinikums ...
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Die fachgerechte Behandlung der korrespondierenden Fußreflexzonen kann nachweislich Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen bei moderater Kniearthrose lindern. Das zeigt eine am Kompetenzzentrum Naturheilverfahren des Universitätsklinikums Jena durchgeführte Studie. Im Rahmen einer Doktorarbeit untersuchte dabei Catharina Güttner bei 30 Patienten mit einer mittelschweren Kniegelenksarthrose die Wirksamkeit der Fußreflexzonentherapie auf das Schmerzempfinden und die Beweglichkeit des erkrankten Gelenks. Über einen Zeitraum von sechs Wochen erhielten die Probanden jeweils 12 Behandlungen, also zweimal wöchentlich eine therapeutische Massage der dem Kniegelenk assoziierten Fußreflexzonen. Zur Überprüfung der Wirksamkeit wurden in der Studie als Vergleichszeiträume auch sechs Wochen vor der Behandlung und acht Wochen danach erfasst.

Dabei wurde sowohl das subjektive Urteil der Patienten zu ihrem jeweiligen Schmerzempfinden erfragt als auch die Schmerzintensität anhand mehrerer Erhebungsverfahren gemessen. Gleichzeitig wurde die Beweglichkeit des arthritischen Knies geprüft und verglichen. „In beiden Aspekten zeigten sich während und nach der Fußreflexzonentherapie deutliche Verbesserungen: Die Schmerzintensität ging um mehr als zwei Drittel zurück, und die Beweglichkeit (Beugung) des Kniegelenks konnte um 12 Grad verbessert werden“, erklärt Prof. Christine Uhlemann, Betreuerin der Arbeit, die erzielten Resultate. Fast alle Probanden (92 Prozent) gaben nach der Therapieserie an, das sich ihr Zustand gebessert habe.

„Das sind wirklich verblüffende Ergebnisse, denn faktisch haben wir damit erstmals nachvollziehbare Hinweise auf die Wirksamkeit der Fußreflexzonentherapie erbracht“, so Prof. Uhlmann, die am UKJ das Kompetenzzentrum Naturheilverfahren leitet. Die Daten würden auch nahe legen, das die Wirksamkeit der Fußreflexzonentherapie über einen Placebo-Effekt hinausgehen: „Wir haben einen massiven Rückgang der Schmerzintensität um 75 Prozent beobachtet. Sowohl der Belastungsschmerz als auch der Anlaufschmerz der betroffenen Region nahmen signifikant ab“, so Uhlemann. „Der Ruheschmerz, also die Intensität der Schmerzen, die auch bei Nichtbelastung des Knies auftreten, ging nach der Therapie sogar auf Null zurück.“ An Referenzpunkten, also nicht durch die Fußreflexzonentherapie stimulierten Bereichen, waren dagegen keine Veränderungen der Schmerzintensität zu beobachten. „Das zeigt, dass durch die Therapie tatsächlich nur der betroffene Bereich, das erkrankte Knie, beeinflusst wurde“, erklärt Prof. Uhlemann.

Die Fußrexflexzonentherapie basiert auf der Annahme, dass alle inneren Organe und Strukturen des Bewegungssystems auf den Fußflächen eine sogenannte „Repräsentation“ haben – einen Bereich, dessen Stimulation auf das betreffende Organ oder den Körperteil indirekte Auswirkungen hat, indem durch die Massage die „Selbstheilungskräfte“ im Sinne der Autoregulation aktiviert werden. Einen neurophysiologischen Beweis dafür gibt es allerdings nicht. Umgekehrt würden sich in diesen Bereichen am Fuß Erkrankungen und Störungen der jeweiligen Organe oder Körperteile durch Veränderungen (z.B. Verhärtungen) des Gewebes äußern und tasten lassen.

In der Studie wurde der dem arthritischen, also von einer schmerzhaften und mit Bewegungseinschränkungen verbundenen Erkrankung betroffenen, Kniegelenk zugeordnete Fußsohlenbereich durch Massage stimuliert. Durch diese Stimulation konnten nachweislich die Schmerzen verringert und die Beweglichkeit des Knies gesteigert werden.

„Wir haben damit gezeigt, dass mittels einer Fußreflexzonentherapie sowohl Schmerzen als auch mittlere Funktionsstörungen am Knie verbessert werden können“, fasst Christine Uhlemann zusammen. „Allerdings werden wir in schwereren Fällen von Arthrose mit Hilfe der Fußreflexzonenmassage nicht helfen können.“

Über Erektionsstörungen spricht man nicht gern...

Über Sexualität und alles, was damit zusammenhängt, spricht man nicht gern, erst recht nicht über Probleme rund um die männliche Erektion. Erektionsstörungen, im Fachjargon Erektile Dysfunktion genannt, werden definiert als die ...
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Über Sexualität und alles, was damit zusammenhängt, spricht man nicht gern, erst recht nicht über Probleme rund um die männliche Erektion. Erektionsstörungen, im Fachjargon Erektile Dysfunktion genannt, werden definiert als die anhaltende Unfähigkeit, die für eine befriedigende sexuelle Aktivität ausreichende Erektion zu erreichen oder beizubehalten. Erektionsstörungen sind eine Krankheit wie eine andere auch und haben mehrheitlich organische Gründe.

Arzt weiss weiter

"Einmal ist keinmal"... Doch haben Sie das Gefühl, dass Ihr Erektionsvermögen generell nachgelassen hat, und sollte Sie dies beunruhigen, dann zögern Sie nicht, Ihren Hausarzt oder einen Spezialisten (Urologen) aufzusuchen. Ein speziell für solche Momente des Zweifels konzipierter Fragebogen "Bin ich impotent?" gibt Ihnen nähere Auskunft darüber, ob bei Ihnen tendenziell Erektionsstörungen vorliegen oder eher nicht. Der Fragebogen ersetzt aber in keiner Art und Weise das persönliche Arztgespräch. Diagnose und Behandlung gehen immer über den Arzt.

Krankheitsursachen

Bei chronischen Erkrankungen ist ein schlechterer Blutzufluss in den Penis ein verbreiteter Faktor bei organischen Erektionsstörungen. Dies ist zum Beispiel bei Arteriosklerose und Zuckerkrankheit (Diabetes) der Fall. Schätzungsweise 50 Prozent der Diabetiker haben auch Erektionsstörungen. Andere mit Erektionsstörungen zusammenhängende chronische Erkrankungen sind: chronisches Nierenversagen, Leberversagen, Multiple Sklerose und Alzheimer-Krankheit, Gefässerkrankungen und Bluthochdruck. Erektionsstörungen treten häufig als Komplikation bei einem Trauma, bei Bestrahlung sowie bei chirurgischen Eingriffen der Beckenpartie, einschliesslich radikaler Prostatektomie (Entfernung der Prostata), auf. Erektionsstörungen, hervorgerufen durch ein Beckentrauma, kann entweder durch die Verletzung selbst oder durch die chirurgischen Verfahren zur Beseitigung der Verletzung resultieren. Auch bei Männern mit einer Verletzung der Wirbelsäule können Erektionsstörungen auftreten.

Unterdrückte Krankheit - weitreichende Folgen

Sexualität nimmt im Leben eines jeden Menschen einen grossen Stellenwert ein. Probleme oder gar Unvermögen im Zusammenhang mit der eigenen Sexualität bringen im Leben einen Verlust des Selbstwertgefühls mit sich. Studien haben ergeben, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen Krankheit und Lebensqualität besteht, wobei Erektionsstörungen einen deutlich negativen Einfluss auf die Lebensqualität haben. Depression, Verlust der Selbstachtung, ein geringeres Selbstwertgefühl, Angst und mentaler Stress sind die häufigsten Folgen von Erektionsstörungen. Auch die Beziehungen zu Sexualpartnern, Familienmitgliedern, Kollegen und Mitarbeitern werden durch die Krankheit zum Teil erheblich belastet. Neue Beziehungen werden - wenn überhaupt - nur unter grossen Vorbehalten eingegangen.

Diagnose ...

Vor jeder Behandlung muss eine sorgfältige Abklärung und Beurteilung (Diagnose) durch den Arzt vorgenommen werden. Die Initiative zu einem ersten Gespräch mit dem Arzt kann ohne weiteres auch vom Patienten ausgehen. Er schildert dem Arzt seine Probleme, die Anlass zu einer Untersuchung geben. Hilfreich für eine differenzierte Diagnose ist eine ausführliche Sexualanamnese, d.h. eine Erfassung der persönlichen Sexualitätsgeschichte durch den Arzt.

... und Behandlung

Verschiedene Behandlungskonzepte gibt es schon seit einigen Jahren. Sie sind aber vom Arzt der Situation entsprechend einzusetzen und erfordern eine zuverlässige Diagnose. Man unterscheidet zwischen invasiven ("eindringenden") und nicht-invasiven Behandlungsmethoden.

Zu den nicht-invasiven Therapien gehören:
  • Medikamente, die in Tablettenform eingenommen werden
  • Vakuumpumpe
Zu den invasiven Therapiemethoden gehören:
  • Medikamente, die durch die Harnröhre eingeführt werden
  • Schwellkörper-Injektionstherapie
  • Penisimplantate
  • venöser/arterieller Eingriff
Im allgemeinen ziehen die Patienten Behandlungen vor, die so wenig invasiv wie möglich sind.

Die Rolle der Partnerin

Erektionsstörungen sind nicht nur für den Direktbetroffenen eine schwere Belastung, sondern auch für die Partnerin. Vielfach wird die Krankheit innerhalb einer Beziehung nicht genügend diskutiert, es werden Schuldzuweisungen gemacht oder sie wird einfach totgeschwiegen. Frauen sind somit von den Erektionsstörungen genauso betroffen und verspüren auch das Bedürfnis, darüber zu sprechen. Gemeinsam das Gespräch suchen kann viele Probleme lösen, Angst, Sorgen und Minderwertigkeitsgefühle abbauen und den Weg zum Arzt ebnen.

Text mit freundlicher Genehmigung der Firma Pfizer AG, Flüelastrasse 7, 8048 Zürich.

Ferien und Malaria, was ist weise?

Malaria ist die wichtigste, nicht durch eine Impfung verhinderbare Tropenerkrankung. Wir beraten Sie gerne über die verschiedenen Möglichkeiten, sich gegen diese Erkrankung zu schützen. Expositionsprophylaxe (nicht-medikamentöse Maßnahmen) Einen g...
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Malaria ist die wichtigste, nicht durch eine Impfung verhinderbare Tropenerkrankung. Wir beraten Sie gerne über die verschiedenen Möglichkeiten, sich gegen diese Erkrankung zu schützen.

Expositionsprophylaxe (nicht-medikamentöse Maßnahmen)

Einen ganz wesentlichen Teil der Malariaprophylaxe stellt der Mückenschutz dar. Diese nicht-medikamentösen Maßnahmen können das Malariarisiko um bis zu 90% herabsetzen.

Medikamentöse Prophylaxe

Bei Reisen in Länder mit hohem Malariarisiko muss eine medikamentöse Malariaprophylaxe eingenommen werden. Aufgrund von Resistenzen der Malariaerreger sind in diesen Gegenden nur wenige Medikamente wirksam. Wir informieren Sie gerne über die zur Verfügung stehenden Substanzen, deren Vor- und Nachteile und helfen Ihnen bei der Auswahl der für Sie richtigen Medikation. Natürlich erhalten Sie bei uns auch die Rezepte für Ihre Malariamedikamente.

Notfalls-Selbstbehandlung ("Stand-by")

Für Reiseländer mit geringem Malariarisiko bietet sich eine Alternative zur medikamentösen Prophylaxe an: mit guter Vorbereitung und Information kann statt einer Prophylaxe die sogenannte Notfalls-Selbstbehandlung (oder "Stand-by" Medikation) verwendet werden. Dabei wird ein wirksames Medikament zur Behandlung der Malaria in den Urlaub mitgenommen und im Krankheitsfall eingenommen. Da diese Methode einige Anforderungen an den Reisenden stellt, ist umfassende Information dazu wichtig. Wir nehmen uns Zeit, Ihnen das Prinzip zu erklären und Vor- und Nachteile zu erläutern. Verwenden Sie die Notfalls-Selbstbehandlungsmethode nur, wenn Sie genau verstanden haben, was zu tun ist, und auch bereit sind, dies einzuhalten.

Krank im Ausland: was tun?

Behandlungen in Krankenhäusern können auf Grund des medizinischen Standards ein großes Problem darstellen. Überlegen Sie immer, ob nicht ein Transfer in ein Schwerpunktkrankenhaus möglich und sinnvoll ist. Die ö...
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Behandlungen in Krankenhäusern können auf Grund des medizinischen Standards ein großes Problem darstellen. Überlegen Sie immer, ob nicht ein Transfer in ein Schwerpunktkrankenhaus möglich und sinnvoll ist. Die österreichischen Vertretungen im Ausland können Ihnen meist deutsch- oder englischsprachige Ärzte und gut ausgerüstete Krankenhäuser nennen. Am besten erkundigen Sie sich bereits vor der Abreise. Bestehen Sie im Ernstfall darauf, dass Spritzen, Nadeln, Verbandsmaterial vor Ihren Augen geöffnet werden. Nur so können Sie sicher sein, dass es sich um steril verpacktes Material handelt.

Unfälle

Die überwiegende Mehrheit von 85% aller weltweit tödlich verlaufenden Straßenverkehrsunfälle ereignet sich in den Entwicklungs- und Schwellenländern, 44% allein in Asien und im Pazifischen Raum. Es ist nicht verwunderlich, dass auch der Reisende in diesen Regionen gefährdet ist. Gemeinsam mit Badeunfällen, Stürzen und Verletzungen stellen Verkehrsunfälle die häufigste Todesursache auf Reisen dar. Verschiedenste Faktoren tragen dazu bei: Verkehrmittel entsprechen oft nicht dem bei uns gewohnten Standard und werden zudem schlecht oder gar nicht gewartet. Da Transportmittel zudem Mangelware sind, sind die meisten Busse, Taxis und Lastwagen hoffnungslos überladen. Auch das Können der Lenker ist oft nicht an Tempo und Verkehr angepasst. Die meisten Strassen sind in schlechtem Zustand und üblicherweise unbeleuchtet. Trotzdem sind diese Strassen über weite Strecken die einzigen gangbaren Wege, und werden daher von allen verwendet - Mensch, Tier, Auto. Nicht zuletzt verhalten auch wir uns im Urlaub unvernünftiger als zu Hause: Alkohol, überhöhte Geschwindigkeit und Fehlen von Helmen und Gurten spielen bei vielen Verkehrsunfällen von Touristen eine Rolle.

Was kann man selbst tun?

Überprüfen Sie den Bus, mit dem Sie eine Reiseetappe planen. Gibt es mehrere Busgesellschaften mit unterschiedlicher Qualität der Fahrzeuge? Für Selbstfahrer: vermeiden Sie Nachtfahrten! Schlaglöcher, unbeleuchtete Hindernisse oder gar Kinder oder Tiere auf der Fahrbahn führen rasch zur Katastrophe. Überprüfen Sie die Qualität Ihres Mietwagens vor Vertragsabschluss genau. Fahren Sie den Umständen entsprechend LANGSAM und rechnen Sie immer mit für Sie unverständlichen Reaktionen der anderen Verkehrsteilnehmer (ein Lastwagenfahrer in Vietnam verlässt sich darauf, dass Sie bei Ertönen seiner Hupe sofort in den Strassengraben ausweichen - egal wie tief dieser ist).

Schutz vor Mücken und anderen stechenden Insekten

Die Liste der von Insekten übertragenen Erkrankungen ist lang, nur gegen wenige kann man sich durch Impfungen oder vorbeugend eingenommene Medikamente schützen. Daher ist ein wirksamer Schutz gegen Insekten eine sehr wichtige Gesundheitsvorsorge auf Reisen. Allgem...
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Die Liste der von Insekten übertragenen Erkrankungen ist lang, nur gegen wenige kann man sich durch Impfungen oder vorbeugend eingenommene Medikamente schützen. Daher ist ein wirksamer Schutz gegen Insekten eine sehr wichtige Gesundheitsvorsorge auf Reisen.

Allgemeine Maßnahmen

In manchen Fällen kann man Insekten buchstäblich aus dem Weg gehen. So sind Zecken und Milben und die durch sie übertragenen Erkrankungen sehr ortsgebunden, und Plätze mit gehäuft vorkommenden Erkrankungen der einheimischen Bevölkerung oft bekannt. Manche Erkrankungen zeigen aufgrund der Lebensgewohnheiten der Überträgerinsekten deutliche saisonale Schwankungen. Bei der Planung einer Reise sollte solchen saisonalen Rhythmen wenn möglich Rechnung getragen werden. Reisen Sie in eine Gegend, in der die Vorbeugung von Malaria wichtig ist, so gilt besondere Aufmerksamkeit der Dämmerung. Sowohl die frühen Morgenstunden als auch die wunderbaren Abendstunden sind leider die Zeiten der größten Aktivität von Anophelesmücken, den Überträgern der gefürchteten Erkrankung. Aedesmücken stechen eher tagsüber. Sie sind Überträger des Dengue Fieber. Sie sollten sich zur „Hauptflugzeit" der Mücken nicht im Freien aufhalten.

Tragen Sie außerhalb des Strandurlaubs lange Hosen, langärmelige Hemden/ Blusen und eine Kopfbedeckung; auch ihre Haut wird Ihnen den dadurch verbesserten Sonnenschutz danken. Außerdem werden Sie feststellen, dass Ihnen im tropisch-feuchten Klima in hautbedeckender Kleidung aus Naturfasern (Leinen, Baumwolle) oder aus speziellen atmungsaktiven Kunstfasern weniger heiß ist als mit Spaghettiträgern und Shorts.

Maximalen Effekt erzielen Sie, wenn Sie Ihre Kleidung mit Repellentien (Insekten-abwehrenden Mitteln) imprägnieren (s.u.) und zusätzlich spezielle Mittel auf die unbedeckten Hautstellen auftragen (s.u.). In Gegenden, in denen Zeckenstiche möglich sind, sollten Sie keine Sandalen oder Flip-Flops tragen, sondern geschlossene Schuhe (es gibt leichte luftdurchlässige Leinenschuhe, die man auch bei 40° tragen kann). Stecken Sie bei Wanderungen durchs Gelände die Hosenbeine in die Schuhe. Nach Spaziergängen, Safaris, Entdeckungsrunden untersuchen Sie sich und Ihre Kleidung nach Zecken. Entfernen Sie eventuell anhaftende Zecken sofort. Dies kann die Übertragung von Krankheiten verhindern (gilt auch in Österreich!).

Für eine sichere Nachtruhe sollte Ihr Hotelzimmer intakte Mückengitter, eine Klimaanlage oder Moskitonetze haben. Da man sich in unterkühlten Zimmern leicht verkühlt, ein Tipp: klimatisieren Sie Ihr Zimmer tagsüber – Mücken fliegen nicht vom Warmen ins kühlere Zimmer, und drehen Sie die Klimaanlage nachts ab oder auf sehr kleine Stufe. Ein nicht klimatisiertes Zimmer lässt sich mit Insektenspray von ungebetenen Gästen, die sich tagsüber angesammelt haben, befreien. Die unteren Enden des Moskitonetzes sollten unter die Matratze gesteckt werden, das verwehrt auch krabbelnden Insekten den Zugang.

Repellentien

Haut

Aufgrund des derzeitigen Wissensstandes können nur Repellentien, die DEET (N,N-diethylmetatoluamid) enthalten, empfohlen werden. In Österreich sind das No Bite®, Anti-Mückenmilch® und Exopic®. Lediglich das in Autan® enthaltene Bayrepel® sowie Ethyl- Butylacetylaminopropionat in Flystop® sind ähnlich wirksam. Die Schutzdauer ist umso länger, je höher die Konzentration von DEET in der Creme oder Lotion ist. Mehr als 50% DEET bringt jedoch keinen zusätzlichen Schutz. Da die Schutzdauer von vielen Faktoren beeinflusst wird (Umgebungstemperatur, Schwitzen, Wasserkontakt, Abreibung), sollten Sie eher etwas früher als auf den Packungen angegeben, das Auftragen wiederholen.

Leider gibt es keine detaillierten Studien, welche Konzentrationen von DEET für Kinder sicher sind. Zwar sind keine ernsthaften Nebenwirkungen bekannt, trotzdem sollte bei kleinen Kindern die minimal nötige Konzentration verwendet werden. Dazu helfen Fragen wie: wie lange und zu welchen Zeiten sind die Kinder im Freien, gibt es Mücken in der Umgebung, gibt es durch Mücken übertragene Erkrankungen?

Kleidung

Die Schutzwirkung von Mückenschutzpräparaten kann noch deutlich gesteigert werden, wenn zusätzlich die Kleidung, die Sie tragen, mit Permethrin imprägniert wird. Permethrin ist mückenabweisend und insektizid und wirkt auch gegen Zecken und andere Insekten. Imprägnierte Kleidungsstücke, Moskitonetze, Campingausrüstung behalten Ihre Wirkung auch nach mehrfachem Waschen (ca. nach 5x Waschen neu imprägnieren).

Tipps für einen sicheren Umgang mit Insektenschutzmitteln

  • Tragen Sie das Repellens auf alle unbedeckten Hautstellen auf, verwenden Sie es nicht für Bereiche, die von Kleidung bedeckt ist. Tragen Sie dünn auf, eine dicke Schicht schützt nicht besser.
  • Tragen Sie das Repellens NICHT auf Wunden oder stark irritierte Hautstellen auf (zB. Ekzeme)
  • Wenn Sie ins Hotel, in mückensichere Räume zurückkommen, oder bevor Sie sich schlafen legen, waschen Sie die eingecremten Hautstellen mit Wasser und Seife ab.
  • Wenn Sie Sprays verwenden, sprühen Sie sich das Aerosol nicht direkt ins Gesicht, sprühen Sie auf Ihre Hände, und reiben Sie damit das Gesicht ein.
  • Lassen Sie kleine Kinder nicht selbst auftragen, reiben Sie Ihr Kind ein. Repellentien sollten nicht auf Kinderhände gelangen, da diese über kurz oder lang im Mund landen.
  • Säuglinge und Kleinkinder können recht einfach durch Moskitonetze über den Tragekörben oder –taschen geschützt werden.

Was soll man tun bei Höhenkrankheit?

Die Höhenkrankheit befällt viele Reisende in höhere Lagen und Bergsteiger oder Trekkingtouristen. Sie wird durch Sauerstoffmangel verursacht und kommt meist ab Höhen von 2500 m vor. Dies bedeutet, dass eine empfindliche Person unter Umständen bereits...
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Die Höhenkrankheit befällt viele Reisende in höhere Lagen und Bergsteiger oder Trekkingtouristen. Sie wird durch Sauerstoffmangel verursacht und kommt meist ab Höhen von 2500 m vor. Dies bedeutet, dass eine empfindliche Person unter Umständen bereits nach einem direkten Flug nach Matchu Pitchu Symptome verspüren kann. Die häufigsten Symptome sind Kopfschmerzen, Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen und Lethargie. Der Ausbruch der Erkrankung hängt weder mit dem Alter, noch mit Geschlecht oder Fitness zusammen!

Die wahre Gefahr der Höhenkrankheit liegt in der Ausbildung lebensbedrohlicher Veränderungen in der Lunge (Lungenödem – Lungenwassersucht) und im Gehirn (Gehirnödem – Schwellung des Gehirns). Die Warnzeichen eines sich entwickelnden Lungenödems sind Kurzatmigkeit (auch ohne Belastung), Husten (manchmal mit blutigem Auswurf) und starke Müdigkeit.
Die Gehirnschwellung führt zu immer stärkeren Kopfschmerzen, Gangunsicherheit, verändertem Verhalten (oft aggressiv oder kindisch), Halluzinationen, Orientierungs- schwäche, Verwirrtheit – und schliesslich zum Koma.

Vorbeugung

Die wichtigste Vorbeugungsmassnahme besteht in einem langsamen, schrittweisen Anstieg. Die meisten Empfehlungen sprechen von maximal 300 Höhenmetern pro Tag. Alle 3 Tage oder alle 1000 Höhenmeter sollte ein ganzer Tag gerastet werden. Die Schwierigkeiten, solche Empfehlungen mit einer normalen Urlaubslänge und einem befriedigenden Trekkingplan in Einklang zu bringen, führen jedoch immer wieder zu Problemen. Eine Substanz namens Acetazolamid (Diamox) kann die Neigung zur Höhenkrankheit und den Schweregrad verringern, so dass die vorbeugende Gabe bei empfindlichen Personen überlegt werden kann.

Behandlung

  • Aufstieg stoppen, bei milden Formen kann Ruhe genügen
  • wenn sich die Symptome nicht bessern - Abstieg
  • bei Anzeichen von Lungen- oder Gehirnödem (s.o.) SOFORTIGER Abstieg
  • lassen Sie niemanden mit Symptomen der Höhenkrankheit allein!!

Wissenswertes über Impfungen

Kleines Impfglossar Aktive Impfung Unser Immunsystem wird durch eine aktive Impfung dazu angeregt, Antikörper gegen einen bestimmten Erreger zu bilden. Der Schutz, der auf diese Weise entsteht, ist relativ lang anhaltend. Zudem entsteht eine Art „immunologisches...
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Kleines Impfglossar

Aktive Impfung

Unser Immunsystem wird durch eine aktive Impfung dazu angeregt, Antikörper gegen einen bestimmten Erreger zu bilden. Der Schutz, der auf diese Weise entsteht, ist relativ lang anhaltend. Zudem entsteht eine Art „immunologisches Gedächtnis", das durch Auffrischungsimpfungen immer wieder geweckt werden kann.

Passive Impfung

bei einer passiven Impfung erhalten wir den Schutz, ohne eigene Leistung unseres Körpers, das heißt, der Impfstoff enthält bereits fertige Antikörper. Der große Vorteil solcher passiver Impfungen besteht in der Tatsache, dass sie sofort wirksam und schützend sind, während die eigene Produktion von Antikörpern bei der aktiven Impfung einige Tage bis Wochen dauert. Nachteil ist aber, dass diese vorgefertigten Antikörper relativ rasch abgebaut werden, so dass der Schutz nur von relativ kurzer Dauer ist.

Lebendimpfstoff

Diese Impfstoffe (z.B. Masern, Mumps, Röteln, Windpocken) enthalten lebendige Krankheitserreger, die abgeschwächt worden sind, so dass sie nicht mehr in der Lage sind, uns krank zu machen. Sie erzeugen im Körper eine Immunantwort, die praktisch der nach einer natürlichen Infektion gleicht. Die Schutzwirkung solcher Lebendimpfstoffe ist unerreicht und hält sehr lange - oft lebenslang - an. Wie man sich vorstellen kann, ist die Herstellung solcher Impferreger nicht einfach. Einerseits muss er genügend verändert werden, um sicher nicht krank zu machen, andererseits soll er so wenig wie möglich verändert sein, um eine besonders gute Immunantwort zu erzeugen.

Totimpfstoff

Die Mehrzahl unserer heutigen Impfstoffe gehört in diese Kategorie. Totimpfstoffe enthalten entweder abgetötete Erreger oder deren Bruchstücke.

Impfnebenwirkungen

Impfungen gehören zu den wirksamsten und sichersten Gesundheitsmaßnahmen. Die Ansprüche an Impfstoffe sind besonders hoch, werden sie doch gesunden Kindern und Erwachsenen verabreicht. Unsere heute verwendeten Impfstoffe durchlaufen intensive Tests auf Reinheit, Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit. In den letzten Jahren gab es eine Reihe von Berichten über Zusammenhänge zwischen verschiedenen Impfungen und noch wenig erforschten Krankheiten wie zum Beispiel Multiple Sklerose, Autismus oder entzündliche Gehirnerkrankungen. Bisher haben sich in seriösen Studien keinerlei Zusammenhänge beweisen lassen. Wie jedes wirksame Medikament haben auch Impfungen mögliche Nebenwirkungen. Diese können entweder lokal auftreten, also an der Stelle, an der geimpft wurde, oder seltener systemisch, den ganzen Körper betreffen.

Lokale Nebenwirkungen

Vor allem so genannte Totimpfstoffe lösen lokale Nebenwirkungen aus: Rötung, leichte Schwellung, Druckschmerz an der Stelle der Impfung.

Systemische Nebenwirkungen

Am häufigsten sind Fieber, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Gliederschmerzen. Sie treten schon sehr früh auf (wenige Stunden bis 2 Tage nach der Impfung) und klingen innerhalb von 24-48 Stunden wieder ab. Bei Lebendimpfungen kann es – auch für den Laien gut vorstellbar - vorkommen, dass die Nebenwirkungen der Erkrankung ähnlich sind, gegen die geimpft wurde - natürlich in stark abgeschwächter und ungefährlicher Form: so kann bei der Masernimpfung Fieber und ein Hautausschlag auftreten, bei Mumps Fieber und eine leichte Schwellung der Ohrspeicheldrüsen, bei Röteln Fieber und ebenfalls ein Hautausschlag. Diese Arten von Nebenwirkungen treten üblicherweise erst einige Tage nach der Impfung auf, und erfordern meist keine Behandlung.

Was tun bei Nebenwirkungen ?

Lokale Nebenwirkungen

keine spezielle Behandlung erforderlich. Keine Überbeanspruchung des betroffenen Armes (Tennismatch verschieben). Eventuell kühlende oder entzündungshemmende Salbe auftragen, auch ein leichtes Schmerzmittel ist erlaubt. Sollte eine starke Rötung auftreten, markieren Sie den Umfang mit einem Stift, so dass Sie eine Größenzunahme nicht übersehen. Sollte die Rötung zunehmen, besprechen Sie eventuell nötige Schritte mit Ihrem Arzt.

Systemische Nebenwirkungen

bei leichten Reaktionen mit Fieber nicht über 38.5° C und kurzer Dauer (<48h) besteht kein Grund zur Besorgnis. Bei höherem Fieber oder starken Reaktionen mit sehr deutlichen Allgemeinbeschwerden sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Im Idealfall kontaktieren Sie bei Problemen den Arzt, der die Impfung durchgeführt hat. Wenn das nicht möglich ist, nehmen sie unbedingt Ihren Impfpass zur Untersuchung mit. Bitte informieren Sie den Arzt, der Sie geimpft hat in jedem Fall über die Impfreaktion. Dies sind wichtige Informationen für Ihre Krankenakte und für zukünftige Impfungen.

Reisedurchfall, meistens nicht erwünscht

Der Reisedurchfall betrifft 20-50% aller Reisenden von der so genannten 1. in die so genannte 3. Welt. Er ist somit das weitaus häufigste Krankheitssymptom im Urlaub. Auch wenn es selten zu bedrohlichen Situationen kommt, ist die Auswirkung auf Urlaub u...
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Der Reisedurchfall betrifft 20-50% aller Reisenden von der so genannten 1. in die so genannte 3. Welt. Er ist somit das weitaus häufigste Krankheitssymptom im Urlaub. Auch wenn es selten zu bedrohlichen Situationen kommt, ist die Auswirkung auf Urlaub und Erholung manchmal gravierend.

Vorbeugung

Die Wege der Ansteckung sind vielfältig, doch mit wenigen, eigentlich selbstverständlichen Vorsichtsmaßnahmen ließen sich viele dieser unangenehmen Episoden vermeiden. Als „gefährliche Lebensmittel" gelten:
  • Leitungswasser
  • Eiswürfel und Speiseeis
  • Milch und unpasteurisierte Milchprodukte
  • Salate
  • Obst ohne Schale, die vor dem Verzehr entfernt wird
  • Roher Fisch
  • Mayonnaisen, Kaltschalen, kalte Saucen

Medikamentöse Vorbeugung

Verschiedene Substanzen wurden in den letzten Jahren zur Vorbeugung von Reisedurchfall getestet. Üblicherweise wird auf Grund von möglichen Nebenwirkungen von einer generellen Verwendung abgeraten. Für einzelne Reisende mit bestimmten Grunderkrankungen oder Empfindlichkeiten macht eine medikamentöse Prophylaxe aber unter Umständen Sinn.

Behandlung

Die wichtigste Maßnahme im Fall eines Reisedurchfalls ist der Ersatz der über den Darm verlorenen Flüssigkeit. In leichten Fällen trinken Sie, was Ihnen schmeckt. Wenn der Durchfall stark ist, sollten Sie nach Möglichkeit isotone Flüssigkeiten zu sich nehmen. Solche Präparate sind in Apotheken erhältlich (für Reisen praktisch: Pulver zum Auflösen). Ist so etwas nicht zur Hand, können sie ausgewogene Lösungen auch einfach selbst herstellen:
  • Auf einen Liter Wasser (aus der Flasche!) kommen ½ TL Salz + 2 TL Zucker + ½ TL Natriumbikarbonat (das ist Speisesoda, nicht Backpulver, wie in manchen Broschüren irrtümlich angeführt).
  • Nach 1-2 Tagen bessern sich die Symptome meist wieder. Medikamente, die die Durchfallhäufigkeit reduzieren („stopfende Präparate") werden aus ärztliche Sicht nicht empfohlen und können bei fieberhaften oder blutigen Durchfällen sogar gefährlich sein!!
  • Medikamente gegen Übelkeit oder Bauchkrämpfe aus der Reiseapotheke können die ersten Tage erleichtern.
  • Eine eventuelle Selbstbehandlung mit Antibiotika muss vor der Reise mit Ihrem Arzt besprochen und genau erklärt werden.
  • Bei Durchfall, der länger als 4 Tage anhält, bei blutigen Durchfällen bzw. bei hohem Fieber sollten Sie eine medizinische Institution aufsuchen.

Reisen mit Kleinkindern

Urlaub mit kleinen Kindern ist ein unvergessliches Erlebnis. Spaß, Freude und Erholung sind gesichert, wenn wirklich die Interessen des Kindes im Vordergrund stehen. Körperlich können sich Kinder meist schneller an das neue Klima und die Umwe...
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Urlaub mit kleinen Kindern ist ein unvergessliches Erlebnis. Spaß, Freude und Erholung sind gesichert, wenn wirklich die Interessen des Kindes im Vordergrund stehen. Körperlich können sich Kinder meist schneller an das neue Klima und die Umwelt anpassen als die mitreisenden Erwachsenen - Reisestress und der Wechsel des Gewohnten führen aber neben Neugier auch zu Angst und Befindlichkeitsschwankungen.

Tipps für eine gelungene Eingewöhnung von Kleinkindern am Urlaubsort:
  • Genügend Pausen während der Reise
  • Verständnis für kindliche Interessen
  • Sehr langsame Einstellung auf Neues ohne Programm
Nehmen Sie für Ihr Kind sein geliebtes Spielzeug, vertraute Bettbezüge oder sein Schmusetier mit auf die Reise. Es erleichtert die Umstellung auf eine fremde Umgebung.

Allgemeine Hinweise

Im Allgemeinen empfehlen wir, Kinder nicht vor Abschluss der primären Impfungen ins tropische Ausland mitzunehmen - dies ist üblicherweise der 4. Lebensmonat. Masern/Mumps/Röteln erhält Ihr Kind mit 12 Monaten. Vor dem Alter von 18 Monaten machen Reiseimpfungen aufgrund des noch unreifen Immunsystems wenig Sinn. Nicht alle Länder sind für Kinder gleichermaßen geeignet. Es macht Sinn, reisemedizinische Institutionen schon in der Phase der Urlaubsplanung zu kontaktieren.

Flugreisen

Säuglinge sollten bis zu einem Lebensalter von etwa sechs Wochen wegen oft ungenügender Lungenreife nicht fliegen. Die Druckveränderungen in der Kabine bei Start und Landung können bei Säuglingen und Kleinkindern unter Umständen Schmerzen in den Ohren verursachen. Druckausgleich durch Saugen oder Schreien (Stillen, selbständig trinken, Bonbons lutschen) kann dies verhindern. Vermeiden Sie aber, ihr Kind während des Fluges zur Beruhigung ständig zu füttern oder zu stillen. Je mehr im Flugzeug gefüttert wird, desto stärker sind die Blähungen.

Für ältere Kinder stellen Flugreisen üblicherweise kein Problem dar. Es empfiehlt sich aber, einen Vorrat an Büchern oder Spielen mitzubringen, um der Langeweile zu entgehen. Wenn Kinder sich im Verkehrsmittel (Flugzeug, Bus, Auto) bewegen, mag das Erwachsene stören, ist aber für die kindliche Gesundheit ausgezeichnet. Die neue Umgebung muss auf mögliche Unfallgefahren untersucht werden (Stacheldraht an der Hotelgrenze, wackeliges Geländer, Rattengiftköder). Gerade Badeunfälle kommen bei Kindern sehr häufig vor. Hier ist viel Aufmerksamkeit der Erwachsenen nötig.

Die Haut von Kindern ist sonnenempfindlicher als die Erwachsener. Kinder brauchen anfangs Schatten und eine langsame Gewöhnung an die Sonnenbestrahlung. Ein Kleinkind muss in sonnigen Ländern immer einen Hut mit breiter Krempe oder eine Schirmkappe tragen. Kinder schwitzen deutlich weniger als Erwachsene, dies hat zur Folge, dass sie mit Hitze schlecht zurechtkommen, diesem Umstand muss Rechnung getragen werden.

Insektenschutz ist besonders für Kleinkinder wichtig. Wenn die Haut (auch zum Sonnenschutz) durch leichte helle Kleidung bedeckt ist, wird sie gegen stechende Insekten geschützt. Nachts sollte das Kind im Idealfall unter einem Moskitonetz oder in einem Raum mit Mückengittern an Fenstern und Türen schlafen. Ein tagsüber klimatisiertes Zimmer hält Mücken ab. Zum Schlafen sollte die Klimaanlage dann sehr niedrig oder ganz abgestellt werden. Die wirksamsten Insektenabwehrmittel zum Einreiben und Aufsprühen auf die Haut können für kleine Kinder in größeren Mengen gefährlich werden. Verwenden Sie daher nur für Kinder zugelassene Produkte mit bewiesener Wirkung.

Malaria ist gerade auch für Kinder lebensbedrohend, sie müssen bestmöglich geschützt werden. Die meisten handelsüblichen Anti-Malariamedikamente können auch Kindern verabreicht werden, die Dosis muss allerdings dem Gewicht oder Alter angepasst werden. Kontaktieren Sie diesbezüglich erfahrene reisemedizinische Institutionen. Lassen Sie Ihr Kind nie barfuss laufen - neben Verletzungen drohen auch Krankheitserreger, die bevorzugt über die Haut eindringen (zum Beispiel die Larven von Hakenwürmern).

Tiere - auch innerhalb einer Hotelanlage - sind oft nicht frei von Krankheitserregern. Bei streunenden Tieren muss auch an Tollwut gedacht werden. Streicheln sollte möglichst unterbleiben oder nur mit nötiger Skepsis und unter Aufsicht erfolgen. Kinder sollten auf Reisen viel trinken. Ihr Flüssigkeitshaushalt ist besonders in warmen Klimazonen störanfälliger als der von Erwachsenen!

Das Auftreten von Gesundheitsstörungen, wie Durchfälle oder leichtes Fieber, sind bei Kleinkindern im Ausland eher die Regel als die Ausnahme. Glücklicherweise gehen sie meist folgenlos vorüber und sind nicht Zeichen einer schweren Erkrankung. Gerade bei Durchfallserkrankungen müssen Sie aber bedenken, dass Kinder durch den Flüssigkeitsverlust viel rascher gefährdet sein können als Erwachsene. Ärztlicher Rat sollte nicht erst im Notfall gesucht werden.

In vielen Ländern kann es schwierig bis unmöglich sein, bestimmte Medikamente zu erhalten. Daher ist es unter Umständen günstig, einen kleinen Vorrat frei verkäuflicher Medikamente für kleinere Beschwerden mitzunehmen. Versuchen Sie vor der Reise so viel wie möglich über die medizinischen Möglichkeiten am Urlaubs/Reiseziel zu erfahren und erkundigen Sie sich gleich nach der Ankunft nach vertrauenswürdigen Ärzten im Hotel oder in der Umgebung. Versichern Sie sich, dass ihre Reiseversicherung medizinische Notfälle der Kinder abdeckt, und dass diese, falls nötig, auch eine Rückführung beinhaltet.

Reisen in der Schwangerschaft

Planen Sie ausreichende Ruhephasen bei Zeit- und Klimaumstellung ein. Meiden Sie zu intensive Sonneneinstrahlung und Überanstrengung bei Hitze. Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr (2-3 Liter/Tag). Nehmen sie häufiger kle...
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  • Planen Sie ausreichende Ruhephasen bei Zeit- und Klimaumstellung ein.
  • Meiden Sie zu intensive Sonneneinstrahlung und Überanstrengung bei Hitze.
  • Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr (2-3 Liter/Tag).
  • Nehmen sie häufiger kleinere Mahlzeiten zu sich (fettarme, eiweißreiche Kost).
  • Verwenden Sie keine chemische Trinkwasseraufbereitung auf Jodbasis.
  • Erkunden Sie gleich nach Ankunft Behandlungsmöglichkeiten für den medizinischen Notfall.
  • Meiden Sie Fahrten in schlecht gefederten Fahrzeugen auf unwegsamen Straßen.

Flugreisen

  • Bei unkompliziertem Schwangerschaftsverlauf besteht in der Regel bis zur 36. Woche Flugreisetauglichkeit. Klären Sie spezielle Bedingungen der in Betracht kommenden Fluglinien.
  • Reservieren Sie sich rechtzeitig einen geeigneten Sitzplatz mit Bewegungsfreiheit für die Beine und Möglichkeit des unkomplizierten und häufigen Aufstehens (z.B. Gangplatz).
  • Machen Sie bei Langstreckenflug regelmäßig gymnastische Übungen mit den Beinen.
  • Tragen Sie Kompressionsstrümpfe.
  • Achten Sie bei Langstreckenflügen auf ausgewogene und ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Reise-Impfungen

Nur wenige Impfungen sind während einer Schwangerschaft grundsätzlich verboten. Viele sind auf Grund ihrer Wirkungsweise unbedenklich. Für die Übrigen gilt, dass Nutzen und Risiko für jede Reise gegeneinander abgewogen werden müssen.

Malariavorbeugung

Malaria ist ein potentielles Risiko für Mutter und Kind. Das gleiche gilt für die Einnahme von Medikamenten zum Schutz vor Malaria (Chemoprophylaxe). Es gibt - mit einer Ausnahme – in der Schwangerschaft keine völlig unbedenkliche medikamentöse Malariaprophylaxe. Diese „Ausnahme" ist leider in Afrika und Asien nicht mehr wirksam. Eine Reise in afrikanische oder asiatische Malaria-Gebiete ist daher sehr kritisch zu hinterfragen. Eine Expositionsprophylaxe (Schutz vor Stechmücken) mit DEET-hältigen Hautlotionen ist in der Schwangerschaft prinzipiell unbedenklich.

Reisethrombose, ein viel diskutierte Thema

Durch die enorme Zunahme des Reiseflugverkehrs und insbesondere der Langstreckenflüge ist in den letzten Jahren das Thema der Reisethrombose viel diskutiert worden. Venenthrombosen, also die Bildung von Blutgerinnseln in einer Vene, führen zu einer...
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Durch die enorme Zunahme des Reiseflugverkehrs und insbesondere der Langstreckenflüge ist in den letzten Jahren das Thema der Reisethrombose viel diskutiert worden. Venenthrombosen, also die Bildung von Blutgerinnseln in einer Vene, führen zu einer schmerzhaften Schellung der betroffenen Körperstelle (meist ist es das Bein) und schädigen auch die befallenen Venen. Die ernste gesundheitliche Gefahr liegt aber in der Möglichkeit, dass Teile eines solchen Gerinnsels losgelöst werden und mit dem Blutstrom in die Lunge gelangen, wo sie lebensgefährliche Lungeninfarkte verursachen können.

Solche Thrombosen kommen natürlich auch ohne Beziehung zum Fliegen vor. Es ist jedoch bekannt, dass lange Unbeweglichkeit - wie bei Bettlägerigkeit oder auch wenn ein Bein durch einen Gips fixiert ist - Thrombosen fördert.
Da auf Langstreckenflügen oft kaum Platz zum Ausstrecken der Beine oder für regelmäßige Lageänderungen ist, wurde immer schon befürchtet, dass solche Flüge ein Risiko für Thrombosen darstellen könnten. Trotz vieler Untersuchungen ist bis heute nicht klar, wie hoch dieses Risiko tatsächlich ist, ja es ist nicht einmal unumstritten, ob Fliegen das Risiko tatsächlich erhöht. In einer so ungewissen Situation ist vor allem wichtig, Vorbeugungsstrategien OHNE Nebenwirkungen zu entwerfen.
Zum Glück gibt es viele völlig unschädliche Möglichkeiten, etwas gegen Thrombosen zu tun.

Die wichtigsten allgemeinen Maßnahmen sind

  • Bewegungsübungen, z.B. Fußwippen; isometrische Übungen
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Zurückhaltung mit Alkohol)
  • Zurückhaltung beim Gebrauch von Beruhigungs- und Schlafmitteln (Schlafmittel verhindern, dass wir uns während des Schlafs bei schlechter Position umdrehen und eventuell eingeschränkten Blutfluss wieder normalisieren)

Manche Menschen haben aufgrund bestimmter Risikofaktoren ein etwas erhöhtes Risiko für Thrombosen

  • Alter über 60 Jahre
  • Herzschwäche
  • stärkere Krampfadern
  • "Pille„, Hormonersatztherapie, Schwangerschaft
  • Übergewicht
  • bekannte Thromboseneigung in der Familie
Vor allem wenn 2 oder mehr dieser Faktoren vorliegen, sollten Sie zusätzlich zu den oben erwähnten Maßnahmen das Tragen von Wadenstrümpfen während des Fluges erwägen. Solche Stützstrümpfe sollten der Kompressionsklasse I-II entsprechen, also einen Druck von 20-23mm Hg ausüben. Heutzutage sehen solche Produkte schon sehr gut aus und sind auch angenehm zu tragen.

Für Menschen mit einem hohen Thromboserisiko ist eine medikamentöse Vorsorge empfehlenswert. Ein hohes Risiko hat

  • wer früher bereits eine Thrombose oder Embolie erlitten hat
  • wer an einer bösartigen Tumorerkrankung leidet
  • wer einen Gipsverband am Bein trägt
  • wer vor kurzem eine große Operation vor allem im Becken- oder Beinbereich hatte.
Die medikamentöse Vorsorge wird mit speziellen Heparinpräparaten durchgeführt, die unter die Haut gespritzt werden müssen. Nach einer kurzen Einschulung kann das jeder selbst durchführen. Besprechen Sie aber die eventuelle Gabe dieser Medikamente unbedingt mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin. Auch diese modernen Medikamente sind nicht nebenwirkungsfrei und sollten nicht leichtfertig und ohne zwingenden Grund verschrieben werden.

Gesundheitstipps bei Flugreisen

Besonderheiten einer Flugreise Abnahme des Sauerstoffdruckes, entsprechend einer Höhe von circa 2400 m Starre Sitzposition Bewegungsmangel Trockene Luft Fehlende ärztliche Hilfe Darf ich fliegen? Die Frage der Flugtauglichkeit stellt ...
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Besonderheiten einer Flugreise

  • Abnahme des Sauerstoffdruckes, entsprechend einer Höhe von circa 2400 m
  • Starre Sitzposition
  • Bewegungsmangel
  • Trockene Luft
  • Fehlende ärztliche Hilfe

Darf ich fliegen?

Die Frage der Flugtauglichkeit stellt sich besonders für chronisch Kranke, Menschen nach Operationen und Schwangere.
Herz-, Kreislauf- und Lungenerkrankungen, Menschen mit einer koronaren Herzkrankheit und Personen mit Veränderungen an den Herzklappen oder einer Herzmuskelschwäche sollten vor einem Flug ärztlichen Rat einholen. Das gleiche gilt für Patienten mit einer stark verminderten Lungenfunktion (z.B. Lungenemphysem, Asthma). Hochdruckpatienten mit gut eingestelltem Blutdruck dürfen fliegen, ebenso Träger von Herzschrittmachern. Die tägliche Medikation muss unbedingt auch vor und während der Flüge eingenommen werden (Notfallmedikamente, z.B. Nitrospray nicht vergessen!).

Erkrankungen der Venen

Thrombosegefährdete Personen müssen bei einem Langstreckenflug regelmäßig ihre Muskelpumpe im Unter- und Oberschenkel betätigen, am besten durch häufiges Aufstehen, Bewegung und gymnastische Übungen. Besprechen Sie den möglichen Einsatz von Kompressionsstrümpfen und/oder gerinnungshemmenden Medikamenten mit Ihrem Arzt. Details zur Reisethrombose finden Sie hier.

Flugreisen nach akuten Erkrankungen und Operationen

Die Flugtauglichkeit muss im Einzelfall entschieden werden. Als Richtlinien können folgende „Wartezeiten" bis zum Antritt eines Fluges gelten:
  • Operationen im Mittelohr- und Nasennebenhöhlenbereich - 10 Tage
  • Kleinere Bauch- und Brustkorboperationen (z.B. Appendektomie "Blinddarmentfernung") - 10 Tage
  • Größere chirurgische Eingriffe - bis 6 Monate
  • Eingriffe an den Herzkranzgefäßen und Bypass-Operation - mindestens 3 Wochen
  • Augenoperationen (z.B. Grauer Star) - 4 Wochen
  • Schwangerschaft
Frauen mit einer komplikationslosen Schwangerschaft dürfen ohne Bedenken bis zum 7. Monat fliegen. Im 8. Monat ist eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung erforderlich, aus der hervorgeht, dass Komplikationen, insbesondere eine Frühgeburt, nicht zu erwarten sind. Im 9. Schwangerschaftsmonat dürfen Frauen nicht mehr fliegen. Fragen Sie bei Ihrer Fluglinie nach eventuellen speziellen Vorschriften und nehmen Sie Ihren Mutter-Kind-Pass mit, um gegebenenfalls das „Alter" Ihrer Schwangerschaft zu dokumentieren.

Tollwut oder Rabies, was ist dass?

In den meisten Ländern Europas und in den USA geht das Risiko für den Menschen vor allem von Wildtieren aus, da Haustiere gegen Tollwut geimpft werden (Waschbären, Fledermäuse in den USA, Füchse in Europa). In Österreich konnte ...
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In den meisten Ländern Europas und in den USA geht das Risiko für den Menschen vor allem von Wildtieren aus, da Haustiere gegen Tollwut geimpft werden (Waschbären, Fledermäuse in den USA, Füchse in Europa). In Österreich konnte die Erkrankung durch Köder-Impfkampagnen bei Füchsen praktisch ausgerottet werden). In Entwicklungsländern sind nach wie vor Hunde die häufigsten Überträger.

Auch wenn Fälle von Tollwut bei Touristen selten sind, hat die Erkrankung durch ihren tödlichen Verlauf eine besondere Bedeutung. Nach wie vor gibt es keine wirksame Behandlung, ist die Krankheit einmal ausgebrochen, gibt es für den Erkrankten keine Rettung. Die Zeit von der Ansteckung (also dem Tierbiss) bis zur Erkrankung – die sogenannte Inkubationszeit - ist allerdings recht lang (2 Wochen bis sogar mehrere Monate). Wird in der ersten Phase dieser Zeit geimpft, so schützt das zuverlässig gegen den Ausbruch der Erkrankung. Wichtig ist hier, keine Zeit zu verlieren, und so rasch wir möglich nach einen Biss durch ein Tollwut-verdächtiges Tier ärztliche Hilfe zu suchen.

Was ist nach einem Tierbiss zu tun?

Nach einem Biss durch ein möglicherweise tollwütiges Tier:
Waschen sie die Wunde ausgiebig aus (mit Seife und Wasser)
Sollte das Tier einen Besitzer haben, versuchen Sie, alle Kontaktdaten zu bekommen (sollte das Tier geimpft sein, besteht keine Gefahr). Das Tier sollte eingefangen (NICHT von Ihnen!) und mehrere Tage beobachtet werden.

Suchen Sie umgehend medizinische Hilfe.

Das weitere Vorgehen beim Arzt richtet sich nach Ihrem Impfstatus:
a) sie haben einen Impfschutz gegen Tollwut (das heißt, sie wurden VOR der Reise mindestens 3x geimpft)
  • Letzte Impfung innerhalb eines Jahres: 1 Auffrischung
  • Letzte Impfung innerhalb 1-5 Jahren: 2 Impfungen im Abstand von 3 Tagen
  • Letzte Impfung innerhalb von 5-10 Jahren: 3 Impfungen an den Tagen 0,3,7
b) sie haben keinen Impfschutz (das heißt, sie wurden VOR der Reise nicht geimpft
  • Eine Dosis Immunglobulin (so früh wie möglich!): 20 mg/kg Körpergewicht. Die Flüssigkeit soll im Idealfall rund um die Bissstelle ins Gewebe gespritzt werden; falls die Stelle sehr klein ist, oder wenig Gewebe um den Biss liegt, so wird der Rest des Immunglobulins in den Gesäßmuskel gespritzt.

    und
  • 5 Dosen Tollwutimpfung innerhalb von 28 Tagen (die erste Dosis gemeinsam mit dem Immunglobulin, s.o. – weitere Dosen 3, 7, 14 und 28 Tage nach der ersten)
(in manchen Ländern wird auch ein etwas anderes, ebenfalls gut wirksames Schema verwendet: 2 Impfdosen am gleichen Tag wie das Immunglobulin, je eine weiter am Tag 7 und 21)

Vorbeugende Impfung gegen Tollwut

3 Teilimpfungen: Tag 0 – 7 – 21 (oder 28). Nach einem Jahr auffrischen. Danach besteht Impfschutz für viele Jahre. Nach einem verdächtigen Biss muss aber trotzdem sofort aufgefrischt werden (1-3 Impfungen).

Was bringt eine Impfung vor der Reise, wenn man nach einem Biss trotzdem nochmals geimpft werden muss?
  1. Das Impfschema nach einem Tierbiss ist einfacher: es sind nur 1-3 Impfungen statt 5 nötig.
  2. Die Gabe von Immunglobulin entfällt! Das heißt, kein Risiko, durch unsauber hergestelltes Immunglobulin mit Hepatitis oder AIDS angesteckt zu werden. Zudem sind Immunglobulin-Präparate in vielen Ländern nur schwer oder gar nicht erhältlich.
  3. Die Impfung muss nicht sofort, sondern innerhalb der ersten 5 Tage erfolgen, da ja Abwehrstoffe bereits vorhanden sind – das gibt Zeit, ein gut ausgestattetes Krankenhaus aufzusuchen oder sogar nach Hause zu fahren.

Allgemeines

Vermeiden Sie direkten Kontakt mit unbekannten Tieren. Bewundern Sie Wildtiere aus der Ferne, versuchen Sie nicht, sie zu streicheln oder zu füttern, das gilt besonders auch für Affen, die in manchen Gegenden ausgesprochen zutraulich bis frech sein können. Widerstehen Sie dem Impuls, kranke Tiere, die sie auffinden, gesund zu pflegen. Vor allem Kinder fühlen sich von Tieren meist unwiderstehlich angezogen. Erklären Sie Ihren Kindern, dass fremde Tiere gefährlich sein können. Kinder können eventuell das auffällige Verhalten eines kranken Tieres nicht einschätzen, daher sollten Sie ihnen beibringen, sich fremden Tieren überhaupt nicht zu nähern.

AIDS greift das körpereigenen Immunsystem an

AIDS ist eine Erkrankung, die durch die fortschreitende Zerstörung des körpereigenen Immunsystems durch ein Virus verursacht wird (Human Immunedeficiency Virus – HIV). Einige Wochen nach der Ansteckung tritt bei den meisten P...
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AIDS ist eine Erkrankung, die durch die fortschreitende Zerstörung des körpereigenen Immunsystems durch ein Virus verursacht wird (Human Immunedeficiency Virus – HIV). Einige Wochen nach der Ansteckung tritt bei den meisten Patienten eine akute fieberhafte Erkrankung auf, die ohne Behandlung wieder vorbei geht und daher auch oft als „Grippe" fehlgedeutet wird. Danach tritt die Erkrankung in eine völlig symptomfreie Phase, die Monate und sogar Jahre andauern kann. Mit dem Ausbruch von AIDS kommt es dann aber zum Auftreten von verschiedensten Infektionserkrankungen, die der vom Virus geschwächte Körper immer schlechter abwehren kann. Auch Tumore treten auf. Nach seiner rasanten Ausbreitung kommt HIV/AIDS nun weltweit vor. Die am schlimmsten betroffenen Länder liegen in Afrika südlich der Sahara.

Wie bekommt man HIV?

Das Virus wird durch Blut und Blutprodukte übertragen (ungetestete Blutkonserven!) sowie vor allem durch mit Blut verunreinigte Geräte (Spritzen, Tätowierungsnadeln,.). Das Hauptrisiko für den Touristen liegt jedoch in ungeschütztem Geschlechtsverkehr, denn auch dabei wird das HI-Virus übertragen!

Inkubationszeit

Die Inkubationszeit ist sehr variabel. Von der Ansteckung bis zum Auftreten von Antikörpern im Blut (und damit zum Beweis der Infektion) vergehen meist 1-3 Monate. Zur Entwicklung der Erkrankung AIDS kommt es 1-10 Jahre nach der Ansteckung.

Diagnose

Sowohl die körpereigenen Antikörper gegen das Virus als auch das Virus selbst können mittels Bluttest gefunden werden.

Vorbeugung

Unbedingtes Vermeiden von ungeschütztem Sex im Urlaubsland. Ein Kondom reduziert das Ansteckungsrisiko dramatisch (und schützt gleichzeitig vor anderen lästigen, wenn auch weniger tödlichen Urlaubsmitbringseln wie Syphillis, Tripper, Herpes, usw.). Vermeiden Sie alle Dinge, bei denen die Haut durchstochen wird: Tattoos, Piercing, Akupunktur.
Achten Sie in Krankenhäusern oder Gesundheitsstationen darauf, dass Spritzen und Nadeln vor Ihren Augen aus der Originalverpackung genommen werden (und nicht vielleicht schon ein paar Mal verwendet wurden!) – auch bei Impfungen oder Blutabnahmen.

Behandlung

Trotz großer Fortschritte in der Entwicklung von Medikamenten gegen HIV/AIDS gibt es derzeit noch keine Therapie, die die Erkrankung sicher heilen kann. Die verschiedenen Medikamentenkombinationen können jedoch den Ausbruch der Erkrankung stark verzögern. Mit moderner Therapie leben weltweit bereits viele Menschen mit dem HI-Virus ohne die gefürchteten Symptome.

Larva migrans der Haut

Larva migrans der Haut tritt nach Kontakt mit Larven von Hunde- oder Katzenhakenwürmern auf. Die Larven dringen durch die Haut ein, wo sie Wochen bis Monate überleben können. Sie wandern langsam (ein paar Zentimeter pro Tag) unter der Haut und...
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Larva migrans der Haut tritt nach Kontakt mit Larven von Hunde- oder Katzenhakenwürmern auf. Die Larven dringen durch die Haut ein, wo sie Wochen bis Monate überleben können. Sie wandern langsam (ein paar Zentimeter pro Tag) unter der Haut und verursachen so einen intensiven Juckreiz. Ein Hautausschlag zeichnet den schlängelnden Verlauf der Wanderung nach. Durch starkes Kratzen kann der Betroffene unter Umständen die sonst intakte Haut verletzen und bakteriellen Infektionen den Weg ebnen. Die Erkrankung findet sich in den meisten warmen feuchten Gegenden der Erde.

Wie bekommt man Larva migrans der Haut?

Die Larven, die sich im Kot befallener Hunde oder Katzen finden, verunreinigen Strände und Plätze mit feuchter Erde. Bei Kontakt mit der Haut eines Menschen, dringen die Larven ein. Urlauber gefährden sich durch Barfußgehen oder direktes Sitzen oder Liegen (ohne Decke oder Handtuch) in Sand oder Erdboden.

Inkubationszeit

Die Symptome beginnen sofort nachdem die Larve die Haut durchdrungen hat (das dauert ein paar Stunden).

Diagnose

Die typischen schlangenförmigen Spuren meist an den Beinen oder am Gesäß sind leicht erkennbar. Charakteristisch ist auch der Juckreiz.

Vorbeugung

Gehen Sie an tropischen Stränden und auf feuchtem Erdboden nicht barfuß. Verwenden Sie am Strand Badetücher oder Matten und suchen Sie sich wenn möglich Plätze, die von der Flut überspült werden (durch regelmäßiges Wegspülen der Tierfäkalien sollte hier das Risiko am Geringsten sein).

Behandlung

Die Erkrankung heilt zwar nach Wochen (oder Monaten) auch von selbst, auf Grund des Juckreizes hat aber kaum jemand so viel Geduld. Es stehen sowohl lokale Therapien in Form von Salben als auch sehr effektive Tabletten zur Verfügung.

Gelbfieber, w


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Schistosomiasis, auch Bilharziose genannt

Schistosomiasis, auch Bilharziose genannt, wird durch parasitisch lebende Würmer (Egel) verursacht. Der komplizierte Lebenszyklus dieser Egel benötigt eine besondere Art von Süßwasserschnecken, in denen die Egel einen Teil ihrer Entwickl...
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Schistosomiasis, auch Bilharziose genannt, wird durch parasitisch lebende Würmer (Egel) verursacht. Der komplizierte Lebenszyklus dieser Egel benötigt eine besondere Art von Süßwasserschnecken, in denen die Egel einen Teil ihrer Entwicklung vollziehen. Das heißt, dass Schistosomiasis nur dort vorkommt, wo auch diese Schnecken leben. Infizierte Schnecken geben eine große Menge von Wurmlarven ins Wasser ab, diese suchen sich dann ein „Opfer“. Die Larven sind imstande, gesunde Haut zu durchdringen, und kommen so in den menschlichen Körper. Selbst kurzer Kontakt mit infiziertem Süßwasser beim Baden, Waten oder Schwimmen genügt für eine Infektion. Die Larven sind so klein, dass man sie mit freiem Auge nicht erkennt, manchmal spürt man direkt nach dem Baden einen leichten Juckreiz.

Aus den Larven, die erfolgreich in den Körper eingedrungen sind, entwickeln sich die erwachsenen Würmer, die je nach Schistosomenart in der Nähe der Harnblase oder der Leber leben. Auch wenn es keine sehr angenehme Vorstellung ist, solche „Mitbewohner“ zu haben – die erwachsenen Würmer selbst verursachen keine Krankheitssymptome. Die Probleme und Gefahren der Erkrankung entstehen durch die Eier, die in großen Mengen gelegt werden. Eigentlich sollten diese Eier durch den Darm oder mit dem Harn ins Freie gelangen und so das Fortbestehen der Würmer sichern. Viele erreichen diese Ziel jedoch nicht, bleiben im Gewebe stecken und sterben ab. Es ist die körpereigene Entzündungsreaktion auf diese absterbenden Eier, die die gefürchteten Folgen der Schistosomiasis verursacht.

Vorkommen

Die Erkrankung findet sich weltweit in warmen Klimata, bis zu 200 Millionen Menschen sind betroffen! Besonders häufig ist sie in Afrika südlich der Sahara, in vielen Gegenden Asiens und in Brasilien konnte sie durch rigorose Kontrollprogramme stark zurückgedrängt werden.

Symptome

Eintrittsphase: Unter Umständen leichter Juckreiz direkt nach dem Schwimmen.
Eine ähnliche Symptomatik gibt es auch in Europa - Badedermatitis oder Zerkariendermatitis genannt. Sie wird durch Larven von Schistosomenarten verursacht, die bei Vögeln parasitieren. Beim Menschen sterben die Larven kurz nach Durchdringen der Haut ab, können sich also NICHT zu Würmern entwickeln. Sie verursachen lediglich einen lästigen, stark juckenden Hautausschlag.

Akutphase: Einige Wochen nach Infektion durch die Haut beim Schwimmen kommt es bei manchen Menschen zu einer Akutreaktion, dem so genannten Katayama-Fieber. Hohes Fieber, starkes Krankheitsgefühl, Bauchschmerzen, Gelenksschmerzen. Die Symptome verschwinden auch ohne Behandlung nach einigen Tagen wieder. Bei vielen infizierten Personen tritt diese Phase gar nicht auf. In dieser Phase der Erkrankung lassen sich noch keine Wurmeier nachweisen, auch die Antikörperbestimmung kann noch negativ verlaufen. Lediglich eine hohe Zahl an so genannten eosinophilen Granulozyten (eine spezielle Art von weißen Blutkörperchen) legt den Verdacht auf eine parasitische Erkrankung nahe.

Chronische Erkrankung: Die entzündliche Reaktion auf abgestorbene Eier und die daraus resultierenden Vernarbungen können über Jahre zu schweren Funktionsstörungen der betroffenen Organe führen. Im Darm äußert sich das mit der Ausbildung von Schleimhautwucherungen und blutigen Durchfällen, in der Leber mit Symptomen wie bei einer Leberzirrhose, im Harntrakt mit Entzündungen, narbigen Verengungen der Harnleiter und einem erhöhten Risiko für Harnblasenkrebs.

All diese Spätfolgen finden sich praktisch ausschließlich bei Menschen, die in den Endemiegebieten leben und nicht bei Touristen, wahrscheinlich sind viele wiederholte Infektionen über Jahre dafür nötig. Infektionen bei Touristen sorgen eher mit dramatischen Einzelberichten für Schlagzeilen. An manchen Stellen unseres Körpers kann auch ein einziges fehlgeleitetes Schistosomenei zur Katastrophe führen. So wurde über Lähmungen durch entzündliche Schwellung im Rückenmark oder im Gehirn berichtet.

Diagnose

Ab etwa 3 Monaten nach der Ansteckung finden sich die Eier der Schistosomen im Harn oder Stuhl. Geschulte Labors können so die Infektion zweifelsfrei nachweisen. Auch ein serologischer Nachweis (Antikörperbestimmung - Blutabnahme) ist ab diesem Zeitpunkt möglich und bei Reisenden sinnvoll und recht verlässlich.

Vorbeugung

Gegen Schistosomiasis gibt es weder eine Impfung noch eine medikamentöse Vorbeugung. Es bleibt also nur das Vermeiden einer Ansteckung. Da es keine verlässliche Möglichkeit gibt, befallene Gewässer zu erkennen, muss Süßwasser in den Verbreitungsgebieten der Schistosomiasis generell gemieden werden. Salzwasser und chlorierte Pools sind ungefährlich. Gelegentlich wird empfohlen, sich nach potentiellem Kontakt mit Larven kräftig abzufrottieren. Auf diese Weise können tatsächlich Larven, die noch nicht völlig eingedrungen sind, abgerieben werden – bei ungewolltem Wasserkontakt also auf jeden Fall wichtig. Als Vorbeugemaßnahme ist es jedoch auf keinen Fall sicher genug! Falls Sie während des Urlaubs mit Schistosomen in Kontakt gekommen sein könnten, sollten Sie ca. 3 Monate nach Ihrer Rückkehr eine Screening- Untersuchung machen lassen (Antikörpertest).

Therapie

Es steht ein sicheres und wirksames Mittel zur Behandlung der Schistosomiasis zur Verfügung. In den meisten Fällen genügt eine eintägige Kur. In vielen Fällen kommt es sogar zu einer gewissen Besserung der Spätschäden.
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