Über Erektionsstörungen spricht man nicht gern...

 
Über Erektionsstörungen spricht man nicht gern...Über Sexualität und alles, was damit zusammenhängt, spricht man nicht gern, erst recht nicht über Probleme rund um die männliche Erektion. Erektionsstörungen, im Fachjargon Erektile Dysfunktion genannt, werden definiert als die anhaltende Unfähigkeit, die für eine befriedigende sexuelle Aktivität ausreichende Erektion zu erreichen oder beizubehalten. Erektionsstörungen sind eine Krankheit wie eine andere auch und haben mehrheitlich organische Gründe.

Arzt weiss weiter

"Einmal ist keinmal"... Doch haben Sie das Gefühl, dass Ihr Erektionsvermögen generell nachgelassen hat, und sollte Sie dies beunruhigen, dann zögern Sie nicht, Ihren Hausarzt oder einen Spezialisten (Urologen) aufzusuchen. Ein speziell für solche Momente des Zweifels konzipierter Fragebogen "Bin ich impotent?" gibt Ihnen nähere Auskunft darüber, ob bei Ihnen tendenziell Erektionsstörungen vorliegen oder eher nicht. Der Fragebogen ersetzt aber in keiner Art und Weise das persönliche Arztgespräch. Diagnose und Behandlung gehen immer über den Arzt.

Krankheitsursachen

Bei chronischen Erkrankungen ist ein schlechterer Blutzufluss in den Penis ein verbreiteter Faktor bei organischen Erektionsstörungen. Dies ist zum Beispiel bei Arteriosklerose und Zuckerkrankheit (Diabetes) der Fall. Schätzungsweise 50 Prozent der Diabetiker haben auch Erektionsstörungen. Andere mit Erektionsstörungen zusammenhängende chronische Erkrankungen sind: chronisches Nierenversagen, Leberversagen, Multiple Sklerose und Alzheimer-Krankheit, Gefässerkrankungen und Bluthochdruck. Erektionsstörungen treten häufig als Komplikation bei einem Trauma, bei Bestrahlung sowie bei chirurgischen Eingriffen der Beckenpartie, einschliesslich radikaler Prostatektomie (Entfernung der Prostata), auf. Erektionsstörungen, hervorgerufen durch ein Beckentrauma, kann entweder durch die Verletzung selbst oder durch die chirurgischen Verfahren zur Beseitigung der Verletzung resultieren. Auch bei Männern mit einer Verletzung der Wirbelsäule können Erektionsstörungen auftreten.

Unterdrückte Krankheit - weitreichende Folgen

Sexualität nimmt im Leben eines jeden Menschen einen grossen Stellenwert ein. Probleme oder gar Unvermögen im Zusammenhang mit der eigenen Sexualität bringen im Leben einen Verlust des Selbstwertgefühls mit sich. Studien haben ergeben, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen Krankheit und Lebensqualität besteht, wobei Erektionsstörungen einen deutlich negativen Einfluss auf die Lebensqualität haben. Depression, lesen Sie weiter




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