Reisethrombose, ein viel diskutierte Thema

 
Reisethrombose, ein viel diskutierte ThemaDurch die enorme Zunahme des Reiseflugverkehrs und insbesondere der Langstreckenflüge ist in den letzten Jahren das Thema der Reisethrombose viel diskutiert worden. Venenthrombosen, also die Bildung von Blutgerinnseln in einer Vene, führen zu einer schmerzhaften Schellung der betroffenen Körperstelle (meist ist es das Bein) und schädigen auch die befallenen Venen. Die ernste gesundheitliche Gefahr liegt aber in der Möglichkeit, dass Teile eines solchen Gerinnsels losgelöst werden und mit dem Blutstrom in die Lunge gelangen, wo sie lebensgefährliche Lungeninfarkte verursachen können.

Solche Thrombosen kommen natürlich auch ohne Beziehung zum Fliegen vor. Es ist jedoch bekannt, dass lange Unbeweglichkeit - wie bei Bettlägerigkeit oder auch wenn ein Bein durch einen Gips fixiert ist - Thrombosen fördert.
Da auf Langstreckenflügen oft kaum Platz zum Ausstrecken der Beine oder für regelmäßige Lageänderungen ist, wurde immer schon befürchtet, dass solche Flüge ein Risiko für Thrombosen darstellen könnten. Trotz vieler Untersuchungen ist bis heute nicht klar, wie hoch dieses Risiko tatsächlich ist, ja es ist nicht einmal unumstritten, ob Fliegen das Risiko tatsächlich erhöht. In einer so ungewissen Situation ist vor allem wichtig, Vorbeugungsstrategien OHNE Nebenwirkungen zu entwerfen.
Zum Glück gibt es viele völlig unschädliche Möglichkeiten, etwas gegen Thrombosen zu tun.

Die wichtigsten allgemeinen Maßnahmen sind

  • Bewegungsübungen, z.B. Fußwippen; isometrische Übungen
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Zurückhaltung mit Alkohol)
  • Zurückhaltung beim Gebrauch von Beruhigungs- und Schlafmitteln (Schlafmittel verhindern, dass wir uns lesen Sie weiter




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