Schmerzhaftes Mausarm-Syndrom bei Arbeit am Computer

Krefeld, 15. September 2006 - Zu langes und monotones Arbeiten am
Computer ist ungesund und kann schmerzhafte Erkrankungen zur Folge haben. Erstmals hat nun das Verwaltungsgericht Göttingen den so genannten Mausarm auch als Berufskrankheit in einem Grundsatzurteil (Verwaltungsgericht Göttingen 3 A 38/05) anerkannt. Bei dem
Mausarm-Syndrom handelt es sich um eine Sehnenscheidenentzündung. Sie entsteht durch die ungünstig abgewinkelte Stellung des Handgelenks bei der Bedienung einer Computermaus, wenn Bewegungen wie das Klicken mit der Maus häufig und über längere Zeit wiederholt werden müssen. Die Folge sind starke Schmerzen in der Hand sowie im Arm- und Schulterbereich.
Schutz vor dem Mausarm-Syndrom
Ähnlich wie bei
Rückenproblemen gibt es aber auch beim Mausarm bestimmte Präventionsmaßnahmen, die jeder beachten kann, um eine Krankheit gar nicht erst entstehen zu lassen. Um häufig wiederholte Bewegungsabläufe zu vermeiden, empfehlen Experten wie Tone Petrelius von der schwedischen Arbeitsschutzorganisation TCO-Development kürzere
Arbeitsphasen mit häufigen Pausen, eine Unterarmstütze sowie den Einsatz alternativer Eingabegeräte. "Ein gutes Beispiel für alternative Eingabegeräte sind die Stifttabletts von Wacom. Solche Lösungen beugen den beschriebenen Beschwerden auch bei längerer Nutzung vor, da sie abwechslungsreiche
Bewegungsabläufe (Klicken und Drücken) unterstützen", so Tone Petrelius, Ergonomie-Expertin bei der TCO-Development. Wacom Stifttabletts gelten als besonders
ergonomisch; ihr digitaler Stift übernimmt alle Funktionen einer herkömmlichen Computermaus wie Navigation, Drag and Drop oder Klicken.
Muskelspiele bei der Computerarbeit
Die kabel- und batterielosen Wacom Stifte ermöglichen eine entspannte Handhaltung und eine
natürliche Stellung des Unterarms. Der Unterarm muss nicht verdreht werden,
Muskeln und Sehnen werden nicht überlastet. Bei Benutzung eines Stifts werden die Muskeln in Fingern, Hand und Arm gleichmäßig beansprucht. Die Arbeit mit den meisten Mäusen hingegen beansprucht die Muskulatur in Fingern, Hand und Arm einseitig und zwingt sie, lange in der gleichen Position zu bleiben.