Zusammenhänge beweisen lassen. Wie jedes wirksame Medikament haben auch Impfungen mögliche Nebenwirkungen. Diese können entweder lokal auftreten, also an der Stelle, an der geimpft wurde, oder seltener systemisch, den ganzen Körper betreffen.

Lokale Nebenwirkungen

Vor allem so genannte Totimpfstoffe lösen lokale Nebenwirkungen aus: Rötung, leichte Schwellung, Druckschmerz an der Stelle der Impfung.

Systemische Nebenwirkungen

Am häufigsten sind Fieber, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Gliederschmerzen. Sie treten schon sehr früh auf (wenige Stunden bis 2 Tage nach der Impfung) und klingen innerhalb von 24-48 Stunden wieder ab. Bei Lebendimpfungen kann es – auch für den Laien gut vorstellbar - vorkommen, dass die Nebenwirkungen der Erkrankung ähnlich sind, gegen die geimpft wurde - natürlich in stark abgeschwächter und ungefährlicher Form: so kann bei der Masernimpfung Fieber und ein Hautausschlag auftreten, bei Mumps Fieber und eine leichte Schwellung der Ohrspeicheldrüsen, bei Röteln Fieber und ebenfalls ein Hautausschlag. Diese Arten von Nebenwirkungen treten üblicherweise erst einige Tage nach der Impfung auf, und erfordern meist keine Behandlung.

Was tun bei Nebenwirkungen ?

Lokale Nebenwirkungen

keine spezielle Behandlung erforderlich. Keine Überbeanspruchung des betroffenen Armes (Tennismatch verschieben). Eventuell kühlende oder entzündungshemmende Salbe auftragen, auch ein leichtes Schmerzmittel ist erlaubt. Sollte eine starke Rötung auftreten, markieren Sie den Umfang mit einem Stift, so dass Sie eine Größenzunahme nicht übersehen. Sollte die Rötung zunehmen, besprechen Sie eventuell nötige Schritte mit Ihrem Arzt.

Systemische Nebenwirkungen

bei leichten Reaktionen mit Fieber nicht über 38.5° C und kurzer Dauer (<48h) besteht kein Grund zur Besorgnis. Bei höherem Fieber oder starken Reaktionen mit sehr deutlichen Allgemeinbeschwerden sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Im Idealfall kontaktieren Sie bei Problemen den Arzt, der die Impfung durchgeführt hat. Wenn das nicht möglich ist, nehmen sie unbedingt Ihren Impfpass zur Untersuchung mit. Bitte informieren Sie den Arzt, der Sie geimpft hat in jedem Fall über die Impfreaktion. Dies sind wichtige Informationen für Ihre Krankenakte und für zukünftige Impfungen.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.traveldoc.at)




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