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Cholera, eine bakterielle Infektion
Die Cholera ist eine bakterielle Infektion, die schmerzlose aber massive Durchfälle verursacht. Durch den ausgeprägten Wasserverlust kommt es rasch zur Dehydratation (Austrocknung). Auch Erbrechen kann vorkommen. Das Spektrum der Erkrankung reicht ...lesen Sie weiter
Die Cholera ist eine bakterielle Infektion, die schmerzlose aber massive Durchfälle verursacht. Durch den ausgeprägten Wasserverlust kommt es rasch zur Dehydratation (Austrocknung). Auch Erbrechen kann vorkommen. Das Spektrum der Erkrankung reicht von ganz milden Verläufen bis hin zu tödlichen Erkrankungen. Vor allem Kinder sind durch rascheres Austrocknen besonders gefährdet.
Wie bekommt man Cholera?
Die Infektion wird gewöhnlich durch Wasser und Nahrungsmittel verbreitet, die mit Fäkalien verunreinigt sind. Die Infektion verursacht immer wieder große Epidemien, wenn die sanitären Einrichtungen zusammenbrechen - vor allem in Flüchtlingslagern, nach Naturkatastrophen und Überschwemmungen. Für den Touristen sind vor allem rohe oder ungenügend gekochte Meeresfrüchte riskant.Inkubationzeit
Die Inkubationszeit beträgt normalerweise 2-3 Tage, kann aber auch nur wenige Stunden sein.Vorbeugung
Die Cholera stellt üblicherweise kein Risiko für den Touristen dar, da die Bedingungen, unter denen Epidemien auftreten, Reisen eigentlich ausschließen. Vorsicht ist allerdings bei Meeresfrüchten geboten, in denen das Bakterium natürlich vorkommen kann. Um infiziert zu sein, muss so eine Speise keineswegs verdorben aussehen oder sein! Eine Schluckimpfung gegen Cholera ist zwar erhältlich, wird aber für Reisende nicht empfohlen (unter Umständen bei Hilfsdiensten in Flüchtlingslagern oder nach Naturkatastrophen).Behandlung
Die wichtigste Therapie ist der Flüssigkeitsersatz! Trinken Sie so viel nicht-alkoholische Getränke, dass Sie regelmäßig normal aussehenden Harn haben (nicht dunkel = konzentriert, sondern hell). Dies kann durchaus Trinkmengen bis 6/7 Liter erfordern. In schweren Fällen können sogar Infusionen nötig sein. Antibiotika können die Krankheitsdauer eventuell ein bisschen verkürzen, und die Übertragung der Infektion erschweren, sie sind aber nur das Zweitwichtigste NACH der Flüssigkeit!Typhus, wie bekommt man dass?
Typhus wird durch ein Bakterium der Salmonellenfamilie hervorgerufen (Salmonella typhi), er ist aber keine typische Durchfallserkrankung! Die Hauptsymptome sind Fieber, Appetitlosigkeit, Lethargie und Darmsymptome, die sich meist in Verstopfung und nur ganz ...lesen Sie weiter
Typhus wird durch ein Bakterium der Salmonellenfamilie hervorgerufen (Salmonella typhi), er ist aber keine typische Durchfallserkrankung! Die Hauptsymptome sind Fieber, Appetitlosigkeit, Lethargie und Darmsymptome, die sich meist in Verstopfung und nur ganz gelegentlich in Durchfällen äussern. Typhus kann ohne Behandlung lebensbedrohlich sein.
Wie bekommt man Typhus?
Die Ansteckung erfolgt über Aufnahme von verunreinigter Nahrung oder unreinem Wasser.Inkubationszeit
Die Inkubationszeit der Krankheit hängt von der Menge von Bakterien ab, die man unwissentlich zu sich genommen hat. Meist liegt sie zwischen 1 und 3 Wochen, sie kann aber in seltenen Fällen von 3 Tagen bis 3 Monaten variieren.Diagnose
In der Frühphase der Erkrankung lässt sich der Erreger im Blut des Erkrankten nachweisen, etwa nach 1 Woche ist er dann im Stuhl nachweisbar.Vorbeugung
Die üblichen Tipps zur Vermeidung des Reisedurchfalls vermindern auch das Risiko, an Typhus zu erkranken. Zudem existiert eine Impfung, die gut verträglich ist, allerdings leider keine 100%ige Schutzrate hat.Behandlung
Die Erkrankung ist gut mit Antibiotika behandelbar. Allerdings machen uns zunehmende Resistenzen der Salmonellen weltweit zu schaffen. Substanzen, die noch vor 10 Jahren Standardtherapie waren, können heute nicht mehr eingesetzt werden. Auch nach erfolgreicher Therapie ist Wachsamkeit erforderlich, da es gelegentlich zu Rückfällen kommen kann.Das Dengue Fieber, eine Virusinfektion
Das Dengue Fieber ist eine Virusinfektion, die eine Grippe-ähnliche Erkrankung verursacht. Die hauptsächlichen Symptome sind Fieber, Kopfschmerzen, Schmerzen hinter den Augäpfeln, in den Gelenken und Muskeln sowie ein Hautausschlag, der meist 3-4 Tage nach Beg...lesen Sie weiter
Das Dengue Fieber ist eine Virusinfektion, die eine Grippe-ähnliche Erkrankung verursacht. Die hauptsächlichen Symptome sind Fieber, Kopfschmerzen, Schmerzen hinter den Augäpfeln, in den Gelenken und Muskeln sowie ein Hautausschlag, der meist 3-4 Tage nach Beginn des Fiebers auftritt. Das Fieber legt sich meist in 5-7 Tagen, doch kann die Rekonvaleszenz durch Müdigkeit und Leistungsschwäche sehr verzögert sein.
Gefürchtet ist das Dengue Fieber aufgrund seiner seltenen, aber schweren Verlaufsform, dem hämorrhagischen Fieber. Dabei kann es zu schweren inneren Blutungen kommen, die auch tödlich ausgehen können. Es wird allgemein angenommen, dass die Tatsache, dass es vier verschiedene Dengueviren gibt, mit dieser schweren Verlaufsform zu tun hat. Denn infiziert man sich mit einem Typ, so ist man nachher lange Zeit gegen genau diesen Typus immun, bei Kontakt mit einem der anderen drei kann die Erkrankung jedoch schwerer verlaufen. Obwohl Dengue Fieber seit Jahren auf dem Vormarsch ist, und große Epidemien mit Hunderttausenden Erkrankten vorkommen, sind tödliche Verläufe bei Reisenden bisher glücklicherweise eine Ausnahme.
Gefürchtet ist das Dengue Fieber aufgrund seiner seltenen, aber schweren Verlaufsform, dem hämorrhagischen Fieber. Dabei kann es zu schweren inneren Blutungen kommen, die auch tödlich ausgehen können. Es wird allgemein angenommen, dass die Tatsache, dass es vier verschiedene Dengueviren gibt, mit dieser schweren Verlaufsform zu tun hat. Denn infiziert man sich mit einem Typ, so ist man nachher lange Zeit gegen genau diesen Typus immun, bei Kontakt mit einem der anderen drei kann die Erkrankung jedoch schwerer verlaufen. Obwohl Dengue Fieber seit Jahren auf dem Vormarsch ist, und große Epidemien mit Hunderttausenden Erkrankten vorkommen, sind tödliche Verläufe bei Reisenden bisher glücklicherweise eine Ausnahme.
Wie bekommt man Dengue Fieber?
Das Dengue Virus wird von Mücken durch Stiche übertragen. Die Mückenart der Aedes Mücken sticht tagsüber, nicht, wie der Malariaüberträger, in der Dämmerung und nachts. Die Erkrankung ist inzwischen weltweit verbreitet.Inkubationsperiode
3-14 Tage (meist 4-7)Diagnose
Die Diagnosis beruht praktisch immer auf den klinischen Zeichen der Erkrankung. In Österreich ist mittlerweile ein recht verlässlicher Schnelltest in Verwendung. Der endgültige Beweis durch Nachweis spezieller Antikörper bleibt Speziallabors überlassen und hat so seine Tücken.Vorbeugung
Es gibt keine Impfung! Die Vorbeugung besteht daher im Vermeiden von Mückenstichen. Repellentien für die Haut und Mücken-abtötende Imprägnierung der Kleidung sowie die Verwendung von Moskitonetzen oder der Aufenthalt in klimatisierten Räumen bieten zuverlässigen Schutz.Behandlung
Derzeit existiert keine spezifische Behandlung für Dengue Fieber. Natürlich kommen aber allgemeine medizinische Maßnahmen wie Schmerzmittel, Fieber-senkende Substanzen und in schwersten Fällen die gesamte Palette der Intensivmedizin zum Einsatz.Schlafkrankheit, wie steckt man sich an?
Die so genannte Schlafkrankheit ist eine Infektion, die durch den Stich einer Fliege genannt TseTse übertragen wird.An der Stichstelle entwickelt sich in der Folge ein so genannter Eschar, eine relativ große, schmerzhafte Schwellung, deren Zentrum...lesen Sie weiter
Die so genannte Schlafkrankheit ist eine Infektion, die durch den Stich einer Fliege genannt TseTse übertragen wird.
An der Stichstelle entwickelt sich in der Folge ein so genannter Eschar, eine relativ große, schmerzhafte Schwellung, deren Zentrum dunkel verfärbt ist.
Es gibt KEINE Impfung.
An der Stichstelle entwickelt sich in der Folge ein so genannter Eschar, eine relativ große, schmerzhafte Schwellung, deren Zentrum dunkel verfärbt ist.
Wie steckt man sich an?
Die übertragende Fliege ist Tag-aktiv und fühlt sich hauptsächlich in Savannengegenden wohl. So findet sie sich leider häufig in Safariparks des afrikanischen Ostens von Tansania bis Südafrika. Das Aussehen erinnert am ehesten an heimische Bremsen - deutlich größer als eine Hausfliege. Sie fühlen sich von beweglichen Objekten angezogen und folgen gern Safarijeeps. Selbst gute Insektenrepellentien sind kein 100%iger Schutz, zusätzliche feste Kleidung (lange Hosen und Ärmel) sind wichtig.Inkubationszeit
Üblicherweise 3 Tage bis wenige Wochen bei der ostafrikanischen Form, Monate bis sogar Jahre im Fall der westafrikanischen Krankheitsform.Diagnose
Wichtig ist der klinische Verdacht, Bluttests können die Erkrankung beweisen.Vorbeugung
Halten Sie Fahrzeugtüren und –fenster wenn möglichst geschlossen. Insektenspray kann Räume sicher machen.Es gibt KEINE Impfung.
Therapie
Auch wenn Medikamente gegen die Schlafkrankheit existieren, - ihre Nebenwirkungen sind so unerfreulich, dass die ganze Konzentration auf der Vorbeugung der Erkrankung liegen muss.Malaria, eine Schwere Erkrankung!
Malaria ist eine schwere, manchmal sogar tödliche Erkrankung, die durch mikroskopisch kleine Parasiten hervorgerufen wird, die Plasmodien. Als Überträger des Krankheitserregers von Mensch zu Mensch dienen Mücken der Gattung Anopheles. 4 v...lesen Sie weiter
Malaria ist eine schwere, manchmal sogar tödliche Erkrankung, die durch mikroskopisch kleine Parasiten hervorgerufen wird, die Plasmodien. Als Überträger des Krankheitserregers von Mensch zu Mensch dienen Mücken der Gattung Anopheles. 4 verschiedene Plasmodienarten (P. falciparum, P. vivax, P. ovale, P. malariae) können Malaria beim Menschen hervorrufen, eine Infektion mit Plasmodium falciparum – diese Erkrankung nennt man Malaria tropica – kann einen tödlichen Ausgang haben.
Typische Symptome der Malaria sind Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen, allgemeines starkes Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen. Doch gerade die Malaria tropica kann sich hinter einer Vielzahl von Symptomen verstecken. Fieber ist aber immer das Leitsymptom! Die Erkrankung ist in tropischen und subtropischen Ländern weit verbreitet, große Regionen in Mittel- und Südamerika, in Afrika, Indien, Südostasien, dem mittleren Osten und in Ozeanien zählen zu den Risikogebieten.
Auch wenn keine Impfung existiert, gibt es erprobte und sichere Möglichkeiten, sich vor dieser Erkrankung zu schützen. Seien Sie vorsichtig mit Tipps von Menschen, die seit Jahren – oder immer schon – in Malariagebieten leben, und die Ihnen vielleicht erklären, die Erkrankung sei halb so schlimm und man könne auch mit „leichten" Mitteln vorbeugen. Wer eine Malariaerkrankung überstanden hat, entwickelt eine teilweise Immunität, die zwar nicht vor einer erneuten Erkrankung schützt, aber vor den gefürchteten schweren Verläufen. Da Menschen die in Malariagebieten leben immer wieder Infektionen haben, sind sie in der Regel teilweise immun und erfahren Malaria tatsächlich eher wie eine schwere „Grippe". Für nicht immune Personen aber kann Malaria tödlich sein – das sind vor allem Kinder (in Afrika stirbt alle 30 Sekunden ein Kind an Malaria) und Touristen!
Typische Symptome der Malaria sind Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen, allgemeines starkes Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen. Doch gerade die Malaria tropica kann sich hinter einer Vielzahl von Symptomen verstecken. Fieber ist aber immer das Leitsymptom! Die Erkrankung ist in tropischen und subtropischen Ländern weit verbreitet, große Regionen in Mittel- und Südamerika, in Afrika, Indien, Südostasien, dem mittleren Osten und in Ozeanien zählen zu den Risikogebieten.
Auch wenn keine Impfung existiert, gibt es erprobte und sichere Möglichkeiten, sich vor dieser Erkrankung zu schützen. Seien Sie vorsichtig mit Tipps von Menschen, die seit Jahren – oder immer schon – in Malariagebieten leben, und die Ihnen vielleicht erklären, die Erkrankung sei halb so schlimm und man könne auch mit „leichten" Mitteln vorbeugen. Wer eine Malariaerkrankung überstanden hat, entwickelt eine teilweise Immunität, die zwar nicht vor einer erneuten Erkrankung schützt, aber vor den gefürchteten schweren Verläufen. Da Menschen die in Malariagebieten leben immer wieder Infektionen haben, sind sie in der Regel teilweise immun und erfahren Malaria tatsächlich eher wie eine schwere „Grippe". Für nicht immune Personen aber kann Malaria tödlich sein – das sind vor allem Kinder (in Afrika stirbt alle 30 Sekunden ein Kind an Malaria) und Touristen!
- Schutz vor dem Überträger (Schutz vor Mückenstichen)
- Schutz vor dem Erreger (Vorbeugende Einnahme von Malaria-Medikamenten)
Bulimie: was erleben die Betroffenen?
Symptome Wiederholte Episoden von Fress-Anfällen mit Kontrollverlust, bei denen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne (z.B. 2 h) eine deutlich grössere Nahrungsmenge gegessen wird, als die meisten Menschen unter ähnlichen Bedingungen essen würde...lesen Sie weiter
Symptome
- Wiederholte Episoden von Fress-Anfällen mit Kontrollverlust, bei denen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne (z.B. 2 h) eine deutlich grössere Nahrungsmenge gegessen wird, als die meisten Menschen unter ähnlichen Bedingungen essen würden.
- Kompensatorische Verhaltensweisen zur Gewichtskontrolle (selbstinduziertes Erbrechen, Missbrauch von Abführmitteln und anderen Medikamenten, Fasten, übermässige Bewegung).
- Die Fressanfälle und das kompensatorische Verhalten treten seit mindestens 3 Monaten durchschnittlich 2 x pro Woche auf.
- Die Selbstbewertung ist übermässig von der Figur und dem Gewicht abhängig (Selbstwertstörung).
Was erleben die Betroffenen?
- "Essen und Erbrechen ist die einzige Art, mich zu beruhigen."
- "Ich habe Lust zu essen, das Erbrechen nehme ich als notwendige Konsequenz in Kauf."
- "Essen ist mir unwichtig, Erbrechen erlebe ich als rein und reinigend."
- "Ich bin schlecht und kotze das Schlechte aus mir heraus."
- "Auch der allerkleinste Teil "verbotene Nahrung" führt zur extremen Gewichtszunahme."
- "Ich muss Nahrung wieder erbrechen, denn sie ist unverdaubar und verschmutzt mich innerlich."
Körperliche Beeinträchtigung als Folge der Ess-Brechanfälle
- Zahnschädigungen
- Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme)
- Schwellung der Ohrspeicheldrüsen
- Obstipation
- Hormonstörungen
- Unregelmässige Menstruationsblutungen
- Elektrolytstörungen
- Herzrhythmusstörungen
- Nierenfunktionsstörungen
u.a.
Copyright Text © E. Toman 2001-2002
Auslösende und Risikofaktoren von Magersucht
Es ist wichtig, zwischen auslösenden Faktoren, Risikofaktoren und Hintergrundkonstellation zu unterscheiden. Anorexie entwickelt sich beim Zusammenwirken verschiedener Faktoren. Als auslösende Faktoren gelten beispielsweise neue Anforderungen (schu...lesen Sie weiter
Es ist wichtig, zwischen auslösenden Faktoren, Risikofaktoren und Hintergrundkonstellation zu unterscheiden. Anorexie entwickelt sich beim Zusammenwirken verschiedener Faktoren. Als auslösende Faktoren gelten beispielsweise neue Anforderungen (schulisch und beruflich), Verlusterlebnisse, Trennungsereignisse, Krankheiten oder Beschäftigung mit der in der Pubertät wichtig werdenden Sexualität. Bei Kindern und Jugendlichen können aber auch scheinbar harmlose Faktoren krankheitsauslösend wirken, zum Beispiel das Gehänselt werden wegen Übergewicht oder Diäthalten, allein oder auch häufig in einer Gruppe mit Wettbewerbscharakter.
Häufig sind scheinbar unauffällige, von den Betroffenen jedoch als ihnen durch Umstände aufgezwungene Trennungssituationen die Auslöser des Krankheitsgeschehen, so beispielsweise der Weggang von zu Hause zu Ausbildungszwecken für einen Auslandaufenthalt. Bei Kindern und Jugendlichen können die drohende oder vollzogene Trennung der Eltern, der Wegzug in eine andere Gemeinde oder ein Schulwechsel als auslösende Trennungssituationen wirken.
Vermehrte Beschäftigung mit Sexualität gehört zur Entwicklung. In der Zeit der Vorpubertät und der Pubertät, also im Alter von ca. 11-14 Jahren, fangen junge Menschen an, über neue Themen nachzudenken und zu fantasieren. Zu diesen Gedanken und Fantasien gehören Bilder und Überlegungen, die sich mit dem anderen Geschlecht beschäftigen und Erotik und Sexualität zum Thema haben. Dieser natürliche Vorgang scheint viele, später an Anorexie erkrankende Menschen massiv zu verunsichern und zu ängstigen. Vorzeitige Erotisierung und Sexualisierung junger Menschen durch die Umwelt können die Situation erschweren.
Copyright Text © E. Toman 2001-2002
Häufig sind scheinbar unauffällige, von den Betroffenen jedoch als ihnen durch Umstände aufgezwungene Trennungssituationen die Auslöser des Krankheitsgeschehen, so beispielsweise der Weggang von zu Hause zu Ausbildungszwecken für einen Auslandaufenthalt. Bei Kindern und Jugendlichen können die drohende oder vollzogene Trennung der Eltern, der Wegzug in eine andere Gemeinde oder ein Schulwechsel als auslösende Trennungssituationen wirken.
Vermehrte Beschäftigung mit Sexualität gehört zur Entwicklung. In der Zeit der Vorpubertät und der Pubertät, also im Alter von ca. 11-14 Jahren, fangen junge Menschen an, über neue Themen nachzudenken und zu fantasieren. Zu diesen Gedanken und Fantasien gehören Bilder und Überlegungen, die sich mit dem anderen Geschlecht beschäftigen und Erotik und Sexualität zum Thema haben. Dieser natürliche Vorgang scheint viele, später an Anorexie erkrankende Menschen massiv zu verunsichern und zu ängstigen. Vorzeitige Erotisierung und Sexualisierung junger Menschen durch die Umwelt können die Situation erschweren.
Persönlichkeit
Als Risikofaktoren der Persönlichkeit, d.h. im Hintergrund vorhandene persönliche Konstellationen, die das Zustandekommen einer Anorexie begünstigen, gelten:- Perfektionismus
- Sensibilität
- Mitgefühl
- Ausgeprägte Leistungsorientierung
- Starkes Harmoniebedürfnis
- Mangelnde Abgrenzung
Soziales Umfeld
Als Risikofaktoren des sozialen Umfeldes, d.h. im Milieu vorhandene soziale Konstellationen, die das Zustandekommen einer Anorexie begünstigen, gelten:- Äusserlich intakte, harmonische Familie ohne eine bewährte Streit- und Konfliktkultur
- Starker Zusammenhalt der Familie oder von Teilen der Familie, mit wenig Raum für Individualität einzelner Mitglieder mit der Erlaubnis anders zu sein
- Starke Betonung der Leistung als Grund für Wertschätzung anderer Menschen
- Rivalität zwischen Geschwistern
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Symptome von Magersucht: wann spricht man von Untergewicht?
Symptome Ab einem BMI von unter 17,5 spricht man von Untergewicht. Der BMI (Body-Mass-Index) wird berechnet aus dem Körpergewicht (gemessen in Kilogramm), geteilt durch die Körpergrösse im Quadrat (gemessen in Metern). Für Kinder und Jugendliche...lesen Sie weiter
Symptome
- Ab einem BMI von unter 17,5 spricht man von Untergewicht. Der BMI (Body-Mass-Index) wird berechnet aus dem Körpergewicht (gemessen in Kilogramm), geteilt durch die Körpergrösse im Quadrat (gemessen in Metern). Für Kinder und Jugendliche gelten altersabhängige Grenzwerte für das unterdurchschnittliche Gewicht und den BMI. Die Normalwerte können aus separaten BMI-Kurven für Mädchen und Knaben abgelesen werden.
- Starke Ängste vor einer Gewichtszunahme oder davor dick zu werden, trotz bestehendem Untergewicht.
- Störung der eigenen Körperwahrnehmung hinsichtlich Umfang, Grösse und Form. Die Betroffenen berichten, dass sie sich auch bei Untergewicht zu dick fühlen, oder sie sind überzeugt davon, dass Teile des Körpers (meist der Bauch, die Oberschenkel und das Gesäss) zu dick sind, obgleich ein offensichtliches Untergewicht besteht.
- Das Ausbleiben von mindestens 3 aufeinanderfolgenden Menstruationszyklen (Amenorrhoe) bei Frauen, bei Männern Rückgang des Sexualtriebes mit zunehmendem Erlöschen sämtlicher sexueller Aktivitäten inkl. der Selbstbefriedigung.
- Ess-/ Brechanfälle bei der binge-purge-Form der Anorexie. Bei der restriktiven Form der Anorexie kommen keine Ess-/ Brechanfälle vor.
Was erleben die Betroffenen
- Die Härte und Kantigkeit des knochigen Körpers wird als Schutz gegen Auflösung erlebt.
- Die Knochen werden als das Stabile, das Überdauernde, das Fleisch als das Unzuverlässige, Schwammige betrachtet.
- Innere Gefühle sind bedrohlich und erzeugen panische, von aussen schwer nachvollziehbare Ängste.
- Essen wird als Versagen, Schwäche des Körperlichen erlebt.
- Die Körperwahrnehmungsstörung führt dazu, dass der Körper nach Verzehren von auch nur wenig Nahrung als monströs aufgeblasen erlebt wird.
Körperliche Beeinträchtigung als Folgen des Untergewichts Müdigkeit
- Muskelschwäche
- Schwindel
- Tiefer Blutdruck
- Langsame Herzfrequenz (Bradykardie)
- Herzrhythmusstörungen, plötzlicher Herztod
- Niedrige Körpertemperatur
- Bauchschmerzen
- Verstopfung
- Kalte Hände
- Trockene Haut
- Haarausfall
- Lanugobehaarung (Wachsen ganz feiner Haare am Körper)
- Verformung der Nägel
- Blutarmut
- Elektrolytstörungen
- Nierenfunktionsstörungen
- Wassereinlagerung im Gewebe
- Hormonstörungen
- Knochenstoffwechselstörungen (Osteoporose)
- Nervenschädigungen
- Hirnschwund
u.a.
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Gefühl eines Fremdkörpers im Auge: Trockenes Auge
Trockene Augen sind ein oft auftretendes Augenleiden, wofür es jedoch zur Behandlung ein grosses Angebot an Medikamenten gibt. Trockene Augen können damit zusammenhängen, dass mit zunehmendem Alter weniger Tränen produziert werden. Sie können aber auch mit gewissen a...lesen Sie weiter
Trockene Augen sind ein oft auftretendes Augenleiden, wofür es jedoch zur Behandlung ein grosses Angebot an Medikamenten gibt. Trockene Augen können damit zusammenhängen, dass mit zunehmendem Alter weniger Tränen produziert werden. Sie können aber auch mit gewissen arthritischen Syndromen, wie das Sjogrensyndrom und die rheumatische Arthritis zusammenhängen. Auch können oral eingenommene Antihistamine die Augen austrocknen. Für dieses Augenleiden gibt es aber noch andere Ursachen. So können z.B. die Drüsen, die Oele in den Lidern produzieren (was den öligen Anteil der Träne zur Vorbeugung der Verdunstung bildet) beschädigt sein. Auch in einigen Fällen, wo eine Blepharitis vorliegt, kann der ölige Anteil der Tränen zu wenig stark ausgeprägt sein, so dass das Auge schneller trocken wird. Auch natürliche Schleimablagerungen helfen, das Auge feucht zu halten.
Wenn dieses Tränensystem jedoch nicht richtig funktioniert, kommt es zu trockenen Augen. Paradoxerweise können auch tränende Augen ein Anzeichen für trockene Augen sein. Zum Ueberlaufen kann es nämlich kommen, da die Drüse, die die Tränen produziert, nicht zur üblichen Nässeproduktion angeregt wird. Wenn dann das Auge infolge der Trockenheit gereizt wird, so wird die Tränendrüse aktiviert und produziert so viele Tränen. Die Symptome der trockenen Augen schliessen Kratz- und Trockenheitsgefühle, das Gefühl eines Fremdkörpers im Auge, Rötungen, Brennen und eine allgemeine Augenermüdung mit ein. Es kann zu undeutlichem oder schwankendem Sehen kommen. Auch reagiert das Auge sensibel auf Temperaturunterschiede und Windverhältnisse. Eine Untersuchung beim Augenarzt kann die Ursache für trockene Augen aufzeigen, so dass eine angemessene Behandlung durchgeführt werden kann. Die Behandlung besteht hautpsächlich darin, Schmiermittel in Form von schmierenden Salben und künstlichen Tränenflüssigkeiten zuzuführen. Sollte eine Behandlung täglich durchgeführt werden und über eine längere Zeit andauern, so sollten Präparate ohne Konservierungsmittel angewendet werden. Manche Präparate sind dickflüssiger und ihre Wickung hält länger an. Schmierende Salben werden im allgemeinen nachts aufgetragen, da sie die Sicht verundeutlichen.
Eine andere Möglichkeit zur Behandlung von trockenen Augen besteht darin, die Augenprobleme, die die Ursache dafür sein könnten, wie z.B. die Blepharitis, zu behandeln. Manchmal können oral eingenommene Antibiotika helfen. In ernsthafteren Fällen kann ein künstlicher Verschluss der Tränenkanäle helfen, dass die Tränen länger im Auge bleiben. Im Grossen und Ganzen gibt es jedoch bis heute noch keine angemessene Behandlung, sondern lediglich nur lindernde Massnahmen.
Wenn dieses Tränensystem jedoch nicht richtig funktioniert, kommt es zu trockenen Augen. Paradoxerweise können auch tränende Augen ein Anzeichen für trockene Augen sein. Zum Ueberlaufen kann es nämlich kommen, da die Drüse, die die Tränen produziert, nicht zur üblichen Nässeproduktion angeregt wird. Wenn dann das Auge infolge der Trockenheit gereizt wird, so wird die Tränendrüse aktiviert und produziert so viele Tränen. Die Symptome der trockenen Augen schliessen Kratz- und Trockenheitsgefühle, das Gefühl eines Fremdkörpers im Auge, Rötungen, Brennen und eine allgemeine Augenermüdung mit ein. Es kann zu undeutlichem oder schwankendem Sehen kommen. Auch reagiert das Auge sensibel auf Temperaturunterschiede und Windverhältnisse. Eine Untersuchung beim Augenarzt kann die Ursache für trockene Augen aufzeigen, so dass eine angemessene Behandlung durchgeführt werden kann. Die Behandlung besteht hautpsächlich darin, Schmiermittel in Form von schmierenden Salben und künstlichen Tränenflüssigkeiten zuzuführen. Sollte eine Behandlung täglich durchgeführt werden und über eine längere Zeit andauern, so sollten Präparate ohne Konservierungsmittel angewendet werden. Manche Präparate sind dickflüssiger und ihre Wickung hält länger an. Schmierende Salben werden im allgemeinen nachts aufgetragen, da sie die Sicht verundeutlichen.
Eine andere Möglichkeit zur Behandlung von trockenen Augen besteht darin, die Augenprobleme, die die Ursache dafür sein könnten, wie z.B. die Blepharitis, zu behandeln. Manchmal können oral eingenommene Antibiotika helfen. In ernsthafteren Fällen kann ein künstlicher Verschluss der Tränenkanäle helfen, dass die Tränen länger im Auge bleiben. Im Grossen und Ganzen gibt es jedoch bis heute noch keine angemessene Behandlung, sondern lediglich nur lindernde Massnahmen.
Was ist der graue Star ?
Der graue Star ist eine Trübung der Linse im Auge. Die Linse sitzt hinter der Pupille (siehe rechtes Bild mit der Trübung im Pupillenbereich und unter Aufbau des Auges) und sorgt für ein scharfes Bild im Auge, ähnlich dem Objektiv bei der Photokamera. Tr&...lesen Sie weiter
Der graue Star ist eine Trübung der Linse im Auge. Die Linse sitzt hinter der Pupille (siehe rechtes Bild mit der Trübung im Pupillenbereich und unter Aufbau des Auges) und sorgt für ein scharfes Bild im Auge, ähnlich dem Objektiv bei der Photokamera. Trübt sie ein, wird der Lichteinfall in das Auge behindert und damit das Sehen verschlechtert. Beim älteren Menschen ist der graue Star keine Erkrankung, sondern eine Alterserscheinung. Anlagebedingt ist dies bei dem Einen früher und bei dem Anderen später. Typisch ist eine Entwicklung, die Ende 60 anfängt und in den 70ern und 80ern zu einer nicht mehr tolerablen Seheinschränkung führt. Es kommen jedoch auch störende Ausprägungen Ende 50 und Anfang 60 vor. Unter 70 tritt ein seheinschränkender Grauer Star bei 9,2% der Männer und 12,3% der Frauen auf, während jenseits des 80. Lebensjahres die Häufigkeit bei Frauen 61,8% und bei Männern 73,5% beträgt. Diese Entwicklung wird durch bestimmte Faktoren gefördert. Das heißt: Bei mechanischen Einwirkungen (Schläge auf das Auge), bestimmten Strahlen (Glasbläser ohne Schutzbrille, radioaktive Strahlen, starke UV-Strahlung), bestimmten Medikamenten (z.B. längere höher dosierte Cortisongaben), Entzündungen im Auge (Uveitis) und einigen Allgemeiner- krankungen (z.B. Diabetes) tritt der graue Star früher auf. Ausser durch Vermeidung dieser Faktoren kann der Patient selber nichts tun. Alle bisherigen vorbeugenden Therapien (Tropfen, Tabletten) haben keine entscheidenden Verzögerungen in der Entwicklung bewirkt.
Keine Alterserscheinung ist natürlich der angeborene graue Star beim Säugling. Hier ist sozusagen schon bei der “Produktion” was “schief gelaufen”. Ist er sehr ausgeprägt muß schon das Baby operiert werden, damit keine dauerhafte Schwachsichtigkeit (Amblyopie) auftritt, die später nicht mehr zu korrigieren ist. Ein Problem, daß auch typischerweise beim kindlichen Schielen auftritt.
Keine Alterserscheinung ist natürlich der angeborene graue Star beim Säugling. Hier ist sozusagen schon bei der “Produktion” was “schief gelaufen”. Ist er sehr ausgeprägt muß schon das Baby operiert werden, damit keine dauerhafte Schwachsichtigkeit (Amblyopie) auftritt, die später nicht mehr zu korrigieren ist. Ein Problem, daß auch typischerweise beim kindlichen Schielen auftritt.
Was hat der graue Star mit dem Vogel zu tun ?
Nichts ! “Star” kommt nicht von dem bekannten Vogel, sondern von “starr”, weil der unbehandelte Patient in früheren Zeiten nichts mehr sah (blind war) und daher starr in die Gegend schaute. “Grau” hieß er, weil in fortgeschrittenen Stadien die Pupille ganz grau aussieht. Dies wird durch die eingetrübte Linse, welche hinter der Pupille sitzt, verursacht. Auf dem Bild links ist das von vorne betrachtet rechte Auge bereits operiert und hat die typische schwarze Pupille und das linke Auge hat noch einen sehr ausge- prägen grauen Star, der nur ein Hell/Dunkelsehen ermöglicht aber kein Erkennen von Gegenständen mehr. Die meisten Patienten werden heute jedoch, bevor es zu diesem ausgeprägtem Stadium kommt, operiert. Ein Beispiel für einen mittelgradigen Star sehen Sie oben rechts auf dem Bild, zwei weitere Beispiele, wie so ein grauer Star aussieht, finden Sie auf der nächsten Seite (Bitte hier für Bilder anklicken).Wie merke ich den grauen Star selber ?
Je nach Typ der Trübung kommt es zu verschiedenn Phänomenen. Sie werden in höherem Alter innerhalb weniger Jahre immer kurzsichtiger (ständig neue, stärkere Brillen in kurzer Zeit). Sie sehen plötzlich, auch wenn Sie ein Auge zuhalten, doppelt. Sie möchten ständig Ihre Brille putzen, um den Grauschleier wegzubekommen. Entgegenkommende Scheinwerfer blenden stark. Sie können bei Gegenlicht plötzlich nichts mehr sehen. Das Lesen bei schlechter Beleuchtung und das Sehen im Dunkeln fällt immer schwerer. Beim Baby meldet sich dieses natürlich nicht, hier kann nur die genaue Untersuchung des Neugeborenen rechtzeitig Klarheit bringen. Insbesondere in Familien mit angeborenem grauen Star in der Verwandschaft ist dies wichtig.Was kann man tun ?
Ausser der operativen Entfernung gibt es keine Möglichkeiten. Hierbei wird das trübe Material aus dem Inneren der Augenlinse abgesaugt und stattdessen eine künstliche Linse in die verbleibene Hülle der natürlichen Linse eingesetzt. Siehe auch: Die Operation des grauen Stars. Interessant auch die Geschichte der Cataract-(chirurgie) zu diesem Thema.Wann muß operiert werden ?
- Wenn man trotz bestmöglicher Brille nicht mehr ausreichend (Autofahren, Lesen etc.) sieht
- die Konsistenz des grauen Stars nach dem Motto: “Jetzt oder Nie” zum Eingreifen zwingt (erst in höherem Alter)
- ein grüner Star durch die Linsenveränderungen droht (selten).
- Beim Baby wenn aufgrund des Ausmaßes der Trübung eine Schwachsichtigkeit droht.
Piercings und Tattoos
Piercings und Tattoos sind eine Form des Körperschmucks, die gerade in den letzten Jahren besonders in Mode gekommen sind. Manchen gefällt es, anderen wieder nicht. Hier kannst du nachlesen, wie weit du selbst entscheiden darfst, wie du deine Eltern vielleicht überzeugen kanns...lesen Sie weiter
Piercings und Tattoos sind eine Form des Körperschmucks, die gerade in den letzten Jahren besonders in Mode gekommen sind. Manchen gefällt es, anderen wieder nicht. Hier kannst du nachlesen, wie weit du selbst entscheiden darfst, wie du deine Eltern vielleicht überzeugen kannst, worauf du achten solltest und noch vieles mehr. Jeder von uns unterstreicht seine Persönlichkeit und Individualität durch sein Aussehen. Sei es die Frisur, die Kleidung, das Handy oder auch der favorisierte Sport. Ein wichtiger Teil dieser Darstellung ist auch der Schmuck des Körpers, wie z.B. Ketten, Ringe, Armbänder, Mützen,..etc. Auch Tattoos und Piercings sind eine Möglichkeit seinen Körper zu schmücken. Und doch gibt es aber einen Unterschied zu den anderen oben genannten Schmuckformen. Tattoos und Piercings sind ein Eingriff in deinen Körper. Informiere dich genau über die Risiken. Tattoos und Piercings sind ein Eingriff in deinen Körper und somit auch mit Risiken verbunden. Das ist nicht eine Geschichte der Erwachsenen, um Verbote auszusprechen, sondern das ist tatsächlich so. Deshalb müssen Tattoos und Piercings gut überlegt sein und es ist wichtig sich genau zu informieren.
Willst du dich piercen oder tätowieren lassen, dann gelten folgende Altersgrenzen, die vom Gesetzgeber festgelegt wurden:
Rechtliche Situation
Rechtlich geregelt ist in Österreich einerseits wer piercen und tätowieren darf – es gibt strenge hygienische und ausbildungstechnische Richtlinien - und andererseits auch, ab welchem Alter man sich piercen bzw. tätowieren lassen darf. Es gibt genaue Altersgrenzen, was mit welchem Alter erlaubt ist. Informiere dich. Was darfst du?Willst du dich piercen oder tätowieren lassen, dann gelten folgende Altersgrenzen, die vom Gesetzgeber festgelegt wurden:
- Tätowieren von unter 18jährigen ist verboten, auch wenn die Erziehungsberechtigten es erlauben!
- Bist du unter 14 Jahre alt, ist das Piercen nur mit dem schriftlichen Einverständnis deiner Eltern erlaubt.
- Wenn du mindestens 14 Jahre alt bist, braucht du keine Unterschrift von Erziehungsberechtigten, wenn anzunehmen ist, dass die gepiercte Stelle innerhalb von 24 Tagen verheilt.
- Du und deine Eltern müsst über die Risken (Allergien, Entzündungen, Komplikationen …) und die Nachbehandlung (Hygiene, Entfernung des Piercings…) informiert werden und dies schriftlich bestätigen.
- Wenn es Hinweise auf bestimmte Krankheiten gibt (Hämophilie, Diabetes, HIV, Hepatitis, Ekzeme, Allergien…) ist das Piercen/Tätowieren verboten.
Tipp Sicherheit – darauf solltest du achten
- Informiere dich genau über gute Piercing- bzw. Tattoostudios. Schau dich ruhig im Studio um. Wichtig ist, dass es sauber ist und dass Einwegnadeln aus sterilen Verpackungen verwendet werden.
- Ein gutes Studio erkennst du auch daran, dass du ungefragt über mögliche Risiken, Folgen, Nachbehandlungen und rechtliche Aspekte informiert wirst.
- In einem seriösen Studio musst du bzw. deine Eltern schriftlich bestätigen, dass du über Risiken aufgeklärt wurdest und du dein Einverständnis gibst.
- Wichtig ist auch, dass du dir für dich selbst genau überlegst welche Art von Körperschmuck du haben möchtest und dass dieser Wunsch auch über einen längeren Zeitraum besteht.
Achtung
Niemals solltest du versuchen dich selbst zu piercen bzw. zu tätowieren. Damit setzt du deine Gesundheit ganz massiv aufs Spiel. Hände weg davon!!Verlust des Sehvermögens
Ein Sehverlust kann ein schlimmes Erlebnis sein. Alle Personen, die plötzlich einen solchen Verlust der Sehkraft erleiden, sollten dringend einen Augenarzt aufsuchen. Es werden hier ernsthafte Sehverluste auf einem oder beiden Augen, bei welchen Details nicht mehr gesehen werden kö...lesen Sie weiter
Ein Sehverlust kann ein schlimmes Erlebnis sein. Alle Personen, die plötzlich einen solchen Verlust der Sehkraft erleiden, sollten dringend einen Augenarzt aufsuchen. Es werden hier ernsthafte Sehverluste auf einem oder beiden Augen, bei welchen Details nicht mehr gesehen werden können, und bei welchen es zu einem blinden Punkt im Sehfeld oder zum Eindruck, als ob etwas die Sicht blockiere, kommt, besprochen. In solchen Fällen von Sehverlusten kann das Sehvermögen anhand von optischen Gläsern nicht verbessert werden. Es gibt viele pathologische Ursachen, die zu einem Sehverlust führen können. Diese Fälle werden auf der Seite undeutliches Sehen genauer behandelt. Auch können viele Augenkrankheiten zu Sehverlusten mit anderen Symptomen führen.
Es gibt keine eigentliche Behandlung, um die Vene wieder zu öffnen. Wenn die Ursprungskrankheit (Diabetes, Bluthochdruck, erhöhter Cholesterinspiegel) behandelt wird, kann man hoffen, dass sich die Vene wieder von selbst öffnet. In 1/3 der Fälle kommt es zu keinem bleibenden Sehverlust, 1/3 der Fälle bleiben stabil, und bei 1/3 der Fälle verschlimmert sich jedoch der Verlust der Sehkraft noch. In ernsthaften Fällen wird eine Laserbehandlung vorgenommen, um einer gefährlichen Form des Grünstars (Neovaskularer Grünstar) vorzubeugen. Der Laser kann aber das Sehvermögen nicht wieder herstellen. Anhand zahlreicher Studien bemüht man sich aber, die Medikamente und Laserbehandlungen in bezug auf dieses Augenleiden zu verbessern. Siehe unter Oedem auf der Makula
Die Ursache für dieses Leiden, welches beide Augen gleichzeitig befallen kann, und welches zum totalen Verlust des zentralen Sehens (das periphere Sehen ist nicht betroffen) führt, ist nicht bekannt. Anhand von chirurgischen Eingriffen versucht man, das zentrale Sehen wiederherzustellen.
Personen, die kurzsichtig sind, oder Personen, die ein Augentrauma erlitten haben, laufen eine grössere Gefahr, an einem Ablösen der Netzhaut zu erkranken. Da gewisse Netzhautzustände (z.B. ein Riss in der Netzhaut, welcher „mouches volantes" und Lichtblitze als Symptome aufweist) zu einem Netzhautablösen führen können, ist manchmal eine prophylaktische Augenuntersuchung von Nutzen. Sollten solche Symptome vorliegen, so sollte so rasch als möglich ein Augenarzt aufgesucht werden. (Weitere Informationen finden Sie unter Riss in der Netzhaut.)
Bei einer starken Blutung kann es zu einem roten Fleck im Sehfeld und so zu einer starken Sehverminderung kommen, da Blutsteinchen den Lichtstrahlen den Durchgang zur Netzhaut verbauen. Die meisten Blutungen stellen sich nach einer gewissen Zeit wieder ein, und das Blut löst sich daraufhin von selbst auf. (Manchmal ist jedoch ein chirurgischer Eingriff nötig.)
Amaurosis Fugax
Die Amaurosis Fugax ist ein vorübergehender, nicht schmerzhafter Verlust der Sehkraft auf einem Auge. Dieses Augenleiden zeigt sich anhand eines Schleiers vor dem Auge, der mehrere Minuten andauern kann, bevor wieder normal gesehen wird. Das Phänomen kann wiederkehren und kann auch das andere Auge befallen. In den meisten Fällen tritt dieses Augenleiden bei älteren Personen auf, die an Arteriosklerose oder an anderen Gefässkrankheiten leiden. Die Sehverluste entstehen dann durch kleine Steinchen, die die Arterien des Auges und der Hornhaut für kurze Zeit verschliessen. Wenn sich die Steinchen auflösen, kann wieder normal gesehen werden. Eine Untersuchung der Gefässe auf Blutgerinnsel hin kann nützlich sein. Andere Probleme, die zu einem Verlust des Sehvermögens führen können:- Die Verstopfung jener Arterie, die sich dem Nacken entlang hinaufzieht und das Sehzentrum im Gehirn mit Blut versorgt. Wenn eine solche Verstopfung vorliegt, kommt es zu einem vorübergehenden Verlust der Sehkraft auf beiden Augen.
- Der Anstieg des Schädeldrucks (Druck der spinalen Gehirnflüssigkeit) kann ebenfalls zu einem momentanen Sehverlust führen, besonders wenn man sich bewegt (z.B. sich erheben). Manchmal können dann auch schon gewisse Augenbewegungen einen Verlust der Sehkraft auslösen.
- Bei der Netzhautmigräne, ein eher rares Augenleiden, handelt es sich um eine Verkrampfung der zentralen Netzhautarterie. Dieser Krampf führt zu einem totalen Verlust der Sehkraft auf einem Auge.
Verschluss der Netzhautarterie
Wenn sich ein Steinchen von der Arterienwand loslöst, kann es die Arterie der Netzhaut verstopfen, was zu einem Verlust des Sehvermögens führt. In einigen Fällen ist das Steinchen ziemlich gross, so dass es sich nicht auflösen kann. Es kommt dann zu einem nicht schmerzhaften, jedoch totalen Sehverlust. Wenn diese Beeinträchtigung des Sehvermögens länger als 1 1/2 Stunden anhält, kann die ursprüngliche Sehfähigkeit nicht mehr wiedererlangt werden! Personen, die einen solchen Sehverlust erleiden, müssen daher so rasch als möglich einen Augenarzt aufsuchen, so dass dieser den Stein auflösen und einem bleibenden Verlust der Sehkraft vorbeugen kann. Dieses Phänomen kann eine Herzkrankheit oder einen Schlaganfall anzeigen und ist daher ernst zu nehmen.Verschluss der Netzhautvene
Das Blut der Netzhaut wird von einer einzigen Vene, der zentralen Netzhautvene, dräniert. Wenn diese Vene verstopft ist, kann es zu mehreren Problemen kommen: Sehverminderung, Verdunkelung der Sicht, blinde Flecken oder „mouches volantes". Das Sehvermögen vermindert sich entweder ganz plötzlich, oder aber nach und nach über eine längere Zeitspanne hinweg. Dieses Augenleiden, welches nur in seltenen Fällen beide Augen gleichzeitig betrifft, steht im allgemeinen im Zusammenhang mit Gefässkrankheiten, mit anormaler Gerinnung oder einer Blutverdickung.Es gibt keine eigentliche Behandlung, um die Vene wieder zu öffnen. Wenn die Ursprungskrankheit (Diabetes, Bluthochdruck, erhöhter Cholesterinspiegel) behandelt wird, kann man hoffen, dass sich die Vene wieder von selbst öffnet. In 1/3 der Fälle kommt es zu keinem bleibenden Sehverlust, 1/3 der Fälle bleiben stabil, und bei 1/3 der Fälle verschlimmert sich jedoch der Verlust der Sehkraft noch. In ernsthaften Fällen wird eine Laserbehandlung vorgenommen, um einer gefährlichen Form des Grünstars (Neovaskularer Grünstar) vorzubeugen. Der Laser kann aber das Sehvermögen nicht wieder herstellen. Anhand zahlreicher Studien bemüht man sich aber, die Medikamente und Laserbehandlungen in bezug auf dieses Augenleiden zu verbessern. Siehe unter Oedem auf der Makula
Zerebralvaskularer Anfall (Hirnschlag)
Bei einem zerebralvaskularen Anfall handelt es sich um eine Verstopfung eines Gefässes, das in einen Gehirnteil führt. Wenn es sich beim betroffenen Gehirnteil um das Sehzentrum handelt, kommt es zu einem Verlust der Sehkraft. Ist nur ein kleiner Hirnteil betroffen, kommt es lediglich zu einem blinden Fleck in der im Sehfeld entsprechenden Zone. Bei schlimmeren Anfällen kann es jedoch zum totalen Sehverlust auf einem Auge kommen. Wenn nur eine Seite des Gehirns betroffen ist, dann wird das auf beiden Augen entgegengesetzte Sehfeld in Mitleidenschaft gezogen. So wäre beim rechten Auge der Teil zur Nase hin, und beim linken Auge der Teil zur Schläfe hin betroffen. Die Anfälle, die das Sehzentrum im Gehirn betreffen, werden wie alle Hirnschläge medizinisch und neurologisch behandelt.Loch in der Makula
Bei manchen Personen kommt es an der Stelle auf der Netzhaut, die für das zentrale Sehen zuständig ist (Makula), zu einer Degeneration. Im Gegensatz zu dieser Degeneration aber, bei welcher es zu einer graduellen Beschädigung der Makula mit einem Oedem unter der Netzhaut kommt, handelt es sich hier um ein gut abgegrenztes Loch, das einen Netzhautverlust im Zentrum der Makula hervorruft.Die Ursache für dieses Leiden, welches beide Augen gleichzeitig befallen kann, und welches zum totalen Verlust des zentralen Sehens (das periphere Sehen ist nicht betroffen) führt, ist nicht bekannt. Anhand von chirurgischen Eingriffen versucht man, das zentrale Sehen wiederherzustellen.
Ablösen der Netzhaut
Wenn infolge eines Risses auf der Netzhaut Flüssigkeit des Glaskörpers hinter die Netzhaut gerät, kann sich die Netzhaut ablösen. Ein solches Ablösen wird normalerweise als schwarzer Schleier im Sehfeld, der das zentrale Sehen stören kann, wahrgenommen. Dieses Symptom kann ganz plötzlich auftreten und kann sich innert kurzer Zeit verschlimmern, so dass es zu einem wesentlichen Sehverlust kommt. Zur Behandlung und zur Vorbeugung eines solchen Ablösens der Netzhaut kann eine chirurgische Laserbehandlung vorgenommen werden.Personen, die kurzsichtig sind, oder Personen, die ein Augentrauma erlitten haben, laufen eine grössere Gefahr, an einem Ablösen der Netzhaut zu erkranken. Da gewisse Netzhautzustände (z.B. ein Riss in der Netzhaut, welcher „mouches volantes" und Lichtblitze als Symptome aufweist) zu einem Netzhautablösen führen können, ist manchmal eine prophylaktische Augenuntersuchung von Nutzen. Sollten solche Symptome vorliegen, so sollte so rasch als möglich ein Augenarzt aufgesucht werden. (Weitere Informationen finden Sie unter Riss in der Netzhaut.)
Blutung in den Glaskörper
Der grösste Teil des Auges ist mit einer Art Gallerte, dem Glaskörper, angefüllt. Kommt es zu einer Blutung in diese Substanz, spricht man von einer Blutung in den Glaskörper. Bei einer solchen Blutung läuft das Blut zuerst in die Gallerte, es fällt also nicht sofort auf den Grund des Auges und löst sich so nicht sofort auf. Es kann dadurch zu „mouches volantes" und zu immer grösser werdenden Flecken im Sehfeld kommen.Bei einer starken Blutung kann es zu einem roten Fleck im Sehfeld und so zu einer starken Sehverminderung kommen, da Blutsteinchen den Lichtstrahlen den Durchgang zur Netzhaut verbauen. Die meisten Blutungen stellen sich nach einer gewissen Zeit wieder ein, und das Blut löst sich daraufhin von selbst auf. (Manchmal ist jedoch ein chirurgischer Eingriff nötig.)
- Riss in der Netzhaut
- Ablösen des Glaskörpers - es handelt sich hierbei um eine Trennung des Glaskörpers von der Netzhautwand.
- Diabetes - Diabetes kann eine Gefässvermehrung auf der Netzhaut hervorrufen.
- Makula-Degeneration - Diese Degeneration kann mit einer ernsthaften Blutung unter der Makula, die durch die Netzhaut hindurchkommt und in den Glaskörper blutet, einhergehen.
- Verschluss der Netzhautvene - Infolge der Verstopfung der Netzhautvene kann es zu Blutungen bei neoformierten Gefässen kommen.
- Zellenerkrankung nach Sickle - Diese Blutkrankheit kann Gefässprobleme hervorrufen, welche zu einer Blutung in den Glaskörper führen können.Blutungen in den Glaskörper nach Valsalva - ein anstrengendes Körpertraining kann den Druck der Gefässe um die Augen herum derart erhöhen, dass es zu einer Blutung in den Glaskörper kommen kann. Dieselbe Erscheinung kann nach einem Augentrauma auftreten.
Tränende und überlaufende Augen
Tränende Augen können anhand zweier Mechanismen hervorgerufen werden: Es kann eine Ueberproduktion von Tränen oder aber eine Verstopfung des Dränagesystems vorliegen. Manchmal treten diese beiden Mechanismen auch gleichzeitig auf. Die Tränen werden von vielenlesen Sie weiter
Tränende Augen können anhand zweier Mechanismen hervorgerufen werden: Es kann eine Ueberproduktion von Tränen oder aber eine Verstopfung des Dränagesystems vorliegen. Manchmal treten diese beiden Mechanismen auch gleichzeitig auf. Die Tränen werden von vielen Drüsen in den Lidern produziert. Die Dränage der Tränen findet anhand eines kleinen Lochs auf dem Rand des oberen und unteren Lids (auf der Seite zur Nase hin) statt. Sobald man blinzelt, werden die Tränen zu diesem Loch geführt und anhand von kleinen Röhrchen in den Tränensack unter der Haut beim Augenwinkel zur Nase hin dräniert. Von dort aus werden sie in die Nasenhöhle ausgeschüttet. Zwei Faktoren, die zur Verstopfung des Dränagekanals führen können, werden hier aufgeführt. Weitere Faktoren, die tränende und überlaufende Augen hervorrufen können, werden gemäss aufgeführter Liste auf anderen Seiten behandelt.
Verschluss des Dränagesystems der Tränen
Der Verschluss des Tränenkanals führt zu einem nicht schmerzhaften, aber plötzlichen Ueberlaufen der Augen. Die Augen müssen dann häufig abgetrocknet werden, da die Tränen sonst über die Backen laufen. Oft wird die Haut durch das viele Abwischen gereizt und gerötet, was unangenehm sein kann. Man weiss nicht genau, wie es zur Verstopfung des Tränenkanals kommt. Probleme mit dem Sinus oder eine leichte Infektion des Dränagesystems, die zu einer Vernarbung und so zu einer Verstopfung führen können, können Gründe sein. Manche Personen haben Probleme mit der Position der Lider (Ektropium). Umstülpung der Lider gegen aussen), so dass die Tränen anhand der kleinen Röhrchen nicht in den Tränensack dräniert werden können. Nur selten ist es ein Tumor, der den Tränenkanal verstopft. Die Behandlung dieses Augenleidens hängt von der Diagnose und von der Ursache der Verstopfung ab. Eine Spülung mit Hilfe eines kleinen Röhrchens kann die Verstopfung lokalisieren. Auch kann die Nasenhöhle untersucht werden um abzuklären, ob sich die Verstopfung dort befindet. Manchmal können steroide Tropfen, Antibiotika und Mittel, die den Blutandrang lösen, die Verstopfung beheben. Wenn die Behandlung nicht erfolgreich ist, kann anhand eines chirurgischen Eingriffs in der Nasenhöhle ein neuer Kanal für die Dränage der Tränen angebracht werden.Dakryozystitis
Bei der Dakryozystitis handelt es sich um eine Infektion des Tränensacks, in welchen sich die Tränen ausschütten. Dieses Augenleiden manifestiert sich im allgemeinen durch das Anschwellen der zur Nase hin gelegenen Augenwinkel, und zwar unter der Haut. Es kann zu einer Rötung kommen, die sich über die Backe hinzieht. Auch kommt es zu tränenden und zu überlaufenden Augen, da die Tränen nicht mehr dräniert werden. Bei der Behandlung werden Antibiotika in Form von Augentropfen oder zur oralen Einnahme verschrieben. Ein chirurgischer Eingriff kann durchgeführt werden, um nach einer ernsthaften Infektion das Dränagesystem in der Nasenhöhle wieder zu öffnen, und um weiteren Infektionen vorzubeugen.Was heisst Schilddrüsenerkrankung?
Die gestörte Funktion der Schilddrüse kann das Gewebe um das Auge herum und in der Augenhöhle drin angreifen. Die gestörte Funktion ist im allgemeinen verbunden mit dem Hyperthyroidismus, wie bei der Krankheit von Grave. Dasselbe kann jedoch auch vorkommen, wenn die Schil...lesen Sie weiter
Die gestörte Funktion der Schilddrüse kann das Gewebe um das Auge herum und in der Augenhöhle drin angreifen. Die gestörte Funktion ist im allgemeinen verbunden mit dem Hyperthyroidismus, wie bei der Krankheit von Grave. Dasselbe kann jedoch auch vorkommen, wenn die Schilddrüse gesund ist oder bei einem Hypothyroidismus. Es scheint, als handle es sich um eine autoimmune Reaktion, welche das Gewebe um das Auge herum und die Schilddrüse selber befällt, was zu verschiedenen Symptomen führt:
- Anschwellen der Lider oder des Gewebes um das Auge herum
- Zusammenziehen oder aussergewöhnlich weites Oeffnen der Lider, was zu einem ziemlich erschreckenden Anblick führt, da das Weisse des Auges unter- und oberhalb der Iris zu sehen ist.
- Heraustretendes Auge: Das Anschwellen des Gewebes der Augenhöhle hinter dem Auge stösst das Auge nach vorne aus der Augenhöhle heraus.
- Die Hornhaut kann infolge der Reaktion der Lider und des heraustretenden Auges austrocknen
- Infolge der Anschwellung der Augenmuskeln kann sich ein „doppeltes" Sehen einstellen. Der Muskel, der dafür sorgt, dass sich das Auge gegen unten drehen kann, ist im allgemeinen am meisten betroffen. Man hat dann Schwierigkeiten, den Blick nach oben, vor allem zur Aussenseite hin zu wenden. Es kann bei einigen Blickrichtungen zu „doppeltem" Sehen kommen, vor allem bei der vertikalen Sicht. Aber dies kann sehr variieren.
- Die angeschwollenen Augenmuskeln können auf den Sehnerv drücken, so dass es zu einem Sehverlust, zu einem blinden Fleck im Sehfeld, zu einem Verlust der Farbwahrnehmung und zum Anschwellen des Sehnervs kommen kann. Dieses Augenleiden muss notfallmässig anhand einer starken Dosis von Sterioden oder aber chirurgisch behandelt werden.
Lähmung der Augenmuskeln
Es gibt drei Nerven, die die sechs Muskeln kontrollieren, die sich ausserhalb von jedem Auge befinden und das Bewegen der Augen ermöglichen. Diese Nerven werden Schädelnerven genannt, da sie direkt vom Gehirn und nicht von der Spinalkordel ausgehen. Es gibt 12 Schädelnerven, d...lesen Sie weiter
Es gibt drei Nerven, die die sechs Muskeln kontrollieren, die sich ausserhalb von jedem Auge befinden und das Bewegen der Augen ermöglichen. Diese Nerven werden Schädelnerven genannt, da sie direkt vom Gehirn und nicht von der Spinalkordel ausgehen. Es gibt 12 Schädelnerven, die von 1 bis 12 durchnumeriert sind. (Beim Sehnerv handelt es sich um den Schädelnerv Nr. 2). Diese Nerven führen unter dem Gehirn durch und dringen auf jeder Seite in die Augenhöhle ein, um zu den Muskeln zu gelangen, die sie kontrollieren. Sind diese Nerven beschädigt, so bringt dies eine Lähmung der Muskeln, für welche sie zuständig sind, mit sich. Es gibt vier Muskeln, die die Augenbewegung von oben nach unten, und von links nach rechts (und umgekehrt) kontrollieren. Das Ganze verkompliziert sich jedoch, da das Auge nicht eine Bewegung nach der anderen, sondern viele Bewegungen gleichzeitig ausführt. So kann sich das Auge gleichzeitig von links nach rechts und von oben nach unten drehen, oder gar eine Drehbewegung ausführen. Die Bewegung des Auges hängt somit also von dem Bewegungssystem der Muskeln ab. Dieses Bewegungssystem wird noch von zwei zusätzlichen Muskeln, den obliken Muskeln, unterstützt, die die Bewegungen von oben nach unten und die Drehbewegungen kontrollieren.
- Die Lähmung des dritten Nervs: Der dritte Schädelnerv kontrolliert vier der sechs Augenmuskeln. Er kontrolliert auch die Akkomodation bei der Erfassung eines Bildes und das Zusammenziehen der Pupillen. Die Muskeln, die der dritte Nerv kontrolliert, bewegen das Auge auf der Seite zur Nase hin von oben nach unten (und umgekehrt). Die Lähmung dieses Nervs führt dazu, dass das betroffene Auge nicht mehr fähig ist, sich gegen die Nasenseite hin abzuwenden, und sich so häufig auf die temporale Seite und nach unten abdreht. Auch kann es zu einer Erweiterung der Pupille kommen. Die Ursache für diesen Zustand ist ernsthaft; es kann sich um ein Aneurysma oder um einen Gehirntumor handeln. Auch ein Schlaganfall kann eine Funktionsstörung an diesem Nerv hervorrufen. Auch kann es vorkommen, dass Personen, die an Diabetes oder an einer Gefässkrankheit leiden, eine vorübergehende Lähmung dieses Nervs aufweisen. Bei dieser Art von Lähmung, welche nach einigen Monaten wieder von selbst weggeht, wird die Pupille meistens nicht angegriffen. Die Lähmung des dritten Nervs muss notfallmässig behandelt werden.
- Die Lähmung des vierten Nervs: Der vierte Nerv kontrolliert nur den oberen obliken Muskel. Dieser Muskel kümmert sich um die Rotationsbewegung, in geringem Masse auch um den Blick nach unten, vor allem zur Nasenseite hin. Die Lähmung des 4. Nervs kann zu verschiedenen Symptomen führen. Manchmal entsteht ein „doppeltes" Sehen, wenn sich die Augen in einer „extremen" Position befinden. Auch kann es zu einem vertikalen „doppelten" Sehen mit einem Rotationseffekt kommen (Gegenstände trennen sich von oben nach unten). Dieser Nerv ist sehr anfällig auf ein Schädeltrauma, welches manchmal schon durch einen einfachen Schlag auf den Kopf ausgelöst wird. Gefässkrankheiten wie Diabetes sind in seltenen Fällen auch Ursache für diese Art von Lähmung. Bis die Funktion des Nervs wiederhergestellt ist, können prismatische Gläser verwendet werden, um das „doppelte" Sehen zu vermindern.
- Lähmung des sechsten Nervs: Der sechste Nerv kontrolliert den Muskel, der das Auge zur temporalen Seite hin abdreht. Die Lähmung dieses Nervs führt dazu, dass sich das Auge zur Nase hin wendet und sich nur bis zur Hälfte zur temporalen Seite hin abdrehen kann. Dieser Zustand verursacht ein horizontales „doppeltes" Sehen, das sehr lästig sein kann und dazu führt, dass das befallene Auge zugedeckt werden muss, um Bilder richtig zu sehen. Die Ursache für dieses Leiden steht oft in Verbindung mit Gefässkrankheiten, wie z.B. Diabetes. Die Funktion des Nervs stellt sich nach ca. 1 bis 3 Monaten wieder ein. Auch kann ein Tumor, eine temporale Arteriitis oder ein Hirnschlag die Ursache für die Lähmung sein.
Was ist Schielen überhaupt?
Mit der Bezeichnung „Schielen" werden alle Arten von Achsenfehlern mit verschiedenen Ursachen umfasst. Die Augen drehen sich nach innen oder nach aussen ab, ohne dass eine Lähmung oder andere Ursachen, wie z.B. ein Trauma, vorliegen. Im allgemeinen tritt das ...lesen Sie weiter
Mit der Bezeichnung „Schielen" werden alle Arten von Achsenfehlern mit verschiedenen Ursachen umfasst. Die Augen drehen sich nach innen oder nach aussen ab, ohne dass eine Lähmung oder andere Ursachen, wie z.B. ein Trauma, vorliegen. Im allgemeinen tritt das Schielen während der Kindheit auf und kann zu einem trägen Auge oder zur Amblyopie (Schwachsichtigkeit) führen. Während der ersten Jahre der Entwicklung des Sehsystems (ab der Geburt bis zum 8. bzw. 9. Lebensjahr) können nämlich alle Faktoren, die beim betroffenen Auge kein klares Bild zulassen, zu einer Unterentwicklung des Sehvermögens auf diesem Auge und zu einem bleibenden Sehverlust führen (Amblyopie). Es gibt viele Gründe für das Schielen. Manchmal hängt es damit zusammen, dass eine optische Korrektur benötigt wird, oder es steht mit einem infantilen Grünstar oder mit einer beschädigten Hornhaut in Verbindung. Schielen kann aber auch aufgrund einer falschen Ausrichtung der Augenachsen hervorgerufen werden. Wenn der Verdacht besteht, dass solche Augenprobleme vorliegen, sollte, egal wie alt die Person ist, der Augenarzt zur Abklärung hingezogen werden. Es gibt mehrere Schielarten, von welchen einige konstant sind, andere sich aber ständig verändern. Manche Abweichungen der Augenachsen können sich einstellen, wenn das Auge müde ist, beim Tagträumen oder während des Sprechens.
Das Schielen erzeugt im Normalfall kein „doppeltes" Sehen. Bei kleinen Kindern verhindert ein mechanisches System das Sehen von doppelten Umrissen. Wenn ein Auge nämlich in eine falsche Richtung abdreht, so wird das zentrale Sehen aufgehoben (visuelle Aufhebung). In einigen Fällen kann man sich auch eine Kopfhaltung aneignen, damit Bilder nicht doppelt gesehen werden. Einige geläufige Schielarten sind:
Das Schielen erzeugt im Normalfall kein „doppeltes" Sehen. Bei kleinen Kindern verhindert ein mechanisches System das Sehen von doppelten Umrissen. Wenn ein Auge nämlich in eine falsche Richtung abdreht, so wird das zentrale Sehen aufgehoben (visuelle Aufhebung). In einigen Fällen kann man sich auch eine Kopfhaltung aneignen, damit Bilder nicht doppelt gesehen werden. Einige geläufige Schielarten sind:
- Esotropie oder konvergentes Schielen - Bei diesem Schielen drehen sich die Augen gegen die Nase hin ab. Dies kann bei ganz kleinen Kindern auftreten (schon ab weniger als 1 Monat), es kann aber auch später noch einsetzen. Es kommt vor, dass eine Weitsichtigkeit konvergentes Schielen, vor allem bei der Lektüre, hervorrufen kann. In diesem Fall kann das Tragen einer Korrekturbrille, vielleicht sogar einer Zweistärkenbrille Abhilfe leisten. Die Kontrollen in bezug auf eine Amblyopie (schwaches oder träges Auge) müssen regelmässig durchgeführt werden, damit eine Behandlung rechtzeitig eingesetzt werden kann (Abdecken des Auges). Manchmal kann die Chirurgie als therapeutische Alternative die Augenachsen wieder richtigstellen.
- Exotropie oder divergentes Schielen - Dieses Schielen tritt bei Kindern auf und kann sich zu Beginn bei Müdigkeit oder beim Tagträumen zeigen. Dieses Schielen, welches beim Sehen in die Ferne und in die Nähe aufkommt, kann sich zunächst verstärken, kann dann aber konstant werden. Wenn dieses Augenproblem nicht behandelt wird, so kann es sich bis ins Erwachsenenalter hineinziehen und es kann zu einer Verschiebung des Auges kommen, ohne dass man es merkt. Es ist aber wichtig, dass bei Kindern zuerst alle optischen Fehler oder eine Amblyopie behandelt werden, bevor man eine Richtigstellung der Augenachsen vornimmt.
- Das Syndrom von Duane - Es handelt sich um ein ziemlich oft auftretendes Schielen, welches sich schon ab der Geburt einstellt. Im allgemeinen kann sich bei dieser Art von Schielen ein Auge nicht ganz zur Nase hin abdrehen, so dass es beim Schauen in bestimmte Richtungen zu „doppeltem" Sehen kommt. Die Kinder, die an diesem Augenproblem leiden, nehmen oft eine Kopfhaltung in entgegengesetzter Richtung zum betroffenen Auge hin ein. Auf diese Weise kommt es zu keinen doppelten Bildern, auch wenn sich das Auge zur Nase hin abdreht.
- Ungenügende Konvergenz - Es handelt sich um ein Problem, das vor allem bei der Lektüre auftritt. Bei diesem Schielen hat man Mühe, nahe Gegenstände zu erfassen. Erfasst man einen Gegenstand aus immer näherer Entfernung, teilen sich die Augen ab einem gewissen Punkt. Die Linien scheinen sich zu vermischen, und die Lektüre muss für einen Augenblick unterbrochen werden. Dieser Zustand, welcher die Augen sehr ermüden kann, kann bei neurologischen Problemen, wie z.B. bei der Parkinsonkrankheit, vorkommen. Zur Behandlung dieses Schielens gehören das Brillentragen, das Weiterweghalten der Lektüre und das Durchführen spezieller Augenübungen. Auch kann anhand der Orthoptik und anhand eines visuellen Trainings (die Konvergenz kann relativ leicht trainiert werden) Abhilfe geleistet werden.
Juckreiz und brennende Augen
Juckreiz und Brennen in den Augen sind sehr häufige Symptome. Das Auge ist empfindlich auf Allergien und Reizungen, da seine feuchte Oberfläche in Kontakt mit der Luft und deren Verschmutzung kommt. Weiter bietet die feuchte Oberfläche ein äusserst günstiges Milieu f...lesen Sie weiter
Juckreiz und Brennen in den Augen sind sehr häufige Symptome. Das Auge ist empfindlich auf Allergien und Reizungen, da seine feuchte Oberfläche in Kontakt mit der Luft und deren Verschmutzung kommt. Weiter bietet die feuchte Oberfläche ein äusserst günstiges Milieu für Bakterien, die das Auge stark reizen können. Einige Bakterien können Juckreiz, Brennen, Schmerzen und ein Kratzgefühl verursachen. Dieselben Symptome können aber auch gemäss aufgeführter Liste aufgrund anderer Ursachen auftreten.
Bei einigen Personen funktionieren diese Drüsen jedoch nicht richtig. Die ölige Flüssigkeit kann sich dadurch derart verdicken, dass sie nicht aus den Drüsen heraustreten vermag, was zu Reizungen führen und ein Chalazion hervorrufen kann. (Die Personen, die zu Akne Rosacea neigen, tendieren eher zu einer gestörten Funktion der Liderdrüsen.) Die Behandlung dieses Augenleidens besteht vor allem im Reinigen der Liderränder. Es gibt spezielle Mittel im Handel, um diese Stellen besonders gründlich zu behandeln. Die Aerzte empfehlen die Anwendung von verdünnten Kindershampoos. Augentropfen können das Kratzgefühl lindern. Auch können antibiotische Salben angewendet werden.
Die Augen können allergisch sein auf gewisse Schminkprodukte, die nahe der Augen oder auf den Lidern aufgetragen werden. Jeder Produktewechsel mit darauffolgender Allergieerscheinung kann auf eine Allergie auf diese Produkte hindeuten. Auch gewisse Medikamente können Allergien, die sich anhand von Schwellungen und Rötungen der Haut und der Lider manifestieren, hervorrufen. So können z.B. gewisse antibiotische Augentropfen und Tropfen zur Behandlung eines Grünstars Ursache für Allergien sein. Bei manchen jungen Leuten kann es zu einer „Frühlings"-Bindehautentzündung kommen. Diese Bindehautentzündung ist sehr jahreszeitbedingt und zeigt sich anhand von grossen Körnern unter den Lidern, die zu ernsthaften Symptomen führen können: Juckreiz, angeschwollene Lider, Schleimablagerungen. Ein ähnliches Syndrom kann vom Linsentragen herrühren. (Siehe Die Kontaktlinsen.)
Bei diesem Fleck handelt es sich um eine sterile Beschädigung an der Oberfläche der von der Infektion nicht infizierten Hornhaut, die das Auge reizen kann. Die Linderung der Phlyktäne besteht in der Behandlung der Blepharitis. Auch müssen für die Hornhaut die nötigen Bedingungen geschaffen werden, damit sie sich gut vernarben kann. Steroide Medikamente wirken heilend. Zur Vorbeugung einer hypersensiblen Reaktion gehört das gründliche Reinigen der Liderränder.
Blepharitis
Bei der Blepharitis handelt es sich um eine Infektion der Liderränder. Es können beide Augen davon betroffen sein. Dieses Augenleiden ist ein häufiger Grund für die Schuppenbildung in den Wimpern, für tränende Augen, Kratzgefühle, Juckreiz, Rötungen, Brennen und ein vorübergehendes undeutliches Sehen. Zu einer Blepharitis kann es kommen, wenn sich Bakterien auf den Liderrändern vermehren. Die Liderränder bieten anhand ihrer nassen Oberfläche ein geeignetes Milieu für Bakterien, die Gifte entwickeln, die die Augen reizen, so dass es zu einer Infektion in den Liderdrüsen kommen kann. Auf den Liderrändern befinden sich ungefähr 30 Drüsen, die eine ölige Flüssigkeit produzieren.Bei einigen Personen funktionieren diese Drüsen jedoch nicht richtig. Die ölige Flüssigkeit kann sich dadurch derart verdicken, dass sie nicht aus den Drüsen heraustreten vermag, was zu Reizungen führen und ein Chalazion hervorrufen kann. (Die Personen, die zu Akne Rosacea neigen, tendieren eher zu einer gestörten Funktion der Liderdrüsen.) Die Behandlung dieses Augenleidens besteht vor allem im Reinigen der Liderränder. Es gibt spezielle Mittel im Handel, um diese Stellen besonders gründlich zu behandeln. Die Aerzte empfehlen die Anwendung von verdünnten Kindershampoos. Augentropfen können das Kratzgefühl lindern. Auch können antibiotische Salben angewendet werden.
Augenallergie
Die Augen sind oft von Allergien betroffen. Das kommt daher, dass das Auge im ständigen Kontakt mit der Luft und deren Verschmutzung ist. Symptome für eine Augenallergie sind: Juckreiz, Rötungen, geschwollene oder vor allem morgens verklebte Lider und Schleimablagerungen. Allergien können in Verbindung mit Heuschnupfen und mit dessen nasalem Blutandrang stehen. Antihistamine und kalte Kompressen können lindern. Auch gewisse Tropfen können helfen, doch muss beachtet werden, dass die Tropfen, die gegen den nasalen Blutandrang eingesetzt werden, nur das Auge weissen, nicht aber heilend wirken.Die Augen können allergisch sein auf gewisse Schminkprodukte, die nahe der Augen oder auf den Lidern aufgetragen werden. Jeder Produktewechsel mit darauffolgender Allergieerscheinung kann auf eine Allergie auf diese Produkte hindeuten. Auch gewisse Medikamente können Allergien, die sich anhand von Schwellungen und Rötungen der Haut und der Lider manifestieren, hervorrufen. So können z.B. gewisse antibiotische Augentropfen und Tropfen zur Behandlung eines Grünstars Ursache für Allergien sein. Bei manchen jungen Leuten kann es zu einer „Frühlings"-Bindehautentzündung kommen. Diese Bindehautentzündung ist sehr jahreszeitbedingt und zeigt sich anhand von grossen Körnern unter den Lidern, die zu ernsthaften Symptomen führen können: Juckreiz, angeschwollene Lider, Schleimablagerungen. Ein ähnliches Syndrom kann vom Linsentragen herrühren. (Siehe Die Kontaktlinsen.)
Phlyktäne
Bei der Phlyktäne handelt es sich um ein Hornhautproblem, das mit der Blepharitis in Verbindung steht. Die Bakterien nämlich, die sich auf den Liderrändern befinden (Blepharitis), erzeugen Gifte, die in die Tränen geraten und so das Auge reizen. Es kann dadurch zu einer hypersensiblen oder allergischen Reaktion auf der Hornhaut oder auf der Bindehaut kommen. Die Symptome dieses Augenleidens sind: Rötungen, Juckreiz, Brennen, tränende Augen und das Gefühl, man habe einen Fremdkörper im Auge, vor allem beim Blinzeln. Manchmal erscheint ein weisser Punkt am Rande der Hornhaut.Bei diesem Fleck handelt es sich um eine sterile Beschädigung an der Oberfläche der von der Infektion nicht infizierten Hornhaut, die das Auge reizen kann. Die Linderung der Phlyktäne besteht in der Behandlung der Blepharitis. Auch müssen für die Hornhaut die nötigen Bedingungen geschaffen werden, damit sie sich gut vernarben kann. Steroide Medikamente wirken heilend. Zur Vorbeugung einer hypersensiblen Reaktion gehört das gründliche Reinigen der Liderränder.
Schmerzendes Auge
Der Schmerz kann sich an verschiedenen Orten im Auge manifestieren, so z.B. in der Augenhöhle oder um die Augenhöhle herum. Beinahe alle Faktoren, die zu einem Unbehagen der Augen führen, führen in akuten Fällen zu Schmerzen. Auf dieser Seite werden vier Augenleiden ...lesen Sie weiter
Der Schmerz kann sich an verschiedenen Orten im Auge manifestieren, so z.B. in der Augenhöhle oder um die Augenhöhle herum. Beinahe alle Faktoren, die zu einem Unbehagen der Augen führen, führen in akuten Fällen zu Schmerzen. Auf dieser Seite werden vier Augenleiden behandelt, die aufgrund pathologischer Bedingungen Schmerzen verursachen.
Unter dem Begriff „Iritis" versteht man verschiedene Entzündungskrankheiten, wie z.B. die Entzündung der Iris, des Wimpernkörpers und der Chorioidea (Aderhaut des Auges). Bei der akuten Iritis sind die Strukturen der Vorderseite des Auges entzündet. (Diese Entzündung ist der Arthritis ähnlich, wobei es sich bei der Arthritis um eine Entzündung des Gelenks handelt.) Die Entzündung der Iris und des Wimpernkörpers zeigt folgende Symptome auf: schmerzendes oder gerötetes Auge, Lichtüberempfindlichkeit, Schwierigkeiten bei der Naheinstellung, ein undeutliches Sehen und „mouches volantes". Diese Symptome tauchen auf, da alle Bedingungen, die die Muskeln der Iris und des Wimpernkörpers (Muskeln, die die Pupille unter Kontrolle halten und die Akkomodation bei der Erfassung eines Bildes ausführen), beanspruchen, Schmerzen erzeugen. Es kann eines, aber auch beide Augen davon betroffen sein.
Ein typisches Symptom für die Iritis ist die Photosensibilität, so dass es, wenn das gesunde Auge beleuchtet wird, zu einer Photosensibilität und zu Schmerzen auf dem von der Iritis betroffenen Auge kommen kann. Ebenfalls typisch ist eine Rötung, die sich normalerweise in Form eines Rings um die Hornhaut herum zieht. Die Augenärzte können eine Iritis relativ leicht diagnostizieren, da sich die Zellen, die für die Entzündung verantwortlich sind, in der Flüssigkeit der vorderen Strukturen des Auges befinden. Zur Linderung dieses Augenleidens wird das Auge mit Steroiden behandelt. Es ist wichtig, die Tropfen vor Gebrauch gut zu schütteln. Ebenfalls ist zu beachten, dass die Behandlung nicht unterbrochen wird, auch wenn die Symptome nicht mehr sichtbar sind. Das Augenleiden kann sonst noch stärker wiederkehren. Eine regelmässige Kontrolle beim Augenarzt ist notwendig.
Die Iritis kann mit ernsthaften medizinischen Ursachen in Verbindung stehen. Im Falle einer wiederkehrenden Iritis, vor allem bei der akuten Iritis auf beiden Augen, muss eine ärztliche Gesamtuntersuchung durchgeführt werden. Krankheiten wie eine Sarkomatose, eine Arthritis, Syphilis, Herpes oder Toxmoplasmose können nämlich die Ursache sein.
Ein Geschwür auf der Hornhaut ist eine ernstzunehmende Angelegenheit, da das Sehvermögen beeinträchtigt werden kann. Einige Bakterien sind sehr aggressiv, denn sie können die Hornhaut durchbohren und so eine Infektion im Innern des Auges oder am ganzen Auge (Endophtalmie: Einsinken des Augapfels in die Augenhöhle) hervorrufen. Zur Behandlung kann eine bakterielle Kultur angelegt und antibakterielle Tropfen unter häufiger Anwendung eingesetzt werden. Das Auge muss täglich untersucht werden, um sicher zu sein, dass die Behandlung erfolgreich ist. Während der Behandlungsdauer dürfen keine Kontaktlinsen getragen werden.
Es kommt zu stechenden Schmerzen, der weisse Teil des Auges wird rot, schwillt an und bildet Knollen, die bei der Berührung schmerzen.
Die Skleritis kann mit einer Iritis und in einigen Fällen auch mit einer Anschwellung unter der Hornhaut, die einen Sehverlust zur Folge hat, einhergehen. Die Behandlung wird mit oraler Medikamenteneinnahme und mit Augentropfen durchgeführt. Wichtig ist jedoch, dass die Basiskrankheit behandelt wird
Unter dem Begriff „Iritis" versteht man verschiedene Entzündungskrankheiten, wie z.B. die Entzündung der Iris, des Wimpernkörpers und der Chorioidea (Aderhaut des Auges). Bei der akuten Iritis sind die Strukturen der Vorderseite des Auges entzündet. (Diese Entzündung ist der Arthritis ähnlich, wobei es sich bei der Arthritis um eine Entzündung des Gelenks handelt.) Die Entzündung der Iris und des Wimpernkörpers zeigt folgende Symptome auf: schmerzendes oder gerötetes Auge, Lichtüberempfindlichkeit, Schwierigkeiten bei der Naheinstellung, ein undeutliches Sehen und „mouches volantes". Diese Symptome tauchen auf, da alle Bedingungen, die die Muskeln der Iris und des Wimpernkörpers (Muskeln, die die Pupille unter Kontrolle halten und die Akkomodation bei der Erfassung eines Bildes ausführen), beanspruchen, Schmerzen erzeugen. Es kann eines, aber auch beide Augen davon betroffen sein.
Ein typisches Symptom für die Iritis ist die Photosensibilität, so dass es, wenn das gesunde Auge beleuchtet wird, zu einer Photosensibilität und zu Schmerzen auf dem von der Iritis betroffenen Auge kommen kann. Ebenfalls typisch ist eine Rötung, die sich normalerweise in Form eines Rings um die Hornhaut herum zieht. Die Augenärzte können eine Iritis relativ leicht diagnostizieren, da sich die Zellen, die für die Entzündung verantwortlich sind, in der Flüssigkeit der vorderen Strukturen des Auges befinden. Zur Linderung dieses Augenleidens wird das Auge mit Steroiden behandelt. Es ist wichtig, die Tropfen vor Gebrauch gut zu schütteln. Ebenfalls ist zu beachten, dass die Behandlung nicht unterbrochen wird, auch wenn die Symptome nicht mehr sichtbar sind. Das Augenleiden kann sonst noch stärker wiederkehren. Eine regelmässige Kontrolle beim Augenarzt ist notwendig.
Die Iritis kann mit ernsthaften medizinischen Ursachen in Verbindung stehen. Im Falle einer wiederkehrenden Iritis, vor allem bei der akuten Iritis auf beiden Augen, muss eine ärztliche Gesamtuntersuchung durchgeführt werden. Krankheiten wie eine Sarkomatose, eine Arthritis, Syphilis, Herpes oder Toxmoplasmose können nämlich die Ursache sein.
Geschwür auf der Hornhaut (Infektion)
Ein Geschwür auf der Hornhaut, das entstehen kann, wenn eine Bakterie in die Hornhaut eindringt und so eine Infektion hervorruft, kann starke Schmerzen verursachen. Bei den Linsen, die ununterbrochen, also auch während des Schlafens getragen werden, treten solche Geschwüre recht häufig auf. Die Symptome sind : Schmerzen, Rötungen, tränende Augen, Eindruck, man habe einen Fremdkörper im Auge, Lichtüberempfindlichkeit und ein undeutliches Sehen. (Wenn Kontaktlinsen getragen werden, kann es zu einer Hyposensibilität kommen, so dass das Geschwür keine Schmerzen, sondern lediglich ein Unbehagen und Rötungen auslöst.)Ein Geschwür auf der Hornhaut ist eine ernstzunehmende Angelegenheit, da das Sehvermögen beeinträchtigt werden kann. Einige Bakterien sind sehr aggressiv, denn sie können die Hornhaut durchbohren und so eine Infektion im Innern des Auges oder am ganzen Auge (Endophtalmie: Einsinken des Augapfels in die Augenhöhle) hervorrufen. Zur Behandlung kann eine bakterielle Kultur angelegt und antibakterielle Tropfen unter häufiger Anwendung eingesetzt werden. Das Auge muss täglich untersucht werden, um sicher zu sein, dass die Behandlung erfolgreich ist. Während der Behandlungsdauer dürfen keine Kontaktlinsen getragen werden.
Akuter Grünstar
Die meisten Grünstare sind Stare " mit offenem Winkel ". Dieser Grünstar-Typ weist als einziges Symptom den progressiven Sehverlust auf. Der akute Grünstar jedoch, bei welchem sich der Winkel aber schliesst, und so der Augeninnendruck akut ansteigt, kommt eher selten vor. Diese Grünstarart führt zu Schmerzen, zu Rötungen, zu tränenden Augen, zur Wahrnehmung von farbigen Lichtsäumen um Lampen herum, zu undeutlichem Sehen, zu Sehverlusten und zu Uebelkeit und Erbrechen. In einigen Fällen können Medikamente zur Linderung verschrieben werden. Ein chirurgischer Lasereingriff kann einem späteren Rückfall vorbeugen. Weitere Informationen finden Sie unter Grünstar.Skleritis
Die Skleritis ist ein ziemlich seltenes Augenleiden. Es handelt sich um eine Entzündung der Augenwand (Sklera). Dieses Leiden ist oft mit ernsthaften medizinischen Problemen verbunden, so etwa mit autoimmunen Problemen oder Gefässkrankheiten (Rheumatismus, Arthritis, Polyarteriitis, Nodosa, Lupus).Es kommt zu stechenden Schmerzen, der weisse Teil des Auges wird rot, schwillt an und bildet Knollen, die bei der Berührung schmerzen.
Die Skleritis kann mit einer Iritis und in einigen Fällen auch mit einer Anschwellung unter der Hornhaut, die einen Sehverlust zur Folge hat, einhergehen. Die Behandlung wird mit oraler Medikamenteneinnahme und mit Augentropfen durchgeführt. Wichtig ist jedoch, dass die Basiskrankheit behandelt wird
Herabsinken des Oberlids (Ptosis)
Mehrere Ursachen können zu einem herabsinkenden Oberlid führen. Manche Menschen werden mit dieser Eigenart geboren und leben ohne Probleme damit. Ist dieser Zustand angeboren, tritt die Ptosis auf beiden Augen in gleicher Weise auf. Personen jedoch, bei denen sich ...lesen Sie weiter
Mehrere Ursachen können zu einem herabsinkenden Oberlid führen. Manche Menschen werden mit dieser Eigenart geboren und leben ohne Probleme damit. Ist dieser Zustand angeboren, tritt die Ptosis auf beiden Augen in gleicher Weise auf. Personen jedoch, bei denen sich dieses Phänomen nur auf einem Auge zeigt, können Probleme haben, das betroffene Auge offen zu halten. Auch kann die Ptosis zu einer Einschränkung des oberen Sehfelds führen.
Die Ursachen für eine Ptosis können sein:
Die Ursachen für eine Ptosis können sein:
- Altersbedingte Veränderungen - Bei einigen Personen verliert der Muskel, der die Lider anhebt, mit zunehmendem Alter an Spannkraft, so dass das Lid herabsinkt.
- Trauma - Ein Schlag auf das Auge kann den Muskel, der das Lid obenhält, beschädigen.
- Augenchirurgie - Aus unbekannten Gründen entwickeln einige Leute nach einem chirurgischen Eingriff, wie z.B. nach einer Graustaroperation, eine Ptosis.
- Myasthenie Gravis - Dieses Leiden führt dazu, dass die Lider in gewissen Momenten in ganz normaler Position, kurz darauf jedoch eine vorübergehende, starke Ptosis aufweisen. Es handelt sich um eine Ermüdungserscheinung des Muskels oder aber um eine Muskelschwäche.
- Nervenlähmung - Einer der Nerven, der die Bewegung der Augen kontrolliert, kontrolliert auch den Hebungsmuskel der Lider. Wenn nun das befallene Lid angehoben wird, sieht man „doppelt". Dieser Zustand wird in der Sektion Lähmung der Augenmuskeln behandelt. Ein weiteres Augenleiden wird Hornersyndrom genannt; es handelt sich um einen Zustand, wo die Pupille infolge einer Nervenlähmung auf beiden Seiten nicht denselben Durchmesser aufweist. Bei solchen Nervenlähmungen sollte der Augenarzt aufgesucht werden.
- Ptosis der Augenbrauen - Diese Erscheinung kommt häufig bei Männern vor. Die oberen Lider weisen ein Uebermass an Haut auf, welches sich in Falten legt und sich über die Ränder der oberen Lider stülpt, was sich störend auf das Sehen auswirken kann. Diese Ptosis kann chirurgisch korrigiert werden.
- Bei manchen Personen entsteht ein Uebermass an Haut der oberen Lider, so dass sich ein Fettsack bildet, der sich über die Ränder der Lider stülpt. Diese Ptosis kann chirurgisch korrigiert werden.
Über gerötetes Auge
Es gibt viele Gründe für gerötete Augen. Beinahe jegliches Unbehagen der Augen zeigt sich anhand von Rötungen, die auf dem „Weissen des Auges" erscheinenà. Die Rötung kann durch verstopfte Blutgefässe oder durch eine Blutung an der Augenoberfl&...lesen Sie weiter
Es gibt viele Gründe für gerötete Augen. Beinahe jegliches Unbehagen der Augen zeigt sich anhand von Rötungen, die auf dem „Weissen des Auges" erscheinenà. Die Rötung kann durch verstopfte Blutgefässe oder durch eine Blutung an der Augenoberfläche hervorgerufen werden. Die Lokalisierung und das Erscheinungsbild der Rötung sowie die damit in Verbindung stehenden Symptome sind wichtige Faktoren, um eine Diagnose zu stellen.
Es werden hier einige Ursachen aufgezeigt, die zu einem geröteten Auge führen können. Diese Ursachen sind nirgends anderswo vermerkt, werden also nur auf dieser Seite behandelt. Die aufgeführten Symptome und Diagnosen können aber auch in Verbindung mit Angaben stehen, die sich auf anderen Seiten befinden.
Die bakterielle Bindehautentzündung kommt häufig bei Kindern vor. Die Augen sind gerötet, die Lider geschwollen, auch kann es zu Schleimablagerungen kommen. Die bakteriellen Bindehautentzündungen werden durch direkten Kontakt übertragen. Zur Behandlung werden antibiotische Tropfen, Salben oder Pillen eingesetzt. Eine Kultur kann angesetzt werden, um die Bakterie zu bestimmen, die die Infektion auslöst. Auf diese Weise kann das richtige Antibiotikum verabreicht werden.
Blutung unter der Bindehaut Eine Blutung unter der Bindehaut kann ganz plötzlich auftreten und zeigt sich anhand eines roten, gut begrenzten Flecks an der Augenoberfläche. Zu einem solchen Fleck, der weder Schmerzen bereitet noch das Sehvermögen beeinträchtigt, kann es kommen, wenn ein kleines Blutgefäss in die Bindehaut blutet. Eine solche Blutung kann ganz spontan durch ein Trauma, beim Husten oder beim Nasenreinigen ausgelöst werden. Auch ein zu hoher Blutdruck kann der Grund sein. Die Rötung vergeht im allgemeinen nach einer Woche wieder von selbst.
Es werden hier einige Ursachen aufgezeigt, die zu einem geröteten Auge führen können. Diese Ursachen sind nirgends anderswo vermerkt, werden also nur auf dieser Seite behandelt. Die aufgeführten Symptome und Diagnosen können aber auch in Verbindung mit Angaben stehen, die sich auf anderen Seiten befinden.
Bindehautentzündung
Die Bindehautentzündung, auch „rosa Auge" genannt, ist eine Infektion jener Gewebeschicht, die sich über der Sklera befindet, und die sich unter die Lider hinzieht. Die Infektion dieser Schicht, der Bindehaut nämlich, wird entweder durch einen Virus oder durch Bakterien verursacht. Die durch einen Virus verursachte Bindehautentzündung trifft oft bei Erwachsenen auf und ist sehr ansteckend, und zwar auch über indirekte Kontakte; so kann diese Bindehautentzündung schon durch eine einfache Erkältung hervorgerufen werden. Die Augen werden rot und jucken, es kann zu tränenden Augen, zu Schleimablagerungen oder zu geschwollenen Augenlidern kommen. Beide Augen können davon betroffen sein. Da es kein Mittel gegen den Virus gibt, besteht die Behandlung vor allem darin, die Symptome zu bekämpfen. Vor allem ist es wichtig, dass man sich stets die Hände wäscht, wenn man mit dem Auge in Berührung gekommen ist. Die Behandlung dauert im allgemeinen zwei Wochen.Die bakterielle Bindehautentzündung kommt häufig bei Kindern vor. Die Augen sind gerötet, die Lider geschwollen, auch kann es zu Schleimablagerungen kommen. Die bakteriellen Bindehautentzündungen werden durch direkten Kontakt übertragen. Zur Behandlung werden antibiotische Tropfen, Salben oder Pillen eingesetzt. Eine Kultur kann angesetzt werden, um die Bakterie zu bestimmen, die die Infektion auslöst. Auf diese Weise kann das richtige Antibiotikum verabreicht werden.
Blutung unter der Bindehaut Eine Blutung unter der Bindehaut kann ganz plötzlich auftreten und zeigt sich anhand eines roten, gut begrenzten Flecks an der Augenoberfläche. Zu einem solchen Fleck, der weder Schmerzen bereitet noch das Sehvermögen beeinträchtigt, kann es kommen, wenn ein kleines Blutgefäss in die Bindehaut blutet. Eine solche Blutung kann ganz spontan durch ein Trauma, beim Husten oder beim Nasenreinigen ausgelöst werden. Auch ein zu hoher Blutdruck kann der Grund sein. Die Rötung vergeht im allgemeinen nach einer Woche wieder von selbst.
Episkleritis
Die Episkleritis ist eine Entzündung der faserigen Schicht, die sich über der Sklera befindet. (Weisse Schicht des Auges.) Aufgrund dieser Entzündung kommt es zu einer blutunterlaufenen Gefässzone auf der Augenoberfläche. Gleichzeitig kann es zu einer leichten Reizung oder auch zu einer Iritis (Regenbogenhautentzündung) kommen. Die Episkleritis, die beide Augen befallen kann, kann von selber wieder weggehen, kann aber auch wiederkehren. Oft steht die Episkleritis mit Gicht in Verbindung.Pterygium
Beim Pterygium handelt es sich um eine nicht krebsartige Vermehrung der Bindehaut auf der Hornhaut, die von jeder Seite des Auges aus von einem " pingueculae ", einer Verdickung der elastischen Fasern der Bindehaut, ausgeht. Das Pterygium hat einen " Kopf " und kann nach und nach die Hornhaut überdecken und so in ihr Zentrum hineinwachsen. Wenn der Körper des Pterygium, der rot erscheint und rote Blutgefässe enthält, immer mehr in Richtung Pupille wächst, dann ist ein chirurgischer Eingriff nötig, um einem Sehverlust vorzubeugen. Nach der Entfernung kann das Pterygium jedoch wiederkehren. (Eventuelle Rötungen können anhand von Augentropfen unter Kontrolle gehalten werden.) Es scheint, dass das Pterygium häufiger bei Personen aus den südlichen Breitengraden und bei Personen, die einen Beruf im Freien ausüben, vorkommt.Was Sie an Wissen braucht über Farbsehen..
Für das einwandfreie Farbenunterscheidungsvermögen sind die so genannten Zapfen (bestimmte Sinneszellen) der Netzhaut verantwortlich. Lichtstrahlen einer Wellenlänge zwischen etwa 760nm (rot) und 380nm (blau) können von den Zapfen als Sinneseindruck wahrg...lesen Sie weiter
Für das einwandfreie Farbenunterscheidungsvermögen sind die so genannten Zapfen (bestimmte Sinneszellen) der Netzhaut verantwortlich. Lichtstrahlen einer Wellenlänge zwischen etwa 760nm (rot) und 380nm (blau) können von den Zapfen als Sinneseindruck wahrgenommen werden. In den Zapfen sind drei verschiedene Sehsubstanzen vorhanden, die je nach Wellenlänge des einfallenden Lichts in unterschiedlicher Weise gereizt werden und zu verschiedenen Farbempfindungen im Gehirn führen. Durch Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau entstehen im Gehirn sämtliche Farbtöne des Spektrums. Es gibt verschiedene Arten und Ausmaße von Farbsinnstörungen. Man unterscheidet Farbenschwachsichtigkeit und Farbenblindheit für verschiedene Farben.
Von Rushton (1972) wird ein Modell der Farbwahrnehmung vorgeschlagen, das auf den Reaktionen der Rezeptortypen basiert. Dieses Modell erklärt Farbadaptation damit, dass die Pigmente der Rezeptoren bleichen, d.h. in einen anderen chemischen Zustand zerfallen. Dabei spielen drei Annahmen eine Rolle:
Vergleichende Sequenzstudien stützen die Hypothese, dass die Vorfahren der höheren Primaten, wie die meisten Säugetiere, nur zwei Farben unterscheiden konnten. Molekulare Stammbaumanalysen zeigen, daß das Grün-Opsin am nächsten mit dem Rot-Opsin verwandt ist und durch Genduplikation aus diesem hervorging. Das erkärt die chromosomale Kopplung der beiden Formen. Die molekulare Analyse einer großen Zahl von aberranten Rot/Grün-Opsinen zeigte sowohl eine hohe Frequenz von hybriden Genen, als auch von Duplikationen und Deletionen innerhalb der Region. Im Detail führen diese chromosomalen Mutationen entweder zum vollständigen Verlust eines der beiden Gene oder zu Chimären. Diese Befunde deuten auf intragenische Rekombination durch ungleiches Crossing over hin, was sich aus der hohen Sequenzähnlichkeit der beiden Opsine auf der Nucleotidebene erklären lässt. Es ist anzunehmen, daß auch die nicht transkribierten flankierenden Sequenzen der beiden Gene hohe Sequenzähnlichkeiten aufweisen und damit auch den hohen Anteil intergenischer Rekombinanten erklären, die zur Duplikation bzw. Deletion von Genkopien führen. Damit stellen die menschlichen Sehpigmente einen Modellfall für die Evolution von Genfamilien und Proteinen mit neuen Eigenschaften dar.
Von Rushton (1972) wird ein Modell der Farbwahrnehmung vorgeschlagen, das auf den Reaktionen der Rezeptortypen basiert. Dieses Modell erklärt Farbadaptation damit, dass die Pigmente der Rezeptoren bleichen, d.h. in einen anderen chemischen Zustand zerfallen. Dabei spielen drei Annahmen eine Rolle:
- Bleichung der Rezeptoren proportional zur Anzahl absorbierter Photonen,
- Wiederherstellung gebleichter Moleküle proportional zum Anteil des gebleichten Pigments und
- Unabhängigkeit der beiden gerade genannten Prozesse.
Vergleichende Sequenzstudien stützen die Hypothese, dass die Vorfahren der höheren Primaten, wie die meisten Säugetiere, nur zwei Farben unterscheiden konnten. Molekulare Stammbaumanalysen zeigen, daß das Grün-Opsin am nächsten mit dem Rot-Opsin verwandt ist und durch Genduplikation aus diesem hervorging. Das erkärt die chromosomale Kopplung der beiden Formen. Die molekulare Analyse einer großen Zahl von aberranten Rot/Grün-Opsinen zeigte sowohl eine hohe Frequenz von hybriden Genen, als auch von Duplikationen und Deletionen innerhalb der Region. Im Detail führen diese chromosomalen Mutationen entweder zum vollständigen Verlust eines der beiden Gene oder zu Chimären. Diese Befunde deuten auf intragenische Rekombination durch ungleiches Crossing over hin, was sich aus der hohen Sequenzähnlichkeit der beiden Opsine auf der Nucleotidebene erklären lässt. Es ist anzunehmen, daß auch die nicht transkribierten flankierenden Sequenzen der beiden Gene hohe Sequenzähnlichkeiten aufweisen und damit auch den hohen Anteil intergenischer Rekombinanten erklären, die zur Duplikation bzw. Deletion von Genkopien führen. Damit stellen die menschlichen Sehpigmente einen Modellfall für die Evolution von Genfamilien und Proteinen mit neuen Eigenschaften dar.
Krankhaft anormales Sehen
Verschiedene Ursachen können zu einem Verlust des peripheren Sehens führen. Die hier aufgeführten Beispiele behandeln den Grünstar, den Hirnschlag, den Sehnerv-Anfall (neuropathische optische Ischämie) und den Tumor an der Hypophyse. Der Grünstar Der Grün...lesen Sie weiter
Verschiedene Ursachen können zu einem Verlust des peripheren Sehens führen. Die hier aufgeführten Beispiele behandeln den Grünstar, den Hirnschlag, den Sehnerv-Anfall (neuropathische optische Ischämie) und den Tumor an der Hypophyse.
Der Grünstar
Der Grünstar befällt nach und nach das periphere Sehen. Wenn beide Augen davon betroffen sind, entwickelt sich jedes Auge unabhängig vom anderen. Das Sehfeld wird meistens als erstes befallen. Ausgehend von einem blinden Punkt zieht sich die blinde Bande in Form eines Bogens in Richtung Nase hin. Die horizontale Linie scheint von der blinden Zone nicht berührt zu werden, so dass das zentrale Sehfeld meistens nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.Hirnschlag
Ein Hirnschlag, der Teile des Sehzentrums im Gehirn befällt, kann zu einem Verlust des peripheren Sehens führen. Der Sehverlust findet auf beiden Augen an derselben Stelle statt, da sich das Gehirn um den Teil kümmert, der dem Sehfeld gegenüberliegt. Die vertikale Linie sowie der zentrale Teil des Sehfelds sind meistens davon nicht betroffen. Der Verlustgrad kann von einem Auge zum anderen variieren.Sehnerv-Anfall
Bei einer neuropathischen optischen Ischämie wird der Sehnerv plötzlich nicht mehr mit Blut versorgt. Der Sehverlust betrifft im allgemeinen das ganze horizontale Sehfeld, entweder im oberen oder im unteren Teil. In einigen Fällen gleicht dieser Sehverlust jenem, der durch den Grünstar hervorgerufen wird.Tumor an der Hypophyse
Die Hypophyse befindt sich dort, wo die Sehnerven beider Augen aufeinandertreffen, und wo sich die optischen Fasern kreuzen (optisches Chiasma). Ein Tumor an dieser Stelle verursacht einen Verlust des Sehfelds auf beiden Augen.Aufspüren des Sehen bei Kindern
Auch aufmerksame Eltern sind keine Spezialisten. Sie können jedoch mit einfachen Mitteln, etwas Spührsinn und Beobachtungen gewisse Sehprobleme bei ihrem Kind aufspühren. Um etwa eine unilaterale Amblyopie aufzuspüren genügt der Mutter ein einfacher Test. Mit Hilfe e...lesen Sie weiter
Auch aufmerksame Eltern sind keine Spezialisten. Sie können jedoch mit einfachen Mitteln, etwas Spührsinn und Beobachtungen gewisse Sehprobleme bei ihrem Kind aufspühren. Um etwa eine unilaterale Amblyopie aufzuspüren genügt der Mutter ein einfacher Test. Mit Hilfe einer Augenbinde deckt sie abwechslungsweise die Augen ihres Babys währen 5 bis 10 Minuten ab. Dieser Test sollte natürlich mehrmals wiederholt werden. Es ist bedeutungslos wenn dann das Kind systematisch die linke oder rechte Augenbinde zu entfernen versucht. Man sollte dann den Versuch wenige Wochen später wiederhohlen. Verträgt das Kind die Augenbinde auf der einen Seite indem es weiter spielt, und beginnt es zu schreien oder versucht die Augenbinde am anderen Auge zu entfernen ist dies ein Zeichen, dass bei zugedecktem "guten" Auge, es praktisch Blind ist. Mit einiger Sicherheit heisst das, dass das Kind eine unilaterale Amblyopie hat. Ein Spezialist sollte innert nützlicher Frist aufgesucht werden. Wir erinnern daran, dass eine in den ersten Monaten aufgespürte Amblyopie heilbar ist. Im Alter von zwei oder drei Jahren jedoch, wird eine Heilung schon schwieriger. In allen Fällen jedoch sollte eine komplette Augenuntersuchung vor dem dritten, und später zwischen dem dritten und sechsten Altersjahr, vor dem Beginn des Lesen lernens, erfolgen.
Das Kind schreibt mit der Nase über den Heften, neigt den Kopf zur Seite beim Lesen, sitzt nahe am Fernseher, reibt sich die Augen, runzelt die Wimpern oder kneifft die Augenlider um in die Weite zu sehen, hat Kopfweh, zwinkert mit den Augen oder klagt, bei schwachen Schulresultaten, dass es in der Schule schlecht auf die Wandtafel sieht. Nur eine Einzige der beschriebenen Beobachtungen ist ein Verdacht für ein bestehendes Augenproblem. Wird das Problem frühzeitig erkannt, kann eine Verschlimmerung gebremst, aber in jedem Fall korrigiert, werden.
Alamsignale
In den ersten Lebensmonaten des Babys, sollten die Eltern geweissen Alarmsignalen eine ganz besondere Achtung schenken. Es beginnt mit dem schielen des einen oder der beiden Augen (Augenverschiebung). Nur zeitweises Schielen ist kein Grund zur Besorgnis. Dauerndes Schielen weist jedoch auf einen permanenten Strabismus hin. Achtung !; ab acht Monaten, zählt jeder Tag für die Zukunft der Augen ihres Kindes. Sollten nach einigen Lebensmonaten die Augen ihres Babys nicht den Bewegungen über der Wiege folgen oder dem Licht flüchten ist dies ein Warnsignal. Schenken sie dem Kind aber eine besondere Aufmerksamkeit wenn es sich beginnt sich zu bewegen oder Gegenstände ergreift. Scheint es langsamer, umständlicher oder gleichgültiger zu sein als seine Geschwister waren oder altersgleiche Kinder sind, ist dies noch lange kein Beweis, dass seine Sehfähigkeit die ausschlaggebenden Gründe sein könnten. Eine Kontrolle ist angezeigt. Die Eltern müssen das Kind beobachten, Veränderungen aufschreiben und den Kinderarzt so schnell als möglich informieren. Es scheint dass ihr Kind gut sieht. Haben sie aber schon folgende Feststellungen gemacht :Das Kind schreibt mit der Nase über den Heften, neigt den Kopf zur Seite beim Lesen, sitzt nahe am Fernseher, reibt sich die Augen, runzelt die Wimpern oder kneifft die Augenlider um in die Weite zu sehen, hat Kopfweh, zwinkert mit den Augen oder klagt, bei schwachen Schulresultaten, dass es in der Schule schlecht auf die Wandtafel sieht. Nur eine Einzige der beschriebenen Beobachtungen ist ein Verdacht für ein bestehendes Augenproblem. Wird das Problem frühzeitig erkannt, kann eine Verschlimmerung gebremst, aber in jedem Fall korrigiert, werden.
Die kurzsichtigkeit im Schulalter
In der heutigen Gesellschaft, mit verlängerten Schulzeiten und dem permanenten Gebrauch des Lesens, ist die Kurzsichtigkeit weit verbreitet. Statistiken sprechen von bis zu 40% von Kurzsichtigen. Bei heutigen Kindern, wie auch Erwachsenen, ist das Sehen in die Nähe eine dauernde Belastung. Sie leben nicht in grossen freien Räumen, sondern sehr oft in engen Wohnungen, vor dem Fernsehgerät und vor Allem über den Büchern. Das menschliche Auge ist jedoch für das Sehen in die Weite geschaffen. Wie schon gesat, ist das Sehen in die Nähe anstrengende und verlangt eine Anpassung. Dies löst auf längere Zeit Müdigkeit und Ueberanstrengung aus. Da das Kinderauge sehr plastisch ist, passt es sich an. Das Kind wird kurzsichtig. Diese schwache Kurzsichtigkeit erlaubt es ihm mühelos, scharf, in die Nähe zu sehen und, ohne Einschränkungen, länger zu Lesen. Was das Auge mit dem Sehen in die Nähe gewinnt, verliert es beim Sehen in die Weite. Die Ausübung gewisser Berufe wird dadurch problematisch oder gar unmöglich. Um in die Weite zu sehen benötigt das Kind voraussichtlich eine Brille. Es kann nie genug wiederholt werden, dass die Eltern für das gute Sehen ihrer Kinder verantwortlich sind. Sie müssen ihr Kind beobachten und es nicht scheuen bei Problemen einem Augenspezialisten beiziehen Nur der Spezialist, mit seinen Erfahrungrn, kann ihnen und ihrem Kind in Rat und Tat zur Seite stehen.Besondere Probleme bei Schülern
In der Schule werden die Augen des Kindes ganz besonders strapaziert. Während drei-viertel seiner Studienzeit gebraucht es sein Sehsystem auf kurze Distanze. Es muss sich dauernd anpassen. Aufspührversuche in verschiedenen Ländern ergaben und bestätigen, dass 50 bis 60% Kinder im Vorschulalter Sehprobleme haben welche das Lesenlernen erschweren. Passt sich das Kind dem Sehen in die Nähe nicht an, resultiert, wie bei der Schul-Kurzsichtigkeit, eine eingeschränkte Fernsicht und gestörte Distanzeneinschätzung. Zwischen den Lektionen sollten grössere Entspannungsperioden eingeschaltet werden. Man beachte besonders, dass sich das Kind nicht zu tief über seine Hefte beugt und an einem gut bleuchteten Tisch oder Büro arbeitet.Was heisst Strabimus?
Die häufigsten Sehfehler, nicht mit Krankheiten zu verwechseln, sind die Ametropien, d.h. Fehler der Einstellung (Myopie oder Hypermetropie) oder der Krümmung (Astigmatismus). Das Baby mit seiner instinktiven Suche einer guten Einstellung, durchquert schnell myope ...lesen Sie weiter
Die häufigsten Sehfehler, nicht mit Krankheiten zu verwechseln, sind die Ametropien, d.h. Fehler der Einstellung (Myopie oder Hypermetropie) oder der Krümmung (Astigmatismus). Das Baby mit seiner instinktiven Suche einer guten Einstellung, durchquert schnell myope und hypermetropisch Phasen. Diese Aenderungen verringern sich mit der Entwicklung und der Genauigkeit der Sehfähiggkeit des Auges. Normalerweise bleibt eine leichte Hypermetropie welche eine gute Funktionsanpassung garantiert. Besteht ein guter Ausgleich zwischen den verschiedenen Teilen des Sehsystemes, dann sieht das Auge mühelos und scharf entfernte Gegenstände. Das genaue Bild befindet sich am richtigen Ort auf der Netzhaut. Besteht diese Zusammenspiel nicht, ist das Gesamtbild (Myopie, Hypermetropie), oder verformt (Astigmatismus). Dies darf in keinem Falle als Krankheit angesehen werden. In der Tat ist das fehlende Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Teilen des Auges kein Handicap. Als Gegenmittel können, und sollten auch, Korrekturen ausgeführt werden, da solche Störungen Quellen von Ermüdungserscheinungen, Unwohlsein und Risiken sind.
Die organische Amblyopie, mit einer sehr schwachen Sehfähigkeit (kleiner als 4/10 nach Sehkorrektur) ist eine grosse Benachteiligung für ein Studium. Gewisse Institute verfügen über spezielle Schuleinrichtungen mit geschultem Lehrpersonal, Psychologen, Schulärzten wie auch Professoren für Braille. Es gibt auch eine Anzahl von zugelassen und von Verbänden verwaltete Schulen. Auch dem Leiden angepasste Ausrüstungen stehen zur Verfügung: Lupenbrillen, spezielle Vergrösserungsapparate, u.s.w.
Der Strabimus
Sehen beide Augen nicht in die gleiche Richtung, das Kind schielt, so spricht man vom Strabismus. Dies resultiert aus einem Fehler der parallelen Sehachsen. Diese Achsen können nach Innen -konvergenter Strabismus- , oder nach Aussen -divergenter Strabismus- gerichtet sein. In beiden Fällen glauben noch viele Eltern zu oft, dass sich die Sachlage mit der Zeit verschwindet, d.h. dass sich die Achsenkorrektur mit dem Wachstum des Kindes korrigiert. In den meisten Fällen beweist die Natur das Gegenteil. Das schielende Auge verliert seine Fähigkeit durch eine mangelnde Haftung. In der Tat, wenn ein Auge die Tendenz zum abweichen hat, hat das Kind die Tendenz doppelt zu sehen. Sehr rasch dann annuliert das Hirn das Bild des abweichenden Auges. Mit der Zeit funktioniert das betroffene Auge für das Gesammtbild nicht mehr. Das Kind wird Amblyope. Auch in Fällen wo schielen nicht der ausschlaggebende Faktor für Amblyopie ist, wird die Reliefwahrnehmung, abhängig vom binokularen Sehen, geschwächt. Ensprechende Uebungen zur Wiederherstellung der Augenlage werden durch das Tragen von Spezialbrillen für das Augentraining unterstützt. Wir wiederholen, dass der Erfolg der Behandlung in der frühzeitigen Aufspührung liegt. Dies gilt auch in anderen Fällen von abnormalen Sehproblemen.Die Amblyopie
Amblyopie bedeutet ein schlechtes Sehen eines Auges (unilateral) oder beider Augen (bilateral) in Abwesenheit der traditionellen Kompensationsmittel. Die organische Amblyopie, mit Befall beider Augen, mit einer sehr schwachen Sehfähigkeit, an der Grenze des grauen Stars ist glücklicherweise sehr selten. Die funktionelle Amblyopie befällt nur ein Auge. Es gibt sehr effiziente Heilungsmethoden. Voraussetzung dafür ist jedoch eine frühzeitige Aufspührung und Behandlung. In den ersten Lebensmonaten ist die systematische und sehr frühzeitige Aufspührung der Amblyopie wichtig. Die Eltern müssen sich bewusst sein, dass eine Behandlung der funktionellen Amblyopie ihres Kindes im Alter von weniger als zwei ein halb Jahren in praktisch allen Fällen eine totale Sehkraft sehr schnell wieder herstellt. Bis zum Alter von vier Jahren dauert die Behandlung länger. Die Chancen einer totalen Zurückgewinnung sind gleich. Im Gegensatz, ab dem fünften Altersjahr verzeichnet man schon einen bis zu 50%igen Misserfolg. Ab dem schsten Altersjahr, d.h. bei den ersten schulärztlichen Untersuchungen, ist es für eine Heilung meistens zu spät. Sie ist viel schwieriger und langwieriger im einem eher auf den Zufall beruhendem Resultat. Die Behandlung besteht hauptsächlich in der Abdeckung des "guten" Auges mit einer Augenbinde (oder einem schwarzen Schirm auf der Brille). Dies bezweckt die normale Sehfunktion beim geschädigten Auge wieder herzustellen. Eine optische Korrektur ist in den meisten Fällen unumgängig. Es ist selbstverständlich, dass eine solche Behandlung nur unter Kontrolle eines Spezialisten ausgeführt werden darf.Die organische Amblyopie, mit einer sehr schwachen Sehfähigkeit (kleiner als 4/10 nach Sehkorrektur) ist eine grosse Benachteiligung für ein Studium. Gewisse Institute verfügen über spezielle Schuleinrichtungen mit geschultem Lehrpersonal, Psychologen, Schulärzten wie auch Professoren für Braille. Es gibt auch eine Anzahl von zugelassen und von Verbänden verwaltete Schulen. Auch dem Leiden angepasste Ausrüstungen stehen zur Verfügung: Lupenbrillen, spezielle Vergrösserungsapparate, u.s.w.
Das sehen und das Kind
Obwohl das neugeborene Kind mit offenen Augen auf die Welt kommt, sieht es in der Tat fast nichts. Es muss lernen seine Augen zu gebrauchen. Für den Menschen ist dies die eine der vielleicht wichtigsten Lehren. 80% unseres Wissens eignen wir uns durch das Sehen an. Im Laufe der ersten <...lesen Sie weiter
Obwohl das neugeborene Kind mit offenen Augen auf die Welt kommt, sieht es in der Tat fast nichts. Es muss lernen seine Augen zu gebrauchen. Für den Menschen ist dies die eine der vielleicht wichtigsten Lehren. 80% unseres Wissens eignen wir uns durch das Sehen an. Im Laufe der ersten Lebenswochen erfasst das Baby die Welt als undeutliche Lichtschatten. Nach zwei Monaten stabilisiert sich sein Blick, und im dritten Monat fixiert und folgt es mit seinen Augen Gegenstände und Personen. Schlussendlich lernt es sie wiedererkennen. In diesem noch begrenztem Universum werden ihm das Gesicht seiner Mutter oder die Saugflasche vertraut.
In den zwei nachfolgenden Monaten streckt das Kind sein Hand aus um die gesichteten Gegenstände zu ergreiffen. Im sechsten Monat beginnt es mit Gegenständen zu spielen: die Sehfähigkeit hat sich deutlich verbessert. Noch während Jahren wird es sein Sehen verbessern um das Beste aus seinem Sehsystem zu ziehen. Wie an der internationalen Colloquium « Vision-Scolaflté » erinnert wurde, befindet sich die wichtigste Periode der Entwicklung des Sehsystems zwischen dem 12. und 18. Lebensmonat.
Aber Vorsicht! Für sein ganzes Leben hat es nur zwei Augen. Es muss dafür Sorge tragen, aber vorher müssen seine Eltern die Verantwortung tragen.
Mit dem binokularen Sehen verfügt das Kind über ein weites Sichtfeld. Mit nur einem Auge sind die Sichtleistungen äusserst beschränkt. Sie stellen dies selbst sehr schnell fest wenn sie ein Auge schliessen. Der Sichtwinkel beträgt normalerweise 220 - 240 Grad in horizontaler Richtung. Es werden jedoch nur die direkt mit den Augen visierten Gegenstände im kleinsten Detail erfasst, d.h. jene Gegenstände die sich im zentralen Sichtfeld befinden.
In den zwei nachfolgenden Monaten streckt das Kind sein Hand aus um die gesichteten Gegenstände zu ergreiffen. Im sechsten Monat beginnt es mit Gegenständen zu spielen: die Sehfähigkeit hat sich deutlich verbessert. Noch während Jahren wird es sein Sehen verbessern um das Beste aus seinem Sehsystem zu ziehen. Wie an der internationalen Colloquium « Vision-Scolaflté » erinnert wurde, befindet sich die wichtigste Periode der Entwicklung des Sehsystems zwischen dem 12. und 18. Lebensmonat.
Aber Vorsicht! Für sein ganzes Leben hat es nur zwei Augen. Es muss dafür Sorge tragen, aber vorher müssen seine Eltern die Verantwortung tragen.
Schärfenangleich und Konvergenz
Der Schärfenangleich ist mit der Einstellung des Objektifs eines Photoapparates zu vergleichen. Im Auge ändert sich die kristaline Wölbung, eine elastische Substanz, welche die Rolle einer verformbaren Linse besitzt. Die Aenderungen der Wölbung, ausgelöst durch eine automatische Muskelreaktion erlauben die Bildungen eines scharfen Bildes auf der Netzhaut, auf verschiedenen Distanzen. Der Schärfenangleich benötigt eine Lehrzeit welche erst einige Wochen nach der Geburt des Kindes beginnt. Es fixiert Gegenstände. Seine Augen lernen sich zusammen zu bewegen, wie auch die Distanz richtig zu erfassen. Auch die Konvergenz braucht ihre Anpassungszeit und oft kommt es vor dass das Baby während vier bis fünf Monaten schielt. Dieses Schielen ist nicht ungewöhnlich. Bei sehr starkem und dauerndem Schielen sollte man jedoch einen Augenarzt aufsuchen.Die Sehfähigkeit
Bei der Geburt ist die Sehfähigkeit äusserst begrenzt und das Neugeborene sieht seine Umwelt in unscharfen Fromen. Es macht jedoch sehr rasche Fortschritte und man schätzt dass nach sechs Monaten seine Sehfähigkeit schon einen Fünftel deren eines Erwachsenens ist, wobei sie bei der Geburt 30 bis 60-fach kleiner war. Seine Sehfähigkeit hat sich verbessert. Die Grösse des kleinsten sichtbaren Gegenstandes hängt von der Sehfähigkeit ab. Sie wird generell in Bruchteilen angegeben (6/10, 10/10, 12/10). Es ist nicht selten dass ein Kind welches gut sieht eine Sehfähigkeit von über 14/10 auf jedem Auge besitzt.Erfassung von Relief und Raum
Die Erfassung des Reliefs erlaubt dem Kind einen Gegenstand welcher vor oder hinter einem Andern liegt zu sehen, sowie dessen Distanz, gegenüber anderen Objekten oder Personen, genau zu erfassen. In seinen beiden Augen enstehen abgestufte Bilder des gleichen Gegenstandes unter zwei verschiedenen Winkeln, welche ihm erlauben in mehreren Dimensionen zu sehen. Sein Hirn führt die beiden Bilder in ein Einziges zusammen wenn das binokulare Sehen normal ist, d.h. wenn die Augen wie zwei gut zusammenarbeitende Instrumente funktionieren. Können jedoch die Augen nicht in die gleiche Richtung sehen, dann spricht man von Strabismus oder vom Schielen.Mit dem binokularen Sehen verfügt das Kind über ein weites Sichtfeld. Mit nur einem Auge sind die Sichtleistungen äusserst beschränkt. Sie stellen dies selbst sehr schnell fest wenn sie ein Auge schliessen. Der Sichtwinkel beträgt normalerweise 220 - 240 Grad in horizontaler Richtung. Es werden jedoch nur die direkt mit den Augen visierten Gegenstände im kleinsten Detail erfasst, d.h. jene Gegenstände die sich im zentralen Sichtfeld befinden.



