Vorbeugen ist besser als Heilen
Wenn Allergien in Ihrer Familie gehäuft auftreten, sollten Sie folgende Hinweise besonders beachten:Ernährung
Stillen in den ersten vier bis sechs Lebensmonaten kann der Entstehung allergischer Erkrankungen vorbeugen. So genannte hypoallergene Babynahrung ist eine vernünftige Alternative für den Fall, dass die Muttermilch allein zur Versorgung des Kindes nicht ausreicht. Hypoallergene Nahrungen (HA-Nahrungen) sind vorverdaute Diätpräparationen, die zur Vorbeugung bei noch gesunden Säuglingen mit erhöhtem Allergierisiko angeboten werden. Sie haben volle Nährwerte, aber ihr Allergiepotenzial ist stark reduziert. Beikost sollten Säuglinge mit erhöhtem Allergierisiko am besten erst nach dem sechsten Lebensmonat bekommen. Sie sollte unbedingt stufenweise eingeführt werden.Passivrauchen
Sowohl während der Schwangerschaft als auch nach der Geburt bedeutet Mitrauchen für das Kind ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Atemwegserkrankungen. Auch konnten allergische Sensibilisierungen bei Säuglingen rauchender Mütter gehäuft gefunden werden. Allergiegefährdete Kinder - wie alle Kinder haben ein Recht auf ein rauchfreies Zuhause!Haustiere
Von der Anschaffung eines Haustiers ist bei einem allergiegefährdeten Kind - zumindest während der ersten zehn Lebensjahre - abzuraten.Diät
Allergische Kinder sollten nur nach sorgfältiger allergologischer Diagnostik eine Diät machen, denn jede Diät bietet das Risiko einer unvollständigen Nährstoffzufuhr. Beraten Sie sich daher immer zuerst mit Ihrem Kinderarzt.Verantwortlich für den Inhalt
Prof. Dr. med. Ulrich Wahn
"pina" Präventions- und Informationsnetzwerk Allergie /Asthma e.V.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.optipage.de)


