die Mehrzahl der Allergien liegt eine erbliche Vorbelastung vor. Diese Form der Allergie nennt man atopische Erkrankung. Dazu gehören Neurodermitis, allergisches Asthma, Heuschnupfen und Nahrungsmittelallergie.
Allergie - und was kann ich dagegen tun?

Wer Probleme mit Allergien hat oder wer sich für einen Beruf interessiert, der den ständigen Kontakt mit einer Vielzahl von Allergien mit sich bringt, sollte aktiv werden.

Hierzu fünf Ratschläge:

1. Familiäre Dispositionen abklären

Es ist wichtig herauszufinden, ob Eltern und Geschwister unter Allergien leiden oder früher gelitten haben. Auch Allergien, die zur Zeit nicht aktiv sind, können dennoch vererbt werden!

2. Frühzeitig feststellen, ob eine Allergie besteht

Wenn man zu Ekzemen neigt, wenn eine Akne einfach nicht verschwindet, wenn die Nase eigentlich dauernd läuft und man sich schon daran gewöhnt hat, wenn man regelmäßig Heuschnupfen bekommt, dann ist der Zeitpunkt der Berufswahl genau geeignet, um die Ursachen zu klären.

3. Rechtzeitig mit der Berufsorientierung beginnen

Wenn man eine Allergie hat oder dazu neigen könnte, empfiehlt es sich, rechtzeitig alle Ausbildungsmöglichkeiten sorgfältig abzuklopfen. Eigeninitiative und eine frühzeitige Bewerbung schützen davor, dass man nehmen muss, was zum Schluss übrig bleibt.

4. Sich rechtzeitig um eine gute Fachärztin oder einen guten Facharzt kümmern

Wichtig ist es, die Berufsentscheidung aufgrund einer Untersuchung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt zu treffen. Nach dem Jugendschutzgesetz wird eine Untersuchung bei der Aufnahme der Ausbildung automatisch vorgenommen. Doch auch wenn Jugendliche bei Beginn ihrer Ausbildung bereits volljährig sind, sollten sie unbedingt eine ärztliche Untersuchung vornehmen lassen.

5. Frühzeitig die Berufsberatung in Anspruch nehmen

Wenn die Beraterin oder der Berater über ein mögliches Allergierisiko informiert ist, können sie geeignete Berufe vorschlagen. Für Jugendliche mit Hautallergien können beispielsweise Berufe wie LackiererIn, FriseurIn oder ChemiewerkerIn problematisch sein. Bei allergischen Atemwegserkrankungen ist Vorsicht geboten bei Berufen wie BäckerIn, MaurerIn oder TischlerIn. Bei Berufen in der Verwaltung, in der Datenverarbeitung, im Sozialdienst oder im handwerklichen Bereich wie in der Feinmechanik ist das Allergierisiko dagegen geringer. Mit einer gezielten Beratung ist es leichter einen geeigneten Beruf zu finden, der auch Spaß macht
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:www.optipage.de)




Infoflasche die meist komplette Informationsquelle! Helfen Sie uns Infoflasche zu ergänzen und promoten Sie gleichzeitig ihre Site. Haben Sie noch interessante Informationen? Machen Sie sich infoflasche Partner!