Derartige Tests können von jedem Hausarzt durchgeführt werden. Wenn eine genaue Untersuchung durchgeführt werden muss, z. B. wenn die Auslöser nicht erkannt werden können oder wenn der Test zu ungenau verläuft, dann gibt es wiederum verschiedene Methoden.
- Ein Provokationstest
- Die Versuchsperson (der Patient also) nimmt eine geringe Menge eines verdächtigen Allergieauslösers zu sich. Der Versuchsleiter (der Arzt, Wissenschaftler) beobachtet, ob Veränderungen eintreten. Ein einfacher Allergietest kann auch zu dieser Kategorie gezählt werden.
- Ein Blindtest
- Wenn der Patient und der Versuchsleiter bescheid wissen, welches Lebensmittel getestet wird, dann kommt es oft zu Fehleinschätzungen. Die beteiligten Personen rechnen mit einer Reaktion, und deshalb beeinflussen sie unbewusst das Ergebnis. Dieses Phänomen wird in der Psychologie als "self-fulfilling prophecy" - "sich selbst erfüllende Prophezeiung" oder als "Rosenthal-Effekt" bezeichnet. Um dieses auszuschließen werden tiefgefrorene Lebensmittel verwendet, die alle die selbe Form und das selbe Aussehen haben. So wissen die Versuchsperson und der Versuchsleiter nicht, worum es sich bei der Probe handelt. Diese Versuchsanordnung wird mit dem Begriff Blindtest bezeichnet.
- Ein Doppelblindtest
- Der Doppelblindtest ist aufgebaut wie ein normaler Blindtest, jedoch werden nicht nur Lebensmittel dem Patienten zugeführt, sondern auch Placebos. Keiner der Beteiligten kann also sagen, ob es sich bei den Proben wirklich um verdächtige Nahrungsmittel handelt oder um erwiesenermaßen nicht allergieauslösende Stoffe.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:www.anea.de)


