Ernährung und Allergie
In den letzten Jahren verbreiteten sich Allergien beinahe epidemieartig. Immer mehr Menschen leiden darunter. Die Symptome sind allgemein bekannt: Heuschnupfen, Ekzeme, Schwellungen der Gaumenmandeln, der Rachenmandeln usw. Mit der Bezeichnung Allergie wird sehr oft die Suche nach den wahren Ursachen abgeblockt. Anstatt den Ursachen nachzugehen, werden meist nur die Symptome behandelt und die Krankheit als unheilbar betrachtet.Am Beispiel Heuschnupfen lässt sich deutlich zeigen, dass dies nicht der richtige Weg sein kann:
Blütenpollen gab es schon vor den ersten Menschen. Der menschliche Organismus hatte mit ihnen nie Schwierigkeiten. Erst in den letzten Jahrzehnten wurde Heuschnupfen bekannt. Es deutet nichts darauf hin, dass die Pollen plötzlich «aggressiv» geworden wären, dennoch gibt man zumindest vordergründig den Pollen die Schuld für den Heuschnupfen, anstatt im eigenen Organismus die Ursache zu suchen. Da Heuschnupfen erst in letzter Zeit so häufig auftritt, liegt es nahe, in der veränderten Lebensweise nach den Ursachen für ihn zu suchen. Von den wenigen Ärzten, die sich an die Ursachenforschung wagten, kamen alle zu dem Schluss, dass das tierische Eiweiss eine grosse Rolle bei vielen Allergien spielt. Beim Heuschnupfen beispielsweise reicht das konsequente Weglassen des tierischen Eiweisses in der Ernährung während ca. 3 Jahren für eine völlige Ausheilung, wenn gleichzeitig auf eine gesunde, vitalstoffreiche Ernährung mit einem hohen Rohkostanteil geachtet wird. Ohne das Weglassen des tierischen Eiweisses sind viele allergische Erkrankungen jedoch tatsächlich «unheilbar».
Sehr deutlich sieht man dies auch bei der so genannten Neurodermitis (Hautausschlag am ganzen Körper, Ekzem) bei Säuglingen. Sehr viele Säuglinge reagieren bei der Umstellung von der Muttermilch auf Kuhmilch mit Neurodermitis (bei besonders empfindlichen Säuglingen kann dies sogar schon passieren, wenn die Mutter während der Stillzeit Milch konsumiert).
Da das tierische Eiweiss artfremd ist, muss es vom Säugling schnellstmöglich aus dem Körper wieder herausgearbeitet werden. Die Haut wird dabei als Ausscheidungsorgan benutzt. Der Hautausschlag ist also nicht etwa eine Fehlreaktion des Säuglings auf die Kuhmilch, sondern eine korrekte Abwehrreaktion gegen ein artfremdes, schädliches Eiweiss. Natürlich verschwindet die als unheilbar geltende Neurodermitis sofort, wenn man die Kuhmilch wieder absetzt und statt dessen z.B. Mandelmilch oder zerkleinerte Früchte gibt.
Wenn man weiss, dass das tierische Eiweiss, insbesondere wenn es erhitzt wurde, ein Fremdkörper für unseren Organismus darstellt, ist es nicht verwunderlich, dass Milch als das bekannteste allergieauslösende Nahrungsmittel gilt. Ob man jedoch die gesunde Abwehrreaktion des Körpers als Allergie und somit als Krankheit bezeichnen sollte, ist mehr als fragwürdig. Korrekter wäre es, Menschen als krank zu bezeichnen, lesen Sie weiter


