Kontaktallergie

Ursache und Entstehung einer Kontaktallergie
Von einer Allergie spricht man, wenn das Immunsystem des Körpers auf bestimmte, meist harmlose Stoffe überreagiert. Diese Stoffe werden Allergene genannt und sind in der Lage durch ihre Molekülgröße und -Beschaffenheit, Haut und Schleimhaut zu durchdringen und eine Reaktion des Immunsystems auszulösen. Man unterscheidet hierbei Allergene, die durch den Mund aufgenommen werden (hauptsächlich Nahrungsmittelallergene) von Allergenen, die über die Atemwege aufgenommen werden, wie zum Beispiel Gräser, Pollen, Hausstaubmilben und Tierhaare oder Epithel. Daneben unterscheidet man Allergien vom Soforttyp, welche unmittelbar nach Kontakt mit dem Allergen zur Reaktion führen und Allergien vom Spät-Typ zu welchen auch die so genannte Kontaktallergie gezählt wird.Einer Kontaktallergie geht zunächst eine Sensibilisierung mit dem jeweiligen Allergen voraus, bei der das Immunsystem sich den Eindringling "merkt", um bei einem eventuellen späteren zweiten Kontakt die entsprechende Reaktion in Form einer Entzündung auszulösen und somit das Allergen abzuwehren. So ist es zum Beispiel möglich, dass nachdem man jahrelang das gleiche Waschmittel problemlos und unbedenklich verwenden konnte, nach der erfolgten Sensibilisierung plötzlich und unerwartet auf entsprechende Waschmittelrückstände in der Kleidung mit einem Kontaktekzem reagiert. Die hierbei entstehenden Hautveränderungen sind anfänglich scharf auf die Kontaktregion begrenzt und können bei fortdauernder Allergenbelastung auf den gesamten Körper übertragen werden. Dieses Beispiel lässt sich auf viele Bereiche und Situationen übertragen, bei denen es zu gehäuften und immer wiederkehrenden Kontakten mit z.B. allergenisierenden Wasch- und Reinigungsmitteln, Kosmetika und Körperpflegeprodukten, Modeschmuck und so weiter kommt. Auch der gehäufte Kontakt mit Wasser führt in der Regel, wie bei handwerklichen Berufen auch, zu einem aufquellen der Hornschicht und erleichtert dadurch potentiellen Allergenen das Eindringen in die Haut. Das so genannte "Hausfrauenekzem" der Hände ist das beste Beispiel hierfür.
Ganz oben auf der Liste allergenisierender Substanzen befinden sich unter anderem die Nickel-Ionen, die heutzutage in sehr vielen Lösungen und Verbindungen enthalten sind. So ist es nicht verwunderlich, wenn gerade junge Frauen ihren unechten, nickelhaltigen Ohrschmuck plötzlich nicht mehr vertragen. Aber auch natürliche Zusatzstoffe in Cremes, Salben und Babypflegeprodukten, wie Kamille, Ringelblume oder Teebaumöl können immer öfter allergische Reaktionen in Form eines Kontaktekzems auslösen. Neben der ärztlichen oder naturheilkundlichen Therapie einer Kontaktallergie empfiehlt sich zunächst das Meiden des jeweiligen Allergens. Weil dies für viele Betroffene ein großes Problem darstellt, bietet die Firma allsana- Produkte für Allergiker in ihrem Produktsortiment eine umfangreiche Auswahl an allergenarmen Wasch- und Reinigungsmitteln, Kosmetikas, Körperpflegeprodukten und Wäsche an, die frei sind, von allergieauslösenden Zusatz-, Aroma-,Farb- und Konservierungsstoffen.


