Beim Tai Chi Chuan lernt man durch langsam fließende Bewegungen, die auf sanfte Weise ausgeführt werden. Die Wirkung ist entspannend, ausgleichend und man entdeckt ein neues Gefühl, das Körperbewußsein. Richtig angewendet kann man sein Chi entwickeln und pflegen. Durch die Bewegungen harmonsiert sich der Körper - die Seele und der Geist. Das setzt voraus :
- die Mitte - das Zentrum zu finden und das Gewicht dementsprechend richtig verlagern - nach Leere kommt Fülle, nach Fülle kommt Leere.
- keine Kraft anzuwenden, das bedeutet sich sanft und weich bewegen, Tai Chi ist kein Weg um Kraft zu erlangen. Wer Kraft verwendet, verspannt sich und das Chi wird blockiert. Ausserdem ist es eine entspannende Bewegungsform und man wird sich in bewusstes Loslassen üben.
- daß alle Bewegungen grundsätzlich kreisförmig sind und werden gleichmässig in der selben Geschwindigkeit ausgeführt. Es entsteht eine gleichförmige Bewegung. Es gibt kein Halt am Ende der Figuren, sondern ein kurzes Verweilen. Das heisst wie ein Fluss strömen - ohne Unterlass.
- das der Körper eine Einheit bildet. Die einzelen Bewegungen sind im Grunde Störungen - im Gegensatz zu einer Mediation in Stille. Dadurch lernt man bewußt in eine Richtung zu fliessen; Störungen verschwinden. Nebenbei fördert man Toleranz, innere Ruhe und Ausglichenheit. Der Körper erfährt eine sanfte Massage.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:www.medimihi.de)


