Was ist eine Meditation?
Viele Menschen, mit denen ich über Meditation geredet habe, sind der Meinung, daß Meditation eine Entspannungsform ist, um neue Kraft aufzubauen. Das stimmt auch, eine Meditation ist mehr als Kräfte zu sammeln und im Alltag zu bestehen. Wer dies so sieht, wird zwar schnelle Erfolge haben wollen, die Oberfläche wird nur angekratzt, und man neigt dazu, andere Dinge zu betreiben, ohne Tiefe und Inhalt. Schnell, erfolgreich und light, das sind die heutigen Attribute, bei einer Meditation wird man dieses nicht finden. Erfahrung und Tradition, über viele Menschengenerationen gewachsen, lassen sich nicht in Quicky Manier betreiben. Sie müssen langsam wachsen wie eine Pflanze.Bei den Wort Meditation denke ich an einen Fluss, der langsam und in eine Richtung strömend an mir vorbei fließt. In seine Wellen spiegelt sich goldgelben die Sonne, leichte Kräuselungen werden in Flussrichtung gedrängt und lösen sich auf. Das ist das Wesen der Meditation, die Gedanken müssen in eine Richtung gelenkt werden und verweilen. Wenn sich die Gedanken woanders verlieren, sollte man die alte Richtung wieder finden. Die Strömung des Flusses, und die Gedanken fließen immerzu, ohne Unterlass. Zeit spielt keine Rolle.
Um sich so eingestimmt zu vertiefen zu können, setzt voraus, daß man richtig atmet. Aus dem Atem schöpft man die universelle Energie, Chi genannt, und sammelt diese in der Unterbauchregion (Dan Dien). Beim Einatmen saugt man das zukünftig kommende Chi ein , beim gegenwärtigen Anhalten sammelt man dieses und beim Ausatmen verlässt uns die vergangene - verbrauchte Luft. Das Chi verweilt weiter im Körper durch Sammlung in den Dan Dien.In den drei Phasen Einatmen, Anhalten, und Ausatmen kann lesen Sie weiter


