Stoffe wie Gräserpollen, Hausstaub, Tierhaare, Mehlstaub etc., die zu den typischen Beschwerden führen. Diese Form des Asthma ist bei der Mehrzahl der betroffenen Kinder zumindest beteiligt. Bei Erwachsenen tritt sie eher selten auf.
  • Nicht-allergisches (intrinsisches) Asthma bronchiale: Die Betroffenen leiden in der Regel nicht unter Allergien; die Erkrankung beginnt oft nach einer Virusinfektion, z.B. nach einer Grippe. Wenn eine asthmatische Erkrankung erstmals im Erwachsenenalter auftritt, handelt es sich meist um diese Variante. Bei Kindern ist das rein intrinsische Asthma mit etwa 5 Prozent sehr selten.
  • Gemischtförmiges Asthma bronchiale: Bei den meisten Asthma-Patienten besteht eine Mischform aus intrinsischem und extrinsischem Asthma. Sowohl Allergene als auch nichtallergische Reize können die Anfälle auslösen. Durch die chronische Entzündung werden die Bronchien überempfindlich und reagieren auch auf andere Reize wie kalte Luft, Rauch oder körperliche Anstrengung.
  • Asthma bei Kindern und Jugendlichen

    Zahlreiche Kinder und Jugendliche in Deutschland sind von Asthma bronchiale betroffen. Bei vielen Kindern verlieren sich die Symptome im Laufe der Zeit allerdings wieder. Bei den ganz kleinen Kindern sind die Bronchien noch so eng, dass auch bei „normalen“ Infekten Beschwerden auftreten, die sich nicht von Asthma unterscheiden lassen. Daher ist bei Kleinkindern die Diagnose Asthma immer von einer Unsicherheit begleitet – was aber nicht bedeutet, dass man nicht sofort mit einer effektiven Behandlung beginnen sollte. Ziel der Schulungen ist es, dass die Kinder und Jugendlichen als Partner des Arztes an ihrer Therapie mitarbeiten und sich aus eigener Einsicht aktiv beteiligen. Das erhöht die Chance, dass sie das richtige Verhalten auch über eine lange Zeit und in kritischen Phasen wie der Pubertät durchhalten.  Gerade im Kindes- und Jugendalter ist es wichtig, dass die Erkrankung rechtzeitig und richtig behandelt wird, damit die Kinder und Jugendlichen keinen Schaden in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung nehmen.
    (übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.aok.de/)




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