Asthma: die Therapie
Die Luftnot beim Asthma bronchiale wird durch eine Verengung der Luftwege, der Bronchien, hervorgerufen. Ein Leben mit Asthma bedeutet jedoch nicht ein Verlust an Lebensqualität. Für die Luftnot werden drei Gründe ins Feld geführt:- Die Schleimhaut der Bronchien ist entzündet, geschwollen und verdickt. Dadurch verringert sich der Innendurchmesser der Bronchien.
- Die entzündete Schleimhaut produziert einen zähen, stark haftenden Schleim, der sich nur schwer abhusten läßt und die Bronchien teilweise oder völlig verstopfen kann.
- Die Muskulatur der Bronchien zieht sich auf bestimmte Reize (Anstrengung, Temperaturwechsel, Rauch) hin zusammen und verkrampft sich (Bronchospasmus), wodurch sich der Innendurchmesser der Bronchien noch mehr verengt.
Asthma Medikamente
Die Asthmamedikamente lassen sich entsprechend ihres Wirkprinzips unterteilen in:Bronchodilatatoren, die der Verkrampfung der Bronchialmuskulatur entgegenwirken und anti-entzündliche Medikamente, die der Entzündung der Bronchialschleimhaut entgegenwirken und damit deren Schwellung und die Schleimabscheidung reduzieren. ß2-Sympathomimetika. Sie bewirken eine Erweiterung der Bronchien, indem sie die Bronchialmuskulatur erschlaffen lassen. Da diese Wirkung sehr schnell eintritt, sind sie als Notfallmedikamente zur Abwendung eines akuten Asthmaanfalls geeignet. Weitere, jedoch schwächere Wirkungen der ß2-Sympathomimetika, sind eine Verbesserung des Schleimabtransportes der Bronchialschleimhaut und eine Stabilisierung der Mastzellen, wodurch allergische und entzündliche Reaktionen verringert werden.Anticholinergika. Sie wirken ebenfalls bronchialerweiternd, zeigen jedoch einen langsameren Wirkungseintritt. Im Vordergrund der Behandlung mit Anticholinergika steht der Schutz vor den reflektorischen, durch physikalische (z.B. Kälte, Husten, Fremdkörper) oder chemisch-irritative (z.B. Zigarettenrauch) Reize ausgelösten Verengungen der Bronchien. Cromoglicinsäure (DNCG) und Nedocromil. Dies sind zwei Substanzen, deren Wirkung auf einer Stabilisierung der Mastzellen und einer Hemmung anderer, an den Entzündungsprozessen beteiligten Zellen beruht. Sie wirken damit anti-entzündlich. Die Wirkung ist protektiv; bei einer dauerhaften lesen Sie weiter


