COPD - hartnäckiger, immer wiederkehrender Husten mit Atemnot!

 
COPD - hartnäckiger, immer wiederkehrender Husten mit Atemnot!Die chronisch obstruktive Bronchitis (COPD) stellt eine entzündliche Erkrankung der Bronchien dar, die durch ein über Jahre bestehenden hartnäckigen Husten gekennzeichnet ist. Gleichzeitig entsteht im weiteren Verlauf eine dauerhafte Atemnot, die beim Betroffene kaum noch körperliche Belastungen zulässt. Die Beschwerden treten vor allem morgens, und jahreszeitlich betrachtet, gehäuft in den Herbst- und Wintermonaten auf. Hierbei kann sich in einigen Fällen ein trockener Reizhusten entwickeln.

Häufiger jedoch wird entweder wenig klarer, oder auch viel, zum Teil eitriger Schleim abgehustet. Belastungssituationen führen ebenfalls dazu, dass Personen, die an COPD erkrankt sind, vermehrt husten müssen. Diese Hustenanfälle können mit Atemnot einhergehen und werden über die Jahre immer schlimmer.

Kommt eine massive Infektion durch Bakterien hinzu, wird der Auswurf grünlich, weißlich oder gelblich eitrig und der Betroffenen kann hohes Fieber bekommen. Dieses akute Krankheits-Stadium wird auch als Exazerbation der chronischen Bronchitis bezeichnet. Eine chronische Entzündung der Bronchialschleimhaut ist die Grundlage der COPD. Sie hat für die Lunge des Betroffenen unterschiedliche Konsequenzen:
  • durch die Schwellung der Schleimhäute sind die Bronchien verengt; die Luft kann die Bronchien nur noch eingeschränkt durchströmen. Die dauerhafte Entzündung der Bronchialschleimhaut führt zur vermehrten Schleimproduktion in den Bronchien. Der Schleim wird zäh und verklebt die Flimmerhärchen.
  • Eingeatmete Fremdkörper (z. B. Pollen, Staub, Bakterien) können nicht mehr Richtung Mund abtransportiert werden und verbleiben in der Lunge. Dies führt zu weiteren Entzündungen und Infektionen.
  • Durch die vermehrte Schleimproduktion infolge dieser Entzündungen und Infektionen wird die Luftströmung in den Bronchien noch weiter erschwert.
  • In diesem Stadium ist ein normales Ausatmen nicht mehr möglich. Die Lungenbläschen an den Enden der Bronchiolen werden überdehnt, da sich die Ausatemluft zurückstaut. Der Gasaustausch (Sauerstoff - Kohlendioxid) funktioniert nicht mehr. Hält dieser Zustand länger an (was meist der Fall ist), ist die Veränderung nicht mehr rückgängig zu machen, man spricht in diesem Stadium der Erkrankung von einem Lungenemphysem.





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