Symptome und Therapie von Asthmaanfallen

 
Symptome und Therapie von Asthmaanfallen

Symptome

Typische Anzeichen für einen möglichen Asthmaanfall sind:
  • Schwellung der Atemwege, besonders der Bronchialschleimhäute
  • übermäßige Schleimproduktion der Bronchien
  • verlängertes Ausatmen
  • "Pfeifen" beim Ausatmen
  • Reizhusten mit glasig-zähem Auswurf
  • Husten mit Atemnot
Der Husten an sich ist kein spezifisches Symptom für Asthma, denn Keuchhusten oder eine Bronchitis können ein ähnliches Erscheinungsbild hervorrufen. Typisch ist aber das pfeifende Ausatmen. Tritt es wiederholt auf, ist der Besuch beim Arzt unabdingbar. Über verschiedene Verfahren, wie den Lungenfunktionstest oder einer arteriellen Blutgaskonzentration, findet der Arzt heraus, ob ein Asthma vorliegt. Auch über die Stärke der Erkrankung macht er sich so ein Bild.
Beim allergischen Asthma wird mittels einer Blutuntersuchung die Antikörperkonzentration gemessen. Mit Hilfe der so genannten inhalativen Provokation versucht der Arzt dann herauszufinden, welche Allergene die Atemwege reizen. Das ist wichtig, um diese in Zukunft zu meiden.

Therapie

Um Asthma bronchiale zu behandeln, werden zwei Typen von Arzneimitteln eingesetzt - bronchienerweiternde und entzündungshemmende Medikamente. Die bronchienerweiternden Medikamente entspannen die Atemwegsmuskulatur und erweitern die Atemwege. Ihr Vorteil: Sie haben eine Langzeitwirkung. Bei den entzündungshemmenden Medikamenten handelt es sich um Kortisonpräparate, die in der Regel eingeatmet werden. Die Substanzen lindern die Beschwerden, beheben jedoch nicht die Ursache.

Als Nächstes können verschiedene Medikamente die Beschwerden lindern. So genannte Leukotrienantagonisten (Tabletten) bremsen die Entzündung und die allergische Reaktion, wodurch sich die Lunge erholen kann. Die Tabletten können zusätzlich zum inhalativen Kortison eingenommen werden. Theophylline (Tabletten) sind bronchienerweiternde Mittel mit einer Langzeitwirkung. So genannte Cromone in Sprays können die allergischen Reaktionen dämpfen oder verhindern. Die Wirksamkeit der Mittel ist jedoch umstritten. Zusätzlich zur medikamentösen Therapie können Maßnahmen wie Sport, Reduktion des Körpergewichts, Atemgymnastik und Nikotinverzicht den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.




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