allem nachts bestehen bleiben, verordnet der Arzt zusätzlich Theophyllinpräparate. Theophyllin kommt in zahlreichen Pflanzen vor und wirkt ebenfalls Bronchien erweiternd.
  • Antihistaminika: Bei allergisch bedingtem Asthma können moderne Antihistaminika mit zusätzlich antientzündlicher Komponente die Beschwerden lindern. Sie ersetzen jedoch keine Asthmapräparate. Die antientzündlichen Eigenschaften der neueren Antihistaminika verbessern bei mindestens 4-wöchiger Gabe die Lungenfunktionen.
  • Weitere Maßnahmen: Klimatische Veränderungen verringern die Beschwerden meist deutlich. In modernen Asthmakurorten kann eine umfangreiche Allergiediagnostik durchgeführt werden. Atemgymnastik wird vermittelt, um vorhandene Atemreserven ökonomisch zu nutzen. Verschiedene Methoden der Entspannungstherapie ermöglichen es außerdem, die Angst als Auslöser von Asthmaanfällen zu kontrollieren.
  • In vielen Städten werden heute Asthma-Schulungen angeboten. Patienten lernen dort, richtig mit ihrer Krankheit umzugehen und die Medikamente bzw. deren Dosis den aktuellen Beschwerden anzupassen. Durch die tägliche Kontrolle der Atemfunktion mit Hilfe eines Peakflowmeters kann festgestellt werden, ob die Therapie anspricht oder ob sich ein drohender Asthmaanfall ankündigt. Die regelmäßige Kontrolle der Lungenfunktionen durch einen Arzt ist in jedem Fall notwendig, damit die Therapie optimal an den Krankheitsverlauf angepasst bleibt.

    Tipps

    (übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.dha-allergien.de)




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