Wimpern oder kneifft die Augenlider um in die Weite zu sehen, hat Kopfweh, zwinkert mit den Augen oder klagt, bei schwachen Schulresultaten, dass es in der Schule schlecht auf die Wandtafel sieht. Nur eine Einzige der beschriebenen Beobachtungen ist ein Verdacht für ein bestehendes Augenproblem. Wird das Problem frühzeitig erkannt, kann eine Verschlimmerung gebremst, aber in jedem Fall korrigiert, werden.

Die kurzsichtigkeit im Schulalter

In der heutigen Gesellschaft, mit verlängerten Schulzeiten und dem permanenten Gebrauch des Lesens, ist die Kurzsichtigkeit weit verbreitet. Statistiken sprechen von bis zu 40% von Kurzsichtigen. Bei heutigen Kindern, wie auch Erwachsenen, ist das Sehen in die Nähe eine dauernde Belastung. Sie leben nicht in grossen freien Räumen, sondern sehr oft in engen Wohnungen, vor dem Fernsehgerät und vor Allem über den Büchern. Das menschliche Auge ist jedoch für das Sehen in die Weite geschaffen. Wie schon gesat, ist das Sehen in die Nähe anstrengende und verlangt eine Anpassung. Dies löst auf längere Zeit Müdigkeit und Ueberanstrengung aus. Da das Kinderauge sehr plastisch ist, passt es sich an. Das Kind wird kurzsichtig. Diese schwache Kurzsichtigkeit erlaubt es ihm mühelos, scharf, in die Nähe zu sehen und, ohne Einschränkungen, länger zu Lesen. Was das Auge mit dem Sehen in die Nähe gewinnt, verliert es beim Sehen in die Weite. Die Ausübung gewisser Berufe wird dadurch problematisch oder gar unmöglich. Um in die Weite zu sehen benötigt das Kind voraussichtlich eine Brille. Es kann nie genug wiederholt werden, dass die Eltern für das gute Sehen ihrer Kinder verantwortlich sind. Sie müssen ihr Kind beobachten und es nicht scheuen bei Problemen einem Augenspezialisten beiziehen Nur der Spezialist, mit seinen Erfahrungrn, kann ihnen und ihrem Kind in Rat und Tat zur Seite stehen.

Besondere Probleme bei Schülern

In der Schule werden die Augen des Kindes ganz besonders strapaziert. Während drei-viertel seiner Studienzeit gebraucht es sein Sehsystem auf kurze Distanze. Es muss sich dauernd anpassen. Aufspührversuche in verschiedenen Ländern ergaben und bestätigen, dass 50 bis 60% Kinder im Vorschulalter Sehprobleme haben welche das Lesenlernen erschweren. Passt sich das Kind dem Sehen in die Nähe nicht an, resultiert, wie bei der Schul-Kurzsichtigkeit, eine eingeschränkte Fernsicht und gestörte Distanzeneinschätzung. Zwischen den Lektionen sollten grössere Entspannungsperioden eingeschaltet werden. Man beachte besonders, dass sich das Kind nicht zu tief über seine Hefte beugt und an einem gut bleuchteten Tisch oder Büro arbeitet.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.perret-optic.ch)




Infoflasche die meist komplette Informationsquelle! Helfen Sie uns Infoflasche zu ergänzen und promoten Sie gleichzeitig ihre Site. Haben Sie noch interessante Informationen? Machen Sie sich infoflasche Partner!