Was Sie an Wissen braucht über Farbsehen..
Für das einwandfreie Farbenunterscheidungsvermögen sind die so genannten Zapfen (bestimmte Sinneszellen) der Netzhaut verantwortlich. Lichtstrahlen einer Wellenlänge zwischen etwa 760nm (rot) und 380nm (blau) können von den Zapfen als Sinneseindruck wahrgenommen werden. In den Zapfen sind drei verschiedene Sehsubstanzen vorhanden, die je nach Wellenlänge des einfallenden Lichts in unterschiedlicher Weise gereizt werden und zu verschiedenen Farbempfindungen im Gehirn führen. Durch Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau entstehen im Gehirn sämtliche Farbtöne des Spektrums. Es gibt verschiedene Arten und Ausmaße von Farbsinnstörungen. Man unterscheidet Farbenschwachsichtigkeit und Farbenblindheit für verschiedene Farben.Von Rushton (1972) wird ein Modell der Farbwahrnehmung vorgeschlagen, das auf den Reaktionen der Rezeptortypen basiert. Dieses Modell erklärt Farbadaptation damit, dass die Pigmente der Rezeptoren bleichen, d.h. in einen anderen chemischen Zustand zerfallen. Dabei spielen drei Annahmen eine Rolle:
- Bleichung der Rezeptoren proportional zur Anzahl absorbierter Photonen,
- Wiederherstellung gebleichter Moleküle proportional zum Anteil des gebleichten Pigments und
- Unabhängigkeit der beiden gerade genannten Prozesse.


