Blähungen, wie behandeln?

 
Blähungen, wie behandeln?

Vorbeugung und Behandlung

  • Stillende Mütter von Babys mit Blähungen sollten auf Kuhmilch oder blähende Nahrungsmittel verzichten
  • Lassen Sie ihr Baby schon während der Mahlzeit häufig aufstoßen, damit sich nicht zuviel Luft in seinem Bäuchlein ansammelt.
  • Auch Fenchel-Kümmel-Anis-Tees , wie z.B. der Stilltee aus der Apotheke kann gut helfen. Stillende Mütter können ihn selber trinken, und Babynahrung kann darin zubereitet werden.
  • Wenn Sie die Flasche geben, lassen Sie das Fläschchen nach der Zubereitung solange stehen, bis sich der Schaum vom Schütteln gesetzt hat.
  • Leichte Bauchmassagen oder ein warmes Bad können die Situation enstpannen.
  • Es gibt Spezialnahrungen für Babys wie beispielsweise Novalac oder Comformil. Besprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, ob für Ihr Baby eine dieser Nahrungen in Frage kommt.
  • Auch Kümmelzäpfchen helfen ausgezeichnet.
  • Achten Sie auf guten Kontakt des Mundes mit der Brustwarze bzw. dem Sauger, richtige Saugerlochgröße
  • Zur Behandlung von Blähungen werden außerdem Entschäumer eingesetzt. Sie verwandeln die kleinen Luftbläschen im Darm in mehrere große Blasen, die sich leichter auflösen können. Als Wirkstoffe kommen Substanzen wie Dimeticon oder Simethicon zum Einsatz.
  • Ein gutes Hilfsmittel kann ein Kirschkernkissen sein.
  • Es gibt auch einige wirksame homöopathische Mittel.
  • Ein Darmrohr oder Fieberthermometer löst oft die Verkrampfung.

Tipps

  • Ihre Nähe tröstet Ihr Baby und wirkt beruhigend.
  • Der "Fliegergriff" lässt die gestaute Luft leichter abgehen. Legen Sie Ihr Baby in Bauchlage auf einen Ihrer Unterarme. Seinen Kopf stützen Sie mit Ihrer Hand.
  • Eine sanfte Bauchmassage tut Ihrem Baby ebenfalls gut.
  • Lassen Sie das Baby nicht alle halben Stunden an der Brust oder Milchflasche trinken. Kommt ständig neue Milch hinzu, bevor die vorherige Mahlzeit verdaut ist, kann das Verdauungsprobleme nach sich ziehen.
  • Die Ruhe bewahren! Stillen oder Füttern Sie in ruhiger Atmosphäre.
  • Nehmen Sie bei starken Beschwerden professionelle psychologisce Unterstützung in Anspruch! Die Situation kann sehr belastend sein.





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