Werdende Väter erleben in der Schwangerschaft Veränderungen wie werdende Mütter – emotional und manchmal auch körperlich. Bei einigen Männern geht die Solidarität mit der schwangeren Partnerin so weit, dass sie zunehmen oder unter Symptomen wie Kopfschmerzen und Übelkeit leiden. Nachhaltiger ist aber der Wandel der Gefühle, den die neue Vaterrolle mit sich bringt.
Wichtig: darüber reden
Der Umgang damit ist unterschiedlich: manche Männer nehmen die Bedeutung der Schwangerschaft als Umstellungszeit zum Leben mit Kind für sich selbst gar nicht wahr. Andere lassen sich sehr intensiv auf diese Zeit der Neuorientierung ein. Ein Geburtsvorbereitungskurs für Paare empfiehlt sich für Sie als werdenden Vater deshalb nicht nur, um Ihre Partnerin in der Schwangerschaft zu begleiten und zu unterstützen, sondern auch, weil Sie hier Gleichgesinnte finden, mit denen Sie über die Umwälzungen und die damit verbundenen Gefühle sprechen können.Der Anfang ist oft schwer
Besonders schwierig ist für viele Männer der Beginn der Schwangerschaft, wenn noch kein Bauch sichtbar ist, aber das Verhalten der Partnerin sich vielleicht sehr verändert. Es ist eine schwierige Phase, einerseits mit den eigenen Gefühlen klarkommen zu müssen, und andererseits der Partnerin Rückhalt und Verständnis zu geben, sie zu umsorgen. Versuchen Sie, die Gefühle Ihrer Partnerin zu verstehen und zu akzeptieren, aber sprechen Sie auch über Ihre eigenen. Im Gespräch zu bleiben ist – auch nach der Geburt – eine wirkungsvolle Form, komplizierte Phasen gemeinsam zu meistern.Genießen Sie Ihr Glück zu dritt! Männer gehen in Ihrer Vaterrolle auf, wenn man Sie lässt und gemeinsam neue Wege einschlägt. Und bei allem Baby-Trouble sollten Sie nicht vergessen, dass Sie nach wie vor ein Paar sind. Behalten Sie Ihre Interessen und Hobbys bei und gestalten Sie Ihre Beziehung lebendig und abwechslungsreich – es muss sich nicht alles um Windeln und Brei drehen.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:www.babyclub.de)


