Frühchen: Wenn Babys nicht warten können

 
Frühchen: Wenn Babys nicht warten könnenEtwa jedes 15. Neugeborene, das in Deutschland das Licht der Welt erblickt, ist ein Frühchen. Was Mütter tun können, um ihr Baby vor einem Frühstart ins Leben zu schützen, erfahren Sie hier.

Frühchen haben einen schweren Start ins Leben. Die Kleinsten unter ihnen bringen gerade mal 500 Gramm auf die Waage - das Gewicht entspricht etwa zwei Päckchen Butter. Dank intensivmedizinischer Betreuung haben selbst diese Leichtgewichte heute gute Überlebenschancen. Etwa die Hälfte aller Frühgeburten wird durch vorzeitige Wehen, einen Blasensprung oder eine Muttermundschwäche ausgelöst. Haben die Wehen erst einmal eingesetzt, können Ärzte die Geburt nur mit wehenhemmenden Medikamenten wenige Tage hinauszögern.

Was im Einzelfall zu einer Frühgeburt geführt hat, lässt sich im nachhinein nur selten klären. Fest steht: Es gibt eine Reihe von Faktoren, die Frühgeburten begünstigen. Frauen, die einer oder mehrerer der folgenden Risikogruppen angehören, sollten rechtzeitig das Gespräch mit dem Frauenarzt suchen. Hierzu gehören Frauen, die
  • jünger als 18 Jahre oder älter als 40 Jahre alt sind.
  • bereits das erste Kind zu früh auf die Welt gebracht haben.
  • eine oder mehrere Fehlgeburten hatten.
  • zwei oder mehrere Schwangerschaftsabbrüche hatten.
  • am Muttermund operiert wurden.
  • Mehrlinge zur Welt gebracht haben.
  • die Gebärmutter Missbildungen aufweist.
  • Diabetikerinnen sind oder unter Bluthochdruck leiden.
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