Gefahren eines längeren Aufenthaltes in der Sonne

 
Gefahren eines längeren Aufenthaltes in der SonneBei einem Erwachsenen kann bereits nach 10–15 Minuten Mittagssonne ein Sonnenbrand auftreten. Kinder sollten schon früh lernen, wie man mit Sonne umgeht, damit der richtige UV-Schutz als Erwachsener selbstverständlich wird. Achten Sie auf Ihre Vorbildwirkung!

Sonnenbrand

Die UV-Strahlen der Sonne können zu Hautrötungen führen, aber auch die DNA schädigen. Je nach Hauttyp wird die Haut nach dem Sonnenbad rot, schwillt an und schmerzt bei der leichtesten Berührung. Je nach der Strahlenintensität können sich Blasen bilden und die Haut kann sich später abschälen. Bei ganz schwerem Sonnenbrand kann es sogar zum Blutdruckabfall, Schwächegefühl und Ohnmacht kommen.

Kompressen mit kaltem Wasser können helfen, auch zwei drei Tage danach kann die gerötete Haut durch feucht-kühle Auflagen beruhigt werden. Der Sonnenbrand klingt nach wenigen Tagen von alleine ab, wenn weitere Sonneneinstrahlung vermieden wird. Allerdings kann es Wochen dauern, bis die Haut vollständig regeneriert ist. Wenn sich die Haut nach einem Sonnenbrand abgeschält hat, ist die neu gebildete Haut dünn und besonders empfindlich für UV-Strahlen. Setzen Sie diese Hautbereiche keinesfalls direktem Sonnenlicht aus, bevor die Haut sich vollständig regeneriert hat.

Gegen die Schmerzen bei Sonnenbrand kann auch ein Schmerzzäpfchen – nach Absprache mit dem Kinderarzt – sinnvoll sein. Bei stärkerem Sonnebrand sollte der Arzt aufgesucht werden!

Sonnenallergie

Nicht hinter jedem Ausschlag nach Sonneneinstrahlung steckt eine Sonnenallergie.

Es gibt auch einfach Hitzepickel durch das Schwitzen, es bilden sich winzige helle Bläschen oder rote Pünktchen. Am besten sorgt man mit weiter, luftdurchlässiger Kleidung vor.

Etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung leiden tatsächlich an einer Sonnenallergie. Typisch hierfür ist, dass nach der Sonneneinstrahlung an den nicht bedeckten Köperstellen stark juckende, kleine Pusteln oder Bläschen auftreten. Betroffen sind eher Menschen mit lichtempfindlicher, heller Haut. Die wichtigste Grundregel zur Vorbeugung ist: Die Haut äußerst vorsichtig an die Sonne gewöhnen und ein spezielles Sonnenschutzmittel verwenden, das sowohl UV-B- als auch UV-A-Strahlen abschirmt. Zusätzlich kann man mit Medikamenten der Entstehung einer Sonnenallergie vorbeugen.

Um die Beschwerden zu lindern, empfiehlt sich ein kühlendes Gel, das als Wirkstoff ein juckreizstillendes Antihistaminikum enthält.




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