Haben Sie ein Schreibaby?

 
Haben Sie ein Schreibaby?Manche Babys weinen und schreien so viel, dass sie die Nerven ihrer Eltern auf eine richtige Zerreissprobe stellen. Jedes zehnte Kind wird als "Schreibaby" bezeichnet. Das heisst, dass es mehr als drei Stunden am Tag aus vollem Hals brüllt, und dies mehr als drei Tage in der Woche und länger als drei Wochen. In einer solchen Situation fühlen junge Eltern, die doch alles besonders gut machen wollen, auf einmal völlig unfähig. Sie können ja ihr eigenes Baby, das sie lieben, nicht beruhigen! Das verursacht Stress, ein Gefühl von Abgelehntwerden und schliesslich handfeste Aggressionen. Schlafentzug tut ein Übriges...und macht den Teufelskreis erst recht perfekt, aus dem eine Mutter oder ein Vater kaum noch allein herausfindet.

Hier sind einige wichtige Regeln für den Umgang mit einem Schreibaby:

  • Ein Baby muss keineswegs immer fröhlich und zufrieden sein! Jeder Mensch darf sich auch einmal unwohl fühlen und dies äussern. Kleine Frustrationen lassen einen Menschen - auch schon so früh - reifer werden.
  • Setzen Sie nicht alles daran, möglichst schnell das Geschrei abzustellen. Wichtiger ist, sich Zeit zu nehmen und darauf zu achten, was Ihr Baby Ihnen damit sagen will. Braucht es die Brust, Streicheleinheiten, eine frische Windel - oder einfach nur Ruhe?
  • Werden Sie nicht hektisch in Ihren Versuchen, die richtige Lösung zu finden. Wenn Sie nach Schema F einen Plan abspulen und meinen, irgendetwas müsse schon helfen, verwirren Sie Ihr Baby und es kommt erst recht nicht zur Ruhe.
  • Entwickeln Sie einfache Rituale, z.B. abends: Baden, ins Bett legen, streicheln, dabei leise singen.
  • Schreibabys brauchen einen lesen Sie weiter




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