Häufigkeit und Ursachen Hämangiome...

Häufigkeit
Hämangiome kommen durchaus häufig (1 auf 200 Geburten) vor. 30 Prozent sind bereits bei der Geburt vorhanden, 70% entwickeln sich in den ersten vier Lebenswochen. Üblicherweise wächst ein Blutschwamm den ersten Lebensmonaten und bildet sich dann von selbst zurück. Mehr als 70% der kapillären Hämangiome verschwinden bis zum 10. Lebensjahr vollständig.Ursachen
Die Ursachen für die Entstehung von Hämangiomen sind unbekannt, eine hormonelle Steuerung wird vermutet; auch genetische Faktoren scheinen eine Rolle zu spielen. Vor einigen Jahren konnten immunhistochemisch Wachstumsfaktoren nachgewiesen werden, deren Stellenwert noch nicht endgültig feststeht.Symptome
Allgemeinen verursachen Hämangiome, bis auf kosmetische Beeinträchtigungen, keine Beschwerden. Eine seltene Sonderform des Blutschwamms, das Kasabach-Merritt-Syndrom,bei dem es zu riesigen Hämangiomen kommt betrifft überwiegend Frauen. Hier kann sich eine Blutgerinnungsstörung entwickeln.
Die Ursachen für die Entstehung von Hämangiomen sind unbekannt, eine hormonelle Steuerung wird vermutet; auch genetische Faktoren scheinen eine Rolle zu spielen. Vor einigen Jahren konnten immunhistochemisch Wachstumsfaktoren nachgewiesen werden, deren Stellenwert noch nicht endgültig feststeht.
Therapie
Üblicherwiese ist keine Therapie erforderlich, da der Spontanverlauf gutartig ist und nach Therapie häufiger Komplikationen (Narbenbildungen) auftreten können. Auf jeden Fall sollte bei einer sichtbaren Größenzunahme stets ein Facharzt konsultiert werden.An kosmetisch ungünstigen Stellen kann das Hämangiom mittels Kältebehandlung (Kryotherapie), Operation oder Laser (gepulste Farbstofflaser Dye-Laser oder auch für tiefer gelegene Hämangiome der NdYAG-Laser) behandelt werden.
Eine Strahlentherapie ist grundsätzlich abzulehnen. Vorteilhaft ist die Laserbehandlung aufgrund des besten kosmetischen Ergebnisses. Von Nachteil ist, dass die Behandlung in der Regel in mehreren Sitzungen durchgeführt werden muss, damit es nicht durch eine zu hohe Energiedichte zu Verbrennungen kommt. Für den NdYAG-Laser ist aufgrund seiner größeren Eindringtiefe und damit verbundenen Schmerzhaftigkeit die Behandlung in Narkose erforderlich.
Als Ausnahmetherapieform der Hämangiome sind die systemische medikamentöse Behandlung mit Cortison oder Interferon anzusehen.


