Mein baby hat Ohrschmerzen!

können ab Babyalter auftreten und sind sehr schmerzhaft. Als Eltern fehlt uns die Möglichkeit dem Kind selbst ins Ohr zu schauen um eine Rötung, damit einen Hinweis auf eine Entzündung, zu entdecken. Das ist nur mit einem Ohrenspiegel beim Kinder- oder HNO-Arzt möglich. Babys und Kleinkinder können uns noch nicht sagen wo oder was weh tut und sie sind auf unsere elterliche Beobachtung angewiesen. Folgende Verhaltensweisen können auf Ohrschmerzen hinweisen.
- unstillbares Schreien, das Kind beruhigt sich auch auf den Arm nicht
- bestehender Schnupfen, die Eustachische Röhre, Verbindung zwischen Nase und Ohr ist geschwollen, somit wird das Innenohr nicht belüftet
- das betroffene Ohr kann hochrot sein, das Ohrläppchen sieht geschwollen aus
- unklares Fieber
- anhaltender jämmerlicher Zustand
- Saugverweigerung trotz Hunger
- es suppt gelblich, grünlich aus dem Ohr
Es ist sehr wichtig dass bei dem leisen Verdacht auf Ohrenschmerzen bereits der Kinderarzt kontaktiert wird. Zum einen ist es für den kleinen Patienten sehr schmerzhaft, im frühen Stadium erkannt lassen sich Mittelohrentzündungen vermeiden, und eine nicht erkannte Mittelohrentzündung kann dramatische Folgen haben. In schweren Fällen kann es bis zur
Hirnhautentzündung führen. Ohrenschmerzen sind ein guter Grund auch am Wochenende den Notdienst aufzusuchen. Bei länger anhaltenden Erkältungskrankheiten immer wieder die Ohren kontrollieren lassen. Bei älteren Kindern, welche über Ohrenschmerzen leiden und bei diagnostizierten leichten Rötungen können Zwiebelsäckchen den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.
Zwiebelsäckchen oder -wickel
- schmerzlindernd
- entzündungshemmend
- Inhaltsstoffe der Zwiebel wirken ähnlich wie Antibiotika lesen Sie weiter