Mutter und Karrierefrau, klappt das?

 
Mutter und Karrierefrau, klappt das?Frauen arbeiten zwar zunehmend in Top-Positionen, Kinder scheinen aber immer noch ein Karrierehindernis zu sein. Dabei sind Mütter für berufliche Spitzenpositionen gut geeignet:

Mütter und KarriereImmer mehr Hochschulabsolventen sind weiblich und haben zudem oft die besseren Noten als ihre männlichen Mitstreiter. Außerdem haben Mütter Kompetenzen der Konfliktbewältigung und des Zeitmanagements entwickelt, die anderen Arbeitnehmern fehlen.

Jobs, in denen Frauen diskriminiert werden und weniger verdienen als Männer, existieren trotzdem weiterhin. Die meisten Mütter arbeiten in Teilzeit und viele sind immer noch abhängig vom Einkommen des Mannes. Frauen haben es offensichtlich auch heute noch schwerer, Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen. Viele Frauen müssen, wenn sie sich für ein Kind entscheiden, gleichzeitig den Beruf vernachlässigen. Daraus folgt dann wiederum der Verlust von Anerkennung in der Öffentlichkeit.

Sicherlich scheitert vieles an der Politik, die noch nicht die optimalen Voraussetzungen für berufstätige Mütter geschaffen haben. Eine große Hilfe kann aber auch der Partner sein, wenn er bereit ist, von der traditionalen Rollenverteilung abzuweichen und vermehrt Familienpflichten zu übernehmen.
Daneben spielt die gesellschaftliche Toleranz eine wichtige Rolle. Vielen Karrierefrauen, die Kinder haben, begegnet das Vorurteil, sie seien Rabenmütter.
Dennoch entscheiden sich die meisten Mütter dafür, nach der Geburt von Kindern wieder zu arbeiten. Häufig ist dies auch aufgrund der finanziellen Lage unumgänglich. Nach 3 Jahren Elternurlaub, ist der Wiedereinstieg oft nicht ganz einfach. Was kann man tun, um den Anschluss nicht zu verpassen?

Tipps für den Wiedereinstieg in den Beruf:
  • Schon vor dem Elternurlaub mit dem Chef klären, wie ein Arbeitsmodell aussehen könnte. Ist Teilzeit möglich?
  • Bieten Sie Urlaubsvertretung oder stundenweises Arbeiten beim Arbeitgeber an.
  • Der Kontakt zu den Kollegen sollte nicht abreißen, dadurch bleibt man auf dem Laufenden.
  • Nutzen Sie Sprach-, Computer- oder andere Kurse bei der Volkshochschule.
  • Rechtzeitige Information beim Arbeitsamt zeigt Möglichkeiten der Umschulung oder Weiterbildung.





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