Sich auf das Stillen vorbereiten, mammie!
Fast alle werdenden Mütter wollen gerne stillen - zum Glück. Denn damit bekommt Ihr Baby weit mehr als nur Nahrung und wichtige Abwehrstoffe, sondern auch Geborgenheit, Sicherheit und einen optimalen Start ins Leben. Die beste Vorbereitung auf das Stillen beginnt schon während der Schwangerschaft, denn für einen guten Stillbeginn können Sie selbst einiges tun.Informationen sammeln
Informieren Sie sich bereits vor der Geburt gründlich über das Stillen und machen Sie sich die Vorteile des Stillens für Mutter und Kind bewusst . Nicht nur das Baby, auch die Mutter profitiert vom Stilen. Lesen Sie hier mehr über die Vorteile des Stillens. Viele Krankenhäuser und Hebammen bieten im Rahmen der Geburtsvorbereitung auch Stillvorbereitungskurse an. Auch der Partner sollte dabei mit einbezogen werden. Besprechen Sie gemeinsam, welche Hilfe Sie sich von ihm erwarten, wie er Sie unterstützen kann. So können Sie bereits jetzt einen gemütlichen Platz in der Wohnung auswählen, den Sie künftig beim Stillen nutzen oder Sie suchen gemeinsam ein schönes Stillkissen aus. Zeigen Sie ihm, dass er nicht ausgeschlossen wird, nur weil er nicht aktiv beim Stillen dabeisein kann. Die Unterstützung durch den Partner ist ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor für problemloses Stillen.Suchen Sie sich auch eine Hebamme, die Sie in Ihrem Stillvorhaben unterstützt und die nach der Geburt bei etwaigen Stillproblemen mit Rat und Tat zur Seite steht.
Die Motivation zum Stillen sollte auch in die Wahl der Geburtsklinik mit einfließen. Erkundigen Sie sich, ob in der von Ihnen gewählten Klinik so genannte „Stillrichtlinien“ existieren, das heißt, dass das Stillen dort aktiv gefördert und unterstützt wird. Eine stillfreundliche Klinik zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:
- Mindestens zwei Drittel der Mütter stillen, wenn sie die Klinik verlassen
- Es gibt schriftliche Regelungen zur Stillförderung
- Das Personal erhält regelmäßige Schulungen zum Thema „Stillförderung“ – und zwar in Theorie und Praxis.
- Man unterstützt die Mütter darin, das Baby innerhalb der ersten halben Stunde nach der Geburt anzulegen.
- Man zeigt den Müttern, wie man das Baby optimal anlegt.
- Wenn Mutter und Kind getrennt werden, wird die Mutter darin bestärkt, die Milchproduktion aufrecht zu erhalten.
- Neugeborene erhalten nur dann zusätzliche Flüssigkeit oder Nahrung, wenn es medizinisch notwendig ist.
- Rooming-in ist 24 Stunden lang möglich.
- Gestillte Säuglinge bekommen keinen Schnuller.
- Das Personal unterstützt die Mutter aktiv beim Stillen, berät bei Stillproblemen und motiviert zum Stillen nach Bedarf.


