Weibliche Unfruchtbarkeit: Ursachen und Behandlung

Entzündungen und Fehlbildungen von Eileiter, Gebärmutter und anderer Unterleibsorgane sowie Endometriose
Behandlung
Verwachsungen können operativ gelöst werden. Bei entzündlichen Veränderungen sind die Aussichten auf Heilung eher gering. Angeborene
Fehlbildungen sind teilweise operativ nicht mehr zu beheben. Polypen und Myome der
Gebärmutter, Zysten und Tumore können operativ entfernt werden, die Chancen auf Heilungserfolg liegen zwischen 5 und 30 Prozent.
Wichtig: Tests zur Prüfung der
Eileiterdurchlässigkeit usw. sollten in der ersten Hälfte des Zyklus‘ stattfinden, um eine bestehende Schwangerschaft nicht zu gefährden.
Hinweis: Nach den Durchgängigkeits-Prüfungen (wie zum Beispiel dem „Durchpusten“ mit Kohlendioxid) treten häufig spontane Schwangerschaften ein, was vermutlich auf eine Art
„Durchputzeffekt“ zurückzuführen ist.
Hormonelle Störungen
Behandlung:
Die Frau bekommt
Hormone in Form von Tabletten, manchmal wird eine Infusion verabreicht, deren Wirkung einen Monat lang anhält. Zeitgleich finden Untersuchungen wie
Ultraschall oder
Blutanalyse statt, um die Eireifung zu beobachten. Auch homöopatische Mittel und Kräuter können hier gute Dienste leisten (siehe auch Wege zum Wunschkind Teil 1 ) Weibliche Zyklusstörungen lassen sich auch durch Akupunktur ins Gleichgewicht bringen. Die Chancen auf Empfängnis stehen bei der weiblichen Hormontherapie relativ gut. Gleichzeitig steigen die Chancen auf eine Zwillings- oder Mehrlingsschwangerschaft. Nachteil: Eventuell ist bei medizinischer Hormontherapie mit
Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen und Gemütsschwankungen zu rechnen.
3. Pilz- und Chlamydieninfektion, Geschlechts- und Entzündungskrankheiten
Behandlung:
Meist werden
Antibiotika eingesetzt. Manchmal muss der Partner mitbehandelt werden um eine gegenseitige Ansteckung zu vermeiden, oder es gilt
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