Die Therapie der Bluthochdruck

Der Arzt als Partner
Vertrauen zum Arzt und eine gute Zusammenarbeit sind die Schlüssel, um die Krankheit in den Griff zu bekommen. Wird bei Ihnen Bluthochdruck diagnostiziert, ist eine gute Zusammenarbeit von Arzt und Patient die beste Voraussetzung für einen optimalen Behandlungserfolg. Kein Arzt der Welt bekommt die Erkrankung allein in den Griff. Der Arzt ist immer auf die aktive Mitarbeit seines Patienten angewiesen. Deshalb sollten Sie seine Therapiemaßnahmen und Ratschläge konsequent befolgen sowie die Untersuchungstermine regelmäßig einhalten. Um den Blutdruck zu normalisieren, ist es wichtig, die verordneten Medikamente wirklich jeden Tag nach Vorschrift des Arztes einzunehmen. Dadurch können Sie ein Voranschreiten der Erkrankung oder hochdruckbedingte Komplikationen vermeiden. Sollten Probleme auftauchen, ist Ihr Arzt immer ein kompetenter Ansprechpartner. Er wird Sie bei allen Fragen und Problemen beraten.Compliance
Immer wieder taucht im Zusammenhang mit therapeutischen Maßnahmen und dem Verschreiben von Medikamenten dieses Wort auf: Compliance. Was ist Compliance? Das Roche-Lexikon erklärt es mit der "Bereitschaft des Patienten bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen mitzuwirken". In einem Wort also: Therapietreue oder Diagnostiktreue. Dahinter steckt die einfache Erkenntnis, dass Medikamente nur dann etwas bewirken, wenn sie überhaupt und auch richtig eingenommen werden. Das bedeutet, dass ohne die Compliance des Patienten die beste Medizin und der beste Arzt nichts gegen eine Krankheit ausrichten können. Damit wird Compliance aber auch das Verhältnis zwischen Arzt und Patient bestimmt, wie die beiden miteinander kooperieren, wie sie miteinander reden - also die Arzt-Patienten-Beziehung.Folgen von Non-Compliance
Studien zur Therapietreue von Patienten zeigen ein erschreckendes Bild. So werden zwischen 35 und 40% aller vom Arzt verordneten Medikamente gar nicht eingenommen. Selbst bei lebensnotwendigen Arzneimitteln liegt die regelmäßige Einnahmequote unter 50%. Bei Hypertonikern soll die Non-Compliance zwischen 50 und 80% betragen. Nicht zuletzt wegen unzureichender Einnahmedisziplin sind höchstens ein Viertel der Hochdruckkranken auf die Zielwerte von unter 140/90 mmHg eingestellt. Warum Patienten oft nicht die Anweisungen ihres Arztes befolgen, hat mit Sicherheit verschiedene Gründe. Einer liegt in der Krankheit selbst. Denn Bluthochdruck tut ja nicht weh, wird von den Betroffenen meist kaum als Erkrankung wahr genommen. Deshalb läßt die Compliance besonders bei Hypertonikern ohne Leidensdruck sehr zu wünschen übrig, wie Fachleute feststellen. Und diese fehlende Compliance äußerst sich sehr oft in der Vergeßlichkeit der Einnahme von Medikamenten.Nun gilt ein Patient schon als therapietreu, wenn lesen Sie weiter


