Katastrophale Folgen
Die Insulinflut einerseits führt in Kombination mit der Insulinresistenz andererseits häufig zu immer schlimmeren Folgen:- Typ 2-Diabetes entsteht
- Bluthochdruck wird ein Problem, weil die Niere Wasser und Salz zurückhält und zuviel Insulin das Nervensystem veranlasst, die Herzfrequenz zu erhöhen und außerdem die Blutgefässe verengt.
- Dann drohen Herzinfarkt und Schlaganfall
- Sogar Anti-Alkoholiker bekommen eine Fettleber
- Die gefährliche Schlaf-Apnoe (Schnarchen) entwickelt sich.
- Sogar die häufigere Entstehung von Krebs wurde im Zusammenhang mit der Insulinflut beobachtet. Das ist nicht verwunderlich, weil Insulin ja ein Wachstumshormon ist, das gemeinsam mit anderen Faktoren das Zellwachstum auch bösartiger Zellen fördern kann.
Neue Strategie
Mit der neuen Wirkstoffklasse der „Insulinsensitizer“ (= Glitazone) werden nun von fortschrittlichen Diabetologen völlig neue Wege in der Behandlung des Diabetes Typ2 beschritten. Prof. Dr. Mario Francesconi, medizinischer Leiter des Rehabilitationszentrums Alland für Diabetes und Stoffwechselerkrankungen: „Diese Medikamente sind ideal für übergewichtige Typ2-Diabetiker, die insulinresistent sind. Glitazone werden meist gemeinsam mit Metformin verordnet und können tatsächlich das Spritzen von Insulin vermeiden.“ Der Unterschied zwischen den beiden in Österreich erhältlichen Präparaten? Professor Francesconi: „Grundsätzlich können beide Präparate als gleichwertig angesehen werden. Allerdings braucht man Actos nur einmal täglich einnehmen. Es senkt zusätzlich die Triglyceride und hebt das gute HDL-Cholesterin an.“(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.diabetes-austria.com)


