(Hyperinsulinämie), um den Zucker wieder zu senken. Die Folge: das viele Insulin lagert die überschüssigen Kalorien verstärkt im Fettgewebe ein – der Mensch wird dick und krank. Aber die oft tödliche Spirale dreht sich noch immer weiter. Der hohe Insulinspiegel, die Fettleibigkeit (Adipositas) und der Bewegungsmangel verstärken einander und führen dazu, dass Muskulatur und Fettgewebe nicht mehr ausreichend reagieren. Der Mensch wird unempfindlich gegen das körpereigene Hormon (Insulinresistent). Die Bauchspeicheldrüse versucht zwar mit größter Anstrengung, noch mehr Insulin zu produzieren, doch der Effekt verstärkt sich dadurch nur noch.

Katastrophale Folgen

Die Insulinflut einerseits führt in Kombination mit der Insulinresistenz andererseits häufig zu immer schlimmeren Folgen:

Neue Strategie

Mit der neuen Wirkstoffklasse der „Insulinsensitizer“ (= Glitazone) werden nun von fortschrittlichen Diabetologen völlig neue Wege in der Behandlung des Diabetes Typ2 beschritten. Prof. Dr. Mario Francesconi, medizinischer Leiter des Rehabilitationszentrums Alland für Diabetes und Stoffwechselerkrankungen: „Diese Medikamente sind ideal für übergewichtige Typ2-Diabetiker, die insulinresistent sind. Glitazone werden meist gemeinsam mit Metformin verordnet und können tatsächlich das Spritzen von Insulin vermeiden.“ Der Unterschied zwischen den beiden in Österreich erhältlichen Präparaten? Professor Francesconi: „Grundsätzlich können beide Präparate als gleichwertig angesehen werden. Allerdings braucht man Actos nur einmal täglich einnehmen. Es senkt zusätzlich die Triglyceride und hebt das gute HDL-Cholesterin an.“
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.diabetes-austria.com)




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