Das wie, wo, was der Angst!

Was ist eigentlich Angst?
Angst ist ein grundlegendes normales
Gefühl, das jeder kennt, so wie Freude, Wut und Traurigkeit. Normalerweise tritt Angst als
Reaktion auf bedrohlich beurteilte Ereignisse auf. Obwohl Angst meistens als unangenehm erlebt wird, ist sie nicht gefährlich. Im Gegenteil, die Angst kann auch sehr nützlich und sinnvoll sein (>Wozu haben wir überhaupt Angst?).
Wie zeigt sich Angst?
Jedermann kennt das Gefühl der Angst, und doch wird die Angst von jedem anders wahrgenommen. Angst besteht aus 3
Bestandteilen: Einem körperlichen Anteil wie z.B.
Herzklopfen, Zittern, Schwitzen; einem gedanklichen Anteil wie z.B. "Meine Eltern könnten einen Unfall haben", "Die Anderen denken, ich sei dumm","Ich will hier weg", oder auch "Ich schaff das nicht" und drittens dem Verhalten, dass in einer
Angstsituation gezeigt wird. Beispielsweise laufen manche Kinder aus einer Situation weg, die ihnen Angst bereitet, während andere
Kindern sich ganz fest an ihre Eltern klammern.
Wie häufig sind Angststörungen?
Moderne Studien zeigen, dass Angststörungen die häufigsten psychischen Erkrankungen des
Kindes- und Jugendalters sind. Etwa 10% der Kinder leiden unter einer Angsterkrankung (Abbildung 1). Des Weiteren hat sich auch gezeigt, dass Angststörungen in der Kindheit nicht einfach "verschwinden", sondern ernst genommen werden müssen, da sonst die Gefahr besteht, dass sie auch noch als Erwachsene unter Angststörungen oder auch an Depressionen leiden können.