Depression – was ist das?

Ernst zu nehmende Erkrankung, gute Therapiemöglichkeiten
Fühlen Sie sich seit geraumer Zeit fast ständig niedergeschlagen und
lustlos? Haben Sie keine Lust mehr auf Aktivitäten, die Ihnen früher Freude gemacht haben? Fällt es Ihnen schwer, sich zu konzentrieren und Neues zu merken? Oder leiden Sie an medizinisch nicht erklärbaren körperlichen Beschwerden? Wenn Sie diese Fragen mit einem Ja beantwortet haben, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass bei Ihnen eine Depression vorliegt.
Depression – mehr als eine "normale" Verstimmung
Wir alle kennen Tage, an denen wir "nicht gut drauf" sind oder uns traurig und niedergeschlagen fühlen. Solche Verstimmungen können nach unangenehmen Erlebnissen am Arbeitsplatz oder in der Partnerschaft, nach Misserfolgen und Verlusten, aber auch ohne erkennbaren Grund auftreten. Wenn wir körperlich in schlechter Verfassung oder unausgeschlafen sind, neigen wir eher dazu, uns "
deprimiert" zu
fühlen. Diese unangenehmen Empfindungen gehören zum Leben dazu und verschwinden meist von selbst wieder. Das ist ein ganz normaler Prozess. Die Depression unterscheidet sich von der "normalen" Verstimmung oder Traurigkeit dadurch, dass neben der Niedergeschlagenheit noch weitere Symptome vorliegen, die intensiver ausgeprägt sind, länger andauern (mindestens 2 Wochen ununterbrochen am Stück) und zu einer viel stärkeren Beeinträchtigung im Alltag führen. Bei der
Depression kommt es zu tief greifenden Veränderungen des Fühlens, Denkens und Verhaltens.
Stoffwechselstörung im Gehirn
Zur Entstehung einer Depression tragen verschiedene Faktoren bei. Eine wichtige Rolle spielt der Stoffwechsel im Gehirn: so genannte Neurotransmitter, die Informationen von einer Nervenzelle auf die nächste übertragen, sind für die normale
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