normale Tätigkeit des Gehirns von großer Bedeutung. Ein solcher Botenstoff ist das Serotonin. Bei einer Depression besteht ein Mangel an Serotonin – Depressionen sind also u. a. auf ein "organisches Ungleichgewicht" zurückzuführen.

Eine Zunahme des Botenstoffs Serotonin und damit die Herstellung des natürlichen Gleichgewichts zwischen diesem und anderen Neurotransmittern ist durch eine Therapie mit entsprechenden Medikamenten möglich. Es ist beruhigend zu wissen, dass sich Depressionen heute sehr gut behandeln lassen. Grafik: Menge an Serotonin im Vergleich zwischen gesunden und erkrankten Personen

Volkskrankheit Depression

Die Depression ist eine so häufige Erkrankung, dass in fast jeder Familie eine Person davon betroffen ist. Da die Depression immer noch mit einem Tabu belegt und oft von außen nicht erkennbar ist, erfahren wir häufig nichts davon. Die Krankheit betrifft Menschen jeden Alters, jeder Gesellschaftsschicht, jeder Kultur und jeder Nationalität. In Deutschland erkranken etwa 20 % der Menschen mindestens einmal im Laufe ihres Lebens an einer Depression. Experten schätzen, dass derzeit etwa 5 % der Bevölkerung an einer behandlungsbedürftigen Depression leiden.

Das "Eisberg-Phänomen"

Grafik: Eisberg, dessen größe Masse unter der Wasseroberfläche liegt. Die Depression ist eine Erkrankung, die häufig nicht erkannt wird – ähnlich wie bei einem Eisberg, dessen größte Masse unter Wasser verborgen liegt.

Hat das Alter einen Einfluss?

Patientenalter bei Beginn einer depressiven Erkrankung, unterschieden zwischen Frauen und Männern Die Depression tritt am häufigsten im jungen Erwachsenen- und im mittleren Lebensalter auf. Frauen sind öfter betroffen als Männer.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.depress-online.de)




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