Im vierten bis sechsten Lebensjahrzehnt ist der Krebs das gesundheitliche Hauptproblem der Frauen
Während bei den Männern hauptsächlich Herzinfarkt und Lungenkrebs die vorzeitige Sterblichkeit in diesem Alter bedingen, sind Frauen vor allem durch Krebserkrankungen der Brust und der Geschlechtsorgane gefährdet. Derzeit steht die Früherkennung von Brustkrebs durch Mammographie im Zentrum der Diskussion. Hier kommt es darauf an, den Frauen durch vorurteilsfreie Unterrichtung über das Für und Wider eine wohl vorbereitete eigene Entscheidung zu ermöglichen.
Frauengesundheit in höherem Alter:
Erhaltung der Beweglichkeit und Vermeidung von Medikamentensucht
Im Verlauf der Wechseljahre nimmt die Knochendichte meist erheblich ab. Frauen sind durch Osteoporose stärker gefährdet als Männer, und deshalb ist es wichtig, dem Knochenabbau durch ausreichende Bewegung und durch angemessene Ernährung (viel Kalzium, ggf. Zusatz von Vitamin D) vorzubeugen. Die Teilnahme an speziellen Sportprogrammen hilft, die Mobilität bis ins hohe Alter zu erhalten und Stürze mit potentiell lebensgefährdenden Knochenbrüchen vor allem im Hüftgelenksbereich zu vermeiden.Frauen nehmen generell mehr psychotrope Medikamente als Männer. Die meisten der durch Langzeitnutzung von Schlaf- und Beruhigungsmitteln medikamentenabhängigen Menschen sind ältere Frauen. Hier gilt es, durch Aufklärung rechtzeitig entgegenzuwirken, um die Entwicklung einer schwer behebbaren Sucht mit chronischen Angststörungen und Depressionen zu vermeiden.
Ob eine Frau gesund ist und es auch bleibt, wird nicht nur von ihrer körperlichen Konstitution bestimmt, sondern auch von Ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen und ihren Wohnverhältnissen. Je mehr eine Frau (und übrigens auch ein Mann) mit ihren Lebensumständen zufrieden ist und mit ihren Wünschen und Bedürfnissen in Einklang lebt, desto günstiger wirkt sich das auf ihr Wohlbefinden und damit auch auf ihre Gesundheit aus
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:www.optipage.de)


