Spezifische Phobien ... was kann man dafür?

 
Spezifische Phobien ... was kann man dafür?

Spezifische Phobien


Eine spezifische oder isolierte Phobie ist eine ausgeprägte, anhaltende und unangemessene oder unbegründete Angst, die durch das Vorhandensein oder die Erwartung von klar erkennbaren, eng umschriebenen Objekten oder Situationen ausgelöst wird. Die Konfrontation mit dem phobischen Reiz bewirkt eine Angstreaktion, die bis zu einer situationsgebundenen oder situationsbegünstigten Panikattacke ansteigen kann.

Das Ausmaß der Angst hängt mit der Nähe zum phobischen Objekt zusammen (die Angst wird größer, wenn z.B. ein gefürchteter Hund näher herankommt), ist aber dennoch nicht immer in vorhersagbarer Weise damit verbunden (z.B. kann sich eine Hundephobie oder eine Brückenphobie zu unterschiedlichen Zeitpunkten in unterschiedlichen Reaktionen äußern).
Die Betroffenen erkennen, dass die Angst übertrieben oder unbegründet ist, können sich dadurch aber nicht beruhigen. Die phobischen Objekte und Situationen werden gemieden oder können nur unter starker Angst oder großem Unbehagen ertragen werden.

Bei spezifischen Phobien handelt es sich um monosymptomatische Phobien, im Gegensatz zu den „multiplen Situationsphobien“ bei der Agoraphobie. Manche Betroffene weisen mehr als eine spezifische Phobie auf. Einige Phobien, die bei einer Agoraphobie auftreten, kommen auch als eigenständige situationale Phobien vor (z.B. Lift- oder Flugphobie).
Bestimmte spezifische Phobien (z.B. Angst vor Ansteckung oder spitzen Messern) sind eher zwanghafte Befürchtungen bzw. Impulse und stehen den Zwangsstörungen nahe, weil den phobischen Auslösern durch zwanghafte Kontrollen begegnet wird.




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