Was ist Schlafapnoe?

 
Was ist Schlafapnoe?

Was ist das Schlafapnoe-Syndrom?


"Apnoe" bedeutet Atemstillstand. Demnach ist die Schlafapnoe ein Atemstillstand während des Schlafens. Der Begriff "Schlafapnoe-Syndrom" bezeichnet alle Symptome und gesundheitlichen Folgen, die durch solche Atemstillstände verursacht werden. Man unterscheidet zwischen obstruktiver und zentraler Schlafapnoe, die zwar verschiedene Ursachen, aber ähnliche Symptome haben.

Das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS)

Einige Menschen haben im Rachen- und Halsbereich eine schlaffe Muskulatur, die im Liegen und vor allem während des Schlafens die Atemwege verengen kann. Bei der obstruktiven Schlafapnoe werden die Atemwege zeitweise nicht nur verengt, sondern sogar verschlossen (= obstruktiv). Die Betroffenen können vorübergehend nicht mehr atmen. Diese Atempausen, die zwischen einigen Sekunden und mehr als eine Minute dauern können, führen zu einem Sauerstoffmangel, durch den der Patient kurz geweckt wird. Nachdem er Luft geholt hat, schläft er bis zur nächsten Atempause weiter. Solche Apnoe-Phasen können sich bis zu mehreren hundert Mal pro Nacht wiederholen. Der Patient kann sich am Morgen in der Regel weder an die Atempausen noch an die kurzen Wachphasen erinnern.

Die dauernden Stress-Situationen, die Schlafapnoe-Patienten wegen der Atemunterbrüche in der Nacht durchmachen, bewirken eine starke Stimulation des vegetativen Nervensystems. Zusammen mit dem Sauerstoffmangel ist dies vermutlich der Grund, dass Schlafapnoe ein Risikofaktor für die Entwicklung von Bluthochdruck und weiteren Herz-Kreislauf-Krankheiten ist.

Die häufigsten Symptome sind:
  • lautes, unregelmässiges Schnarchen
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