Der Diabetes-Typ 1
ist eine Autoimmunkrankheit: Das eigene Immunsystem zerstört dabei die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Diese Zuckerkranken sind daher meist ihr Leben lang auf Insulin-Zufuhr von außen angewiesen. Der Grund für die Krankheit ist unbekannt – als Verursacher stehen unter anderem Infektionen in Verdacht. Aktuelle Therapieansätze konzentrieren sich vor allem darauf, die Inselzellen wieder herzustellen – zum Beispiel durch Transplantation gesunder Organe oder Zellen. Versuche mit Stammzell- oder Gentherapie stecken noch in den Anfängen.Typ 2-Diabetiker
dagegen haben genug Insulin im Blut, aber die Körperzellen reagieren kaum noch darauf. Dafür gibt es verschiedene Gründe; der seltene Schwangerschaftsdiabetes etwa verschwindet meist nach der Geburt von selbst wieder, kann aber während der Schwangerschaft ohne richtige Behandlung zu schweren Schäden beim Kind führen. Klar ist auf jeden Fall, dass Übergewicht und familiäre Veranlagung die größten Risikofaktoren sind, am Diabetes vom Typ 2 zu erkranken. Oft bleibt dieser Wohlstandsdiabetes zu lange unentdeckt, und gefährliche Folgeerkrankungen drohen. Rechtzeitig erkannt, lässt er sich jedoch oft schon durch sinnvolle Ernährung und Bewegung unter Kontrolle halten.(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.vcell.de)


