Die Ernährung und Gicht

 
Die Ernährung und GichtDei Gicht handelt es sich um eine Störung des Purinstoffwechsels*, bei der es infolge hoher Harnsäurekonzentrationen im Blut zu Ablagerungen von Harnsäurekristallen in Gelenken und Geweben kommt. Gicht wird in der Fachsprache auch Hyperurikämie genannt. Das stammt aus dem Griechischen und bedeutet: zu viel Harnsäure im Blut. Einer Gichterkrankung geht stets eine Übersäuerung voraus.

Gicht

Immer wieder auftretende, unbehandelte akute Gichtanfälle gehen nach einiger Zeit in eine chronische Form über. Bewegungseinschränkungen und Gelenkversteifungen sind die Folge.

Gicht wird von vielen Symptomen begleitet

Ein akuter Gichtanfall führt zu Schwellungen und Hautrötungen an den Gelenken. Häufig ist zunächst das Großzehengrundgelenk, ein Sprung-, Finger- oder Kniegelenk betroffen. Es entsteht eine schmerzhafte Entzündung der Gelenkinnenhaut, die sich auch auf andere Teile des Gelenks ausdehnen kann. Begleitend treten häufig Symptome wie allgemeines Krankheitsgefühl, Fieber, erhöhter Puls, Kopfschmerzen und Erbrechen auf.

Überdurchschnittlich häufig leiden Menschen mit Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselerkrankungen auch an Gicht. Das Auftreten einer Gicht, auch Hyperurikämie geanannt, wird durch Übergewicht, einen hohen Alkoholkonsum und eine purinreiche Ernährung begünstigt. Hier ist an erster Stelle das tierische Eiweiße zu nennen.

Beim Abbau spezieller Eiweißbausteine, der so genannten Purine, entsteht Harnsäure. Sie ist normalerweise als Flüssigkeit im Blut gelöst und wird nach der Filterung durch die Niere mit dem Urin ausgeschieden. Bei zu hoher Konzentration geht die Harnsäure von ihrem flüssigen in einen festen Zustand über und setzt sich in Kristallform in der Haut, im Nierenbecken, in den Blutgefäßen und auch in den Gelenken absetzen. Das führt zu schmerzhaften Entzündungsreaktionen.

Aus den oben aufgeführten Gründen ist bei diesem Krankheitsbild ganz besonders auf eine purinarme Ernähung zu achten. Unsere kompetenten Mitarbeiterinnen sind Ihnen bei der Umstellung Ihrer Ernährung gerne behilflich.

Quelle: Zentrum der Gesundheit - Gesundheit und Naturheilkunde




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