Essen für die Lust

Appetit auf Lust und Liebe, Schluss mit dem Diätwahn? Ein Wegweiser zu den kulinarischen Höhepunkten der Begierde: Essen, das Spaß macht, optimal für Diabetiker ist und – vor allem – erotisch beflügelt.
Apfel
Sozusagen das Synonym der Sünde und Verführung – die verbotene Frucht.
Aphrodisiakum von Weltruf und Ingredienze für mancherlei Liebestrank. Erinnert auch optisch an weibliche Rundungen. Darüberhinaus enthält ein einziger Apfel über 30 verschiedene Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine sowie bioaktive Substanzen. Aus Äpfel gewonnene Alkoholika, wie zum Beispiel Cidre oder Calvados sind nicht nur anregend, ihnen wird auch eine verjüngende Kraft zugeschrieben.
Austern
Wohl eines der berühmtesten Lust-Essen der Welt. Sie galten schon in der Antike als Geschenk Aphrodites: Die Schale, zum Pulver vermahlen, in Wein getrunken. Kleopatras Liebhaber, der legende nach: Perlen in Essig aufgelöst. Und Casanova soll davon täglich 50 Stück vertilgt haben. Tatsächlich sind die Austern echte Eiweißbomben, reich an Zink – ein Hormonklick.
Avocado
Kein Gemüse, sondern eine Frucht, die die Azteken „Ahuacatl“ nennen, was übersetzt „Hoden“ bedeutet. Diese und die Maya übrigens nutzten das Fruchtfleisch der Hodenfrucht gezielt als Aphrodisiakum. Gilt aber dennoch als zutiefst weibliche Frucht, die reich an Proteinen, Fettsäuren und den Vitaminen A, B, E ist.
Banane
Phallischer geht´s nicht – im
Tantra wird sie mit erotischer Energie verbunden. „Banan“, arabisch, heißt übrigens „Finger“. Das Obst enthält sehr viel Kalium (gut für die Muskeln und für den Flüssigkeitshaushalt), außerdem deckt eine Banane ein sechstel des täglichen Magnesiumbedarfs.
Birne
Ideale Form, ideales Fingerfood. Stärkt die weibliche Sexualkraft, sehr vitamin- und jodreich.
Dattel
Enthält viele Vitamine und Kalorien – eine Handvoll gilt als vollwertige Mahlzeit. Steigert die
Potenz, gibt Energie. Aus dem vergorenen Saft wird der aphrodisische Palmwein gewonnen.
Erdbeeren
„Sie sind für die Rituale des Liebeswerbens die ideale Ergänzung zum Champagner“, meinte Pauline Bonaparte. Nicht umsonst wurden sie zum Symbol der Sünde. In ihnen steckt viel Vitamin C.
Eier
Kaum eine Kultur, die nicht an die erotische Kraft des Eis glaubt. Männern gibt es Schwung, Frauen regenerieren durch ihren Genuss.
Casanova schwörte auf die lustbringende Kraft von Eiern, speziell in Kombination mit Parmesan. Die
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