Mit Diabetes leben ...

 
Mit Diabetes leben ...In Deutschland leben zur Zeit mehr als 4 Millionen Diabetiker, das sind ungefähr 5 % der Bevölkerung. Somit muss man den Diabetes mellitus zu den großen Volkskrankheiten zählen.

Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine Störung des Zuckerstoffwechsels. Zur Verstoffwechselung der aufgenommenen Nahrung benötigt der Körper das Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Es wirkt quasi als Schlüssel zum Transport der Energie in die Zellen. Dieses Insulin ist beim Diabetiker entweder überhaupt nicht (mehr) oder in nicht ausreichender Menge vorhanden.

Kann die Bauchspeicheldrüse überhaupt kein Insulin herstellen, liegt also ein absoluter Insulinmangel vor, so spricht man vom Typ-1-Diabetes. Hier hat der Körper die Zellen, die das Insulin herstellen, selbst zerstört und somit auch die Insulinproduktion eingestellt. Diese Form des Diabetes tritt meistens vor Vollendung des 40. Lebensjahres auf, deshalb nannte man sie früher auch "jugendlichen Diabetes". Da das Insulin komplett fehlt, ist die einzig mögliche Form der Therapie das Spritzen von künstlichem Insulin.

Lässt die Bauchspeicheldrüse in ihrer Funktion nach oder kann das vorhandene Insulin nicht mehr richtig wirken, spricht man von einem Typ-2-Diabetes. Diese Form nannte man früher auch "Altersdiabetes", weil sie meist erst im letzten Lebensdrittel, also im Alter von ca. 50 Jahren und älter auftrat. Hier kann zunächst versucht werden, durch Umstellung von Ess- und Lebensgewohnheiten den Blutzuckerspiegel in den Griff zu bekommen. Später wird man mit Tabletten und/oder Insulin therapieren müssen, denn die Bauchspeicheldrüse kann ihre Insulinproduktion nur noch eine begrenzte Zeit aufrecht erhalten.

Der Typ-1-Diabetes, bei dem der Körper kein eigenes Insulin produzieren kann, entwickelt sich meist dramatisch. Wenn das Insulin ausfällt, nimmt der noch unerkannte Diabetiker ungewollt ab, muss Unmengen an Flüssigkeit zu sich nehmen und scheidet noch mehr aus, ist immer müde und unkonzentriert. Meist ist bei der Erkennung der Krankheit ein stationärer Aufenthalt unvermeidlich. Man weiß bis heute noch immer nicht, warum der Körper lesen Sie weiter




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