Große Bedeutung kommt am Bildschirm-Arbeitsplatz natürlich dem Hauptarbeitsmittel Computer zu. Der Bildschirm muss sich bequem ausrichten lassen, ein kontrastreiches Bild zeigen, flimmerfrei sowie strahlungsarm und mindestens einen halben Meter von den Augen entfernt aufgestellt sein. Um Augenbeschwerden und Kopfschmerzen zu vermeiden, darf es auf der Mattscheibe keine störenden Reflexionen oder Spiegelungen geben. Die Tastatur muss bequem bedienbar sein. Vor allem Arbeitnehmer, die das Zehn-Finger-System beherrschen, sollten auf eine einwandfreie, unverkrampfte Handhaltung achten, um Gelenke, Sehnen, Bänder und Muskulatur nicht übermäßig zu strapazieren. Der Computer sollte ein echter Helfer sein und nicht zusätzlichen Stress verursachen. Daher gilt es darauf zu achten, dass Hard- und Software störungsfrei arbeiten und benutzerfreundliche Computerprogramme den Bildschirm-Arbeitsplatz optimal unterstützen. Trotz modernster Technik ist nach wie vor der Mensch das Wichtigste im Büro. Mischarbeit und ein Wechsel zwischen geistiger und körperlicher Beanspruchung, aber auch regelmäßige Bildschirmpausen mit Entspannungsübungen können den Arbeitsalltag erleichtern. Der Mensch muss sich am Arbeitsplatz wohlfühlen können. Damit die Bildschirmarbeitsverordnung in der Praxis optimal realisiert wird, sollten auch die "Bildschirmarbeiter" die Chance nutzen, als Experten ihren Arbeitgebern konstruktive Vorschläge zur verbesserten Gestaltung ihres Bildschirmarbeitsplatzes zu machen.
Für den Gesundheitsschutz am Bildschirm-Arbeitsplatz gibt es mittlerweile zahlreiche Arbeits- und Handlungshilfen in Form von Checklisten, Software für die Arbeitsplatzanalyse, aber auch Bücher mit Hintergrundinformationen. Viele Informationen stellen die Berufsgenossenschaften, Krankenkassen und die Hersteller von Möbeln kostenlos zur Verfügung.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:www.optipage.de)


