Doppel-Klick
Der Doppel-Klick sollte über die Stifttaste (Seitenschalter) erfolgen. Dies reduziert das wiederholte Abknicken des Handgelenks. Einige Stifte haben Doppelseitenschalter, deren Funktionen programmierbar sind. Wenn Sie die Stifttaste mit dem Daumen bedienen, ist der ‘Doppel-Klick auf der Oberkante’ günstig. Verwenden Sie dafür lieber Ihren Zeigefinger, sollten Sie den Doppel-Klick auf die untere Tasten-Kante einstellen.Stift-Bewegung
Der Stift wird (wie die Maus) bei der Grobnavigation aus dem ganzen Arm bewegt, nur beim Klicken bzw. Antippen aus dem Handgelenk. Bei der Feinnavigation wird der Stift mit den Fingern verstellt. Im Unterschied zur Navigation mit der Maus wird so die Gesamtbewegung gleichmäßig auf Arm und Finger verteilt, d. h. die Wiederholungsfrequenz der beanspruchten Gliedmaßen wird verringert. Dadurch haben die Muskeln mehr Zeit, neuen Sauerstoff zu ‘tanken’ und die Gefahr von Muskelkrämpfen und Faserverletzungen sinkt.Ablage
Wenn immer möglich, wird der äußere Handballen kurzfristig auf eine Unterlage (Tablett, Tischkante) abgelegt. Wenn Sie die Tastatur benutzen, gehört der Stift in den Halter oder auf den Tisch, nicht in die Hand. Gönnen Sie Ihrem Arm diese kurze Ausgleichsgymnastik.Platzhaltung
Anders als die Maus hat der Stift eine konstante Zuordnung von aktiver Tablettfläche und Monitor. Das präzisiert die Augen-Hand-Kontrolle, d. h. die Feinabstimmung zwischen Auge und Bewegung. Das umständliche Suchen des Cursors auf dem Monitor entfällt mit zunehmender Übung und auch ein Nachschieben, wie bei der Maus, ist nicht nötig. Daher ist es günstig, dem Tablett einen festen Platz zuzuweisen. Dann „weiß“ Ihre Hand - nach einiger Zeit - immer, wo sich der Cursor befindet.Springmaus
Der Stift schwebt über der Fläche, Sie können damit auch reibungslose „Sprünge“ durchführen, z. B. zu Menüleisten und zurück. Schieben Sie den Stift nicht wie die Maus, sondern benutzen Sie ihn eher wie einen Zeigestock an der Tafel. Das schont nicht nur den Arm, sondern erhöht auch die Produktivität.Blick-Tabu
Auch zu Beginn Ihrer Stift-Übungen ist das Tablett für Ihre Augen tabu - nur auf dem Bildschirm können Sie die zunehmendePräzision Ihrer Stiftbewegungen ablesen. Die Augen-Hand-Koordination ist eine komplizierte Aufgabe des Gehirns. Durch
ständigen Blickwechsel würde sie unnötig erschwert.
Stift oder Maus
Jede einseitige repetitive Bewegung birgt die Gefahr von Gesundheitsstörungen im muskuloskeletalen System. Der Stift hat hier gegenüber der Maus einige Vorteile, die sich aus der günstigeren Grundhaltung, vielfältigeren Bewegungsmustern und der stabilen Augen-Hand-Zuordnung ergeben. Dennoch sollte bei sehr intensiver Stiftnutzung zum Ausgleich zeitweise auf die Maus oder andere Eingabegeräte umgestiegen werden; vor allem sobald Verkrampfungen in den Fingern auftreten. Letzteres sollte Anlass sein, die gesamte Handhabung des Stiftes neu zu überprüfen sowie durch kurze Denkpausen innere Spannungszustände abzubauen.(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.wacom-europe.com)


