Diagnose ...
Vor jeder Behandlung muss eine sorgfältige Abklärung und Beurteilung (Diagnose) durch den Arzt vorgenommen werden. Die Initiative zu einem ersten Gespräch mit dem Arzt kann ohne weiteres auch vom Patienten ausgehen. Er schildert dem Arzt seine Probleme, die Anlass zu einer Untersuchung geben. Hilfreich für eine differenzierte Diagnose ist eine ausführliche Sexualanamnese, d.h. eine Erfassung der persönlichen Sexualitätsgeschichte durch den Arzt.... und Behandlung
Verschiedene Behandlungskonzepte gibt es schon seit einigen Jahren. Sie sind aber vom Arzt der Situation entsprechend einzusetzen und erfordern eine zuverlässige Diagnose. Man unterscheidet zwischen invasiven ("eindringenden") und nicht-invasiven Behandlungsmethoden.Zu den nicht-invasiven Therapien gehören:
- Medikamente, die in Tablettenform eingenommen werden
- Vakuumpumpe
- Medikamente, die durch die Harnröhre eingeführt werden
- Schwellkörper-Injektionstherapie
- Penisimplantate
- venöser/arterieller Eingriff
Die Rolle der Partnerin
Erektionsstörungen sind nicht nur für den Direktbetroffenen eine schwere Belastung, sondern auch für die Partnerin. Vielfach wird die Krankheit innerhalb einer Beziehung nicht genügend diskutiert, es werden Schuldzuweisungen gemacht oder sie wird einfach totgeschwiegen. Frauen sind somit von den Erektionsstörungen genauso betroffen und verspüren auch das Bedürfnis, darüber zu sprechen. Gemeinsam das Gespräch suchen kann viele Probleme lösen, Angst, Sorgen und Minderwertigkeitsgefühle abbauen und den Weg zum Arzt ebnen.Text mit freundlicher Genehmigung der Firma Pfizer AG, Flüelastrasse 7, 8048 Zürich.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.sro.ch)


