Ferien und Malaria, was ist weise?
Malaria ist die wichtigste, nicht durch eine Impfung verhinderbare Tropenerkrankung. Wir beraten Sie gerne über die verschiedenen Möglichkeiten, sich gegen diese
Erkrankung zu schützen.
Expositionsprophylaxe (nicht-medikamentöse Maßnahmen)
Einen ganz wesentlichen Teil der
Malariaprophylaxe stellt der Mückenschutz dar. Diese nicht-medikamentösen Maßnahmen können das Malariarisiko um bis zu 90% herabsetzen.
Medikamentöse Prophylaxe
Bei Reisen in Länder mit hohem
Malariarisiko muss eine
medikamentöse Malariaprophylaxe eingenommen werden. Aufgrund von Resistenzen der Malariaerreger sind in diesen Gegenden nur wenige Medikamente wirksam. Wir informieren Sie gerne über die zur Verfügung stehenden Substanzen, deren Vor- und Nachteile und helfen Ihnen bei der Auswahl der für Sie richtigen
Medikation. Natürlich erhalten Sie bei uns auch die Rezepte für Ihre Malariamedikamente.
Notfalls-Selbstbehandlung ("Stand-by")
Für Reiseländer mit geringem Malariarisiko bietet sich eine Alternative zur medikamentösen Prophylaxe an: mit guter Vorbereitung und Information kann statt einer Prophylaxe die sogenannte Notfalls-Selbstbehandlung (oder "Stand-by" Medikation) verwendet werden. Dabei wird ein wirksames Medikament zur Behandlung der Malaria in den Urlaub mitgenommen und im
Krankheitsfall eingenommen. Da diese Methode einige Anforderungen an den
Reisenden stellt, ist umfassende Information dazu wichtig. Wir nehmen uns Zeit, Ihnen das Prinzip zu erklären und Vor- und Nachteile zu erläutern. Verwenden Sie die Notfalls-Selbstbehandlungsmethode nur, wenn Sie genau verstanden haben, was zu tun ist, und auch bereit sind, dies einzuhalten.