Freispruch für die Sonne
Jeder Sonnenbrand ist ungesund und erhöht die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken. Doch es gibt auch einen Grund, die Sonnenstrahlen nicht zu verdammen: Täglich in kleinen Mengen ungeschützt genossen, bewahren sie uns sogar vor Krebs.Denn laut einer amerikanischen Studie erhöht zu wenig Sonneneinstrahlung auf die Haut ebenfalls das Krebsrisiko. Dr. Edward Giovannucci von der Universität in Harvard hat erforscht, dass die Produktion von Vitamin D das Krebsrisiko verringert. Durch die ungeschützte Sonneneinstrahlung produziert die Haut Vitamin D, von dem bekannt ist, dass es vor Krebs schützen kann. In der Krebstherapie wird es bereits seit Jahren eingesetzt.
Wichtig ist hierbei, dass die UV-Strahlung der Sonne ungeschützt auf die Haut trifft. Doch hierbei gilt weiter: Sonnenbrände sind gefährlich. Wer es mit der Sonne übertreibt, erhöht sein Hautkrebsrisiko weiterhin. Auf die richtige Dosierung kommt es an. Doch was ist die richtige Zeit-Dosis bei ungeschütztem Sonnenbaden? Hierzu unterscheiden wir in Europa vier Hauttypen, die unterschiedlich lang ungeschützt in die Sonne dürfen, bevor mit dem Eintritt eines Sonnenbrandes gerechnet werden kann.


