Die Sonne richtig nutzen
Sunblocker oder Cremes mit zu hohem Lichtschutzfaktor verhindern das Eindringen der UV-Strahlung in die Haut. Wer also verantwortungsvoll ungeschützt Sonne tanken möchte, der sollte auf jeden Fall auf die Uhr sehen und sich nur so lange sonnen, wie es der jeweilige Hauttyp verträgt. Wem das zu gefährlich ist, der kann auch die strahlungsärmere Abendsonne nutzen. Und auch bei bewölktem Himmel, schickt die Sonne ihre heilenden Strahlen auf die Erde. Wer bei einem Spaziergang einfach mal die Jacke auszieht und die Ärmel hochkrempelt, der kann auch unter Wolken genug UV-Strahlung tanken. Faustregel: Je mehr Hautfläche ich in die Sonne halte, umso mehr Vitamin D kann in dem kurzen Zeitraum des ungeschützten Sonnenbads produziert werden.Aber die Sonne schützt nicht nur gegen Krebs. Vor allem bei Frauen senkt sie das Osteoporose-Risiko um ein Mehrfaches. Wenn die Knochen zu wenig Vitamin D und Calcium bekommen, dann bilden sie sich zurück. Sie verlieren dadurch an Dichte und die Gefahr von schweren Knochenbrüchen steigt erheblich. Gynäkologen raten, sich nicht vor der Sonne zu verstecken, sondern sich ihr bewusst und in Maßen auszusetzen. Und auch für die Männer hält die Studie eine Überraschung bereit: Wer als kleiner Junge in Maßen Sonne tanken konnte, der verringert das Risiko von Prostatakrebs. Zu viel Sonne ist schädlich und erhöht das Hautkrebsrisiko enorm. Aber zu wenig Sonne erhöht das Risiko ebenfalls. Deshalb gilt hier: Die Dosis ist entscheidend. Wer verantwortungsbewusst mit der Sonne umgeht, der kann sie positiv für seine Gesundheit nutzen.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.hr-online.de)


