Urlaubs-Stau macht nicht nur den Nerven zu schaffen

 
Urlaubs-Stau macht nicht nur den Nerven zu schaffenAuf dem Weg in den wohl verdienten Urlaub. Auto an Auto - es geht nur langsam voran, dann kommt der Verkehr vollends zum Erliegen. Die innere Unruhe steigt, der Blutdruck schnellt in die Höhe.

"Stress und Schadstoffe machen dem Herzen zu schaffen. Ein erhöhtes Herzinfarktrisiko im Straßenverkehr ist die Folge", so eine Studie des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (GSF). Tritt dieser Fall ein, kann dank schneller Hilfe, z. B. durch die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. (DRF) schnell und professionell geholfen werden. Nach entsprechender Diagnostik verhindert eine Lyse-Therapie, direkt vor Ort verabreicht, häufig Schlimmeres. Es ist ein ganz normaler Start in den Urlaub. Direkt nach Schulschluss möchte Annegret K., Lehrerin in einem kleinen Ort bei Mannheim, aufbrechen, um ihre Mutter in München zu besuchen. Die 40jährige ist gerade erst ein paar Minuten auf der Autobahn A6 Richtung Süden unterwegs. Wie jedes Jahr beschließt sie, den gleichen Fehler im kommenden Jahr bestimmt nicht noch einmal zu machen: Sich mit allen anderen in den Stau stellen, das muss nicht sein. "War wohl doch etwas viel die letzten Tage?", denkt sich die Lehrerin noch, als ihr ganz plötzlich übel wird und ihr kalter Schweiß ausbricht. Sie sackt zusammen - Herzinfarkt!

Glück im Unglück - Lyse an Bord

Viele Gründe sind zu nennen, warum es Annegret K. heute wieder gut geht. Da ist zum einen der Mann im Auto nebenan, der blitzschnell reagiert. Er sieht die Frau bewusstlos über dem Lenkrad zusammen sacken. Von ihm per Handy alarmiert, kommt auch schon wenige Minuten später der Rettungshubschrauber. Schnell wird die Diagnose "Herzinfarkt" bestätigt.
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