Risiko bei Diabetes: Herzgefäßerkrankung!

Im Verlauf von
Diabetes kann es zu einer Schädigung der Arterien kommen. Betroffen sind sowohl kleinere wie auch größere Gefäße. Der erhöhte Blutzuckerspiegel verändert den Stoffwechsel der Gefäße. Als Folge können Verdickungen der Gefäßwände auftreten. Diese Verdickungen führen zu
unregelmäßig geformten Oberflächen, die die Ablagerung von im Blut schwimmenden Teilchen - wie z.B. Fettmolekülen - erleichtern. Mit zunehmender Wanddicke fließt das Blut in den Schlagadern langsamer. Zugleich werden die Gefäßwände immer starrer. Der Druck in den Gefäßen steigt (Bluthochdruck), die Versorgung der Gewebe mit Blut verschlechtert sich. Notwendige
Nährstoffe gelangen unzureichend in die Zellen, Abfallprodukte des
Stoffwechsels werden nicht wegtransportiert. Es kommt zu Durchblutungstörungen mit ersten Gewebsschädigungen. Im Extremfall kann eine Arterie vollkommen verstopfen. Die Blutversorgung der betroffenen Gebiete wird unterbrochen. Es kommt zu Funktionsausfällen mit Zerstörung von Gewebe wie z.B. bei Herzinfarkten, Schlaganfällen oder (arteriellen) Gefäßverschlüssen in Armen und Beinen. Herz- und
Blutgefäßerkrankungen treten auch bei Nichtdiabetikern auf. Bei Diabetikern allerdings ist das Erkrankungsrisiko dreimal so hoch und kommt bereits in jüngeren Jahren vor.
Symptome von Herzkranzgefäß-Erkrankungen
Folgende Symptome können ein Hinweis für das allgemeine Vorliegen von Durchblutungsstörungen sein:
- Schwindelanfälle
- Beinkrämpfe bei Belastung, die in Ruhepausen wieder abklingen
- Taubheits- oder Kältegefühl in Armen und Beinen
- Verlangsamte Wundheilung
Bei
Herzkranzgefäß-Erkrankungen können zusätzlich folgende Symptome auftreten:
- Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust
- Kurzatmigkeit
- Herz-Rhythmus-Störungen
- Wasseransammlung (Ödeme) in Armen und Beinen
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